Starkes 17-Zoll-Notebook vom US-Computerriesen

Erfolgs-Nachfolger: Dell Inspiron 1720 im Test

Dell hat seine mobilen Erfolgsmodelle aufgefrischt, darunter auch das mächtige 17-Zoll-Notebook Inspiron 9400. Nun darf der Käufer nicht nur einen richtigen Nummernblock befingern, sondern sogar selbst entscheiden, welche Farbe der Deckel besitzen soll - Schwarz, Weiß, Braun, Blau, Rosa, Grün oder Gelb. Obwohl das neue Inspiron 1720 auch nicht mit technischen Reizen geizt, beträgt der günstige Einstiegspreis bloß 899 Euro.

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Dell Inspiron 1720 im Test - Optional steht sogar ein Blu-ray-Laufwerk für die Kleinigkeit von über 460 Euro zur Auswahl, dass beim auffällig lackierten Prüfling zwecks Preisbegrenzung aber draußen bleiben muss.
Optional steht sogar ein Blu-ray-Laufwerk für die Kleinigkeit von über 460 Euro zur Auswahl, dass beim auffällig lackierten Prüfling zwecks Preisbegrenzung aber draußen bleiben muss.

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Optik
  2. 2Material
  3. 3Bildqualität
  4. 4Tastatur und Touchpad
  5. 5Spieltauglichkeit
  6. 6Ausstattung
  7. 7Entertainment
  8. 8Lautheit und Laufzeit
  9. 9Datenduell: Dell vs. Asus

Für den Test haben wir uns nicht lumpen lassen und gleich eine besonders üppige Variante geordert: schnellerer Prozessor, stärkerer Akku, spieltaugliche Grafik, zwei Festplatten und ein doppeltes Gigabyte Arbeitsspeicher. Dank der kaum begrenzten Gestaltungsfreiheit bei den inneren Werten sind zwischen 1.000 bis über 3.000 Euro nahezu alle denkbaren Konfigurationen möglich. Optional steht sogar ein Blu-ray-Laufwerk für die Kleinigkeit von über 460 Euro zur Auswahl, das beim auffällig lackierten Prüfling zwecks Preisbegrenzung aber draußen bleiben muss.

Dell Inspiron 1720 im TestInhalt

Optik

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Material

Bildqualität

Tastatur und Touchpad

Performance

Spieltauglichkeit

Ausstattung

Entertainment

Lautheit und Laufzeit

Fazit

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Datenduell: Dell vs. Asus

Optik

Dell zog einige Register, um vom Spießer-Image des Vorgängermodells wegzukommen. So ganz gelungen ist dieser Versuch allerdings nicht, zu eindeutig spricht das Design die Sprache des amerikanischen Computergroßhändlers. Von kreativem Stillstand kann dennoch keine Rede sein. Die farbigen Oberflächen sind ein klarer Gewinn fürs Auge, auch wenn das vorliegende, mehr mattes Bananen- als "Sonnengelb" bestimmt nicht jeden Geschmackssinn treffen dürfte.

Wie das Inspiron 9400 verfügt auch das 1720 über zwei voneinander getrennte LED-Leisten. Beim Nachfolger sind die durchweg blauen Statusleuchten allerdings sauberer sortiert: Der aktuelle Tastaturmodus, sprich ob Nummernblock, Feststell- und "Rollen"-Taste gerade aktiv sind, wird gut sichtbar in der Mitte über dem Keyboard angezeigt. Aufschluss über Stromzufuhr, Festplattenaktivität, WLAN und Bluetooth geben währenddessen fünf übereinander angeordnete Lichter am rechten Rand.

Dell Inspiron 1720 im Test

Dell bringt mehr Farbe ins Notebook.

An der Gehäusefront befinden sich wie gehabt sieben zusätzliche Schalter für Dells "MediaDirect" - eine Art multimediale Jukebox-Funktion, welche die Wiedergabe von Musik, Bildern oder Videos ohne vollständiges Hochfahren von Windows gestattet. Beim Benutzen entzücken sie das effektverwöhnte Auge durch eine Menge blaues Licht. Nun sind sie jedoch trapezartig geformt und stehen im optischen Widerspruch zum kreisrunden MediaDirect- und Einschaltknopf.

Material

Wirklich konsequent wurde der bunte Anstrich allerdings nicht umgesetzt, da der Farbton an den Rändern variiert. Vergleichbar mit der Schale einer reifen und unreifen Banane. Ob gewollt oder nicht, ein homogeneres Aussehen dürfte dem Bildschirmrücken sicherlich besser stehen. "Mikro-Satin" nennt Dell das mit einem leichten Metallic-Touch versehene, nicht gerade handschmeichelnde Finish, das sich nicht bloß wie feines Schmirgelpapier anfühlt, sondern beim Darüberstreichen auch ganz danach anhört.

Erfolgs-Nachfolger: Dell Inspiron 1720 im Test

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Im Innenraum setzen sich diese beiden Sinneseindrücke nahtlos fort, was Fingern und Handballen aber einen immerhin recht guten "Grip" vermittelt. Wie üblich erweist sich die mattsilberne Lackierung des Interieurs als sehr dreckresistent. Ganz im Gegensatz zur hellgelben Außenhülle, die als regelrechte Sammelstelle für dunkle Verschmutzungen fungiert und sich zu allem Überfluss nur schwer reinigen lässt. Der Ästhetik mindestens ebenso abträglich ist der chromfarbene Plastikschieber am vorderen Rand, der das Display auf eine billig wirkende Art und Weise öffnet.

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