Microsoft kooperiert mit NASA
Photosynth: Erkundungstour beim Space Shuttle
Vor allem bei kleinen Jungs rangiert der Astronaut bei den Berufswünschen neben Lokführer und Rennfahrer ganz vorne. Auch große Jungs können sich nun ein Space Shuttle aus nächster Nähe ansehen, wie es sonst wohl nur die Raumfahrer selbst zu Gesicht bekommen. Microsoft liefert zwar nicht das Steuerungsprogramm für den Flug ins All, dafür einen virtuellen Rundflug um Cape Canaveral.

Nicht ganz uneigennützig arbeitet der Software-Riese mit der NASA zusammen, um die Fähigkeiten seiner Photosynth-Technologie zu demonstrieren. Und die kann sich durchaus sehen lassen: Tausende von hochauflösenden Fotos geben den Blick auf kleinste Details der Abschussrampe frei. Genauer gesagt auf die Vorbereitungen zum Start des Space Shuttles Endeavour, das kommenden Mittwoch zur Raumstation ISS aufbrechen soll.
Was zunächst wie eine Sternenformation am Nachthimmel anmutet, entpuppt sich auf den zweiten Blick als eine Art 3D-Ansicht der Abflugstelle. Hier kann der Betrachter nach Herzenlust drehen, die Perspektive wechseln und heranzoomen. Selbst aus kurzer Distanz liefern die Bilder noch eine qualitativ hochwertige Darstellung. Beispielsweise bleibt dabei sogar die Fahrerkabine des monströsen Kettenfahrzeugs, welches das Space Shuttle im Schneckentempo zu seinem Bestimmungsort befördert, noch gut erkennbar.
Im Grunde ist Photosynth ein zweidimensionaler Bildbetrachter, aber kein gewöhnlicher. Nach dem Herunterladen und Installieren der dafür benötigten Dateien steht eine riesige Bilddatenbank bereit. Trotz der enormen Datenmenge funktioniert das Wechseln und Vergrößern von Bildern mit nur minimaler Verzögerung - eine richtige Grafikkarte vorausgesetzt. Denn mit der On-Board-Grafik eines Büro-PCs entstanden beim Test Anzeigefehler, während es bei einem Notebook mit separatem Grafikchip völlig problemlos ablief.
Photosynth: Erkundungstour beim Space Shuttle
Große wie kleine Jungs können sich nun ein Space Shuttle aus nächster Nähe ansehen, wie es sonst wohl nur die Raumfahrer selbst zu Gesicht bekommen. Microsoft liefert zwar nicht das Steuerungsprogramm für den Flug ins All, dafür einen virtuellen Rundflug um Cape Caneveral.
Beispielsweise bleibt dabei sogar die Fahrerkabine des monströsen Kettenfahrzeugs, welches das Space Shuttle im Schneckentempo zu seinem Bestimmungsort befördert, noch gut erkennbar.
Über eine Art Dia-Ansicht versammeln sich die ähnlichsten Motive rund um das mittlere Bild.
Zur Zeit zählt die NASA-Bilddatenbank vier Sammlungen, darunter auch zum Vehicle Assembly Building, der Konstruktionshalle der NASA-Raumfahrzeuge und eines der größten Gebäude der Welt.
Im Grunde ist Photosynth ein zweidimensionaler Bildbetrachter, aber kein gewöhnlicher. Nach dem Herunterladen und Installieren der dafür benötigten Dateien steht eine riesige Bilddatenbank bereit. Trotz der enormen Datenmenge funktioniert das Wechseln und Vergrößern von Bildern mit nur minimaler Verzögerung.
Die bereits sehr vielversprechende Präsentation zeigt aber nicht nur die Vorbereitungen zum Abflug der Endeavour. In den zurzeit insgesamt vier großen Bildersammlungen befindet sich auch hochauflösendes Material zum bereits zurückgekehrten Space Shuttle Atlantis auf dem Rücken einer Boeing 747 sowie äußere und innere Einblicke zum "Vehicle Assembly Building", der Konstruktionshalle der NASA-Raumfahrzeuge und eines der größten Gebäude der Welt.

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