Zum Spielen: Logitech G9 und neue G15

Zum Spielen: Logitech G9 und neue G15

Logitech G15: Weniger dran, mehr fürs Auge

Beim Gamer-Keyboard G15 hat Logitech mehr Produktpflege betrieben, radikal ging man jedoch mit der Ausstattung um. Die Anzahl der Zusatztasten am linken Rand wurde drastisch von 18 auf sechs reduziert, was zusammen mit den drei umschaltbaren Modi nur noch 18 statt 54 mögliche Belegungen ergibt. Damit dürfte die überarbeitete G15 jedoch deutlich platzsparender ausfallen als das Vorgängermodell.

Das zweifarbige Display mit Statusanzeigen zum laufenden Spiel, einer der Hauptgründe für die hohe Nachfrage unter Gamern, blieb natürlich weiterhin bestehen. Ungeachtet der Tatsache, dass der ablenkende Blick aufs Keyboard für die Spielfigur auf dem Monitor tödlich enden kann. Für die alte G15 entwickelte sich eine regelrechte Tuning-Szene. Denn die Programmier-Software des kleinen Bildschirms ist Open Source und demnach jedem zugänglich, der eigene Ideen in die Tat umsetzen möchte.

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Logitech G15 2007
Die 2007er G15 hat Tasten abgelegt und sich
eine edlere Optik zugelegt (Klick vergrößert).

Von der militant angehauchten Optik ging Logitech zu einem edleren Design über, was eher den hochwertigeren schnurlosen Tastaturen aus eigener Herstellung entspricht. Es ist davon auszugehen, dass die Hintergrundbeleuchtung im Gegensatz zum Vorgänger nicht in Blau, sondern entsprechend der neuen Tastenbeschriftung in Orange erstrahlt. Spielspezifische Belegungen werden bei Bedarf automatisch beim Start des jeweiligen Titels geladen. Wie gehabt gehören noch zwei USB-Ports zur Grundausstattung.

Wie es für Gamer-Hardware von Markenherstellern üblich ist, sind auch die neue Logitech G9 und aktualisierte G15 alles andere als billig. Die unverbindliche Preisempfehlung beträgt in beiden Fällen knapp 100 Euro. Während die Gamer-Maus schon Ende August bei den Händlern steht, müssen sich potenzielle Käufer des Zocker-Keyboards noch bis September gedulden.

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