Wandelbare Gamer-Maus und überarbeitete Display-Tastatur
Zum Spielen: Logitech G9 und neue G15
Mäuse, Tastaturen, Zubehör
Für Computerspieler bleibt bei Logitech nichts mehr beim Alten. Es fängt an mit der neuen G9, die den bisherigen Gamer-Mäusen nicht im Entferntesten ähnlich sieht: ein extrem kompaktes, gedrungenes Design mit auswechselbarer Griffschale, Gewichtsanpassung und mehr Auflösung denn je. Auch die wohl weltweit erfolgreichste Gamer-Tastatur G15 musste dran glauben - zumindest was Optik und Ausstattung angeht.
Nahezu jeder dürfte eine ähnliche Vorstellung von einer typischen Computermaus haben. Sie sind meist länglich, eher schmal, besitzen mehr oder weniger Tasten und ein kleines Rädchen. Bei der G9 bleibt davon nicht mehr allzu viel übrig. Denn sie ist dick, breit und mutet sogar etwas klobig an. Laut Logitech soll die ausladende Form für besonders viel Fingerspitzengefühl sorgen. Dabei haben Zocker die Wahl zwischen verschiedenen Griffschalen, einmal mit und ohne zweite Daumentaste.
Logitech G9: Mehr drauf, mehr drin
Bisher leisteten die Laser-Sensoren von Logitechs Gamer-Mäusen maximal 2.000 dpi, was kaum jemanden dazu bewogen haben dürfte, über mangelnde Präzision zu klagen. Dennoch erhöht sich die Auflösung nochmals um 1.200 auf satte 3.200 dpi. Dafür ist es möglich, die Punktzahl pro Zoll auf gerade einmal 200 herunterzuschrauben, Pixel für Pixel. Zusätzlich erhält die G9 das bereits aus der MX Revolution bekannte Zwei-Gang-Mausrad aus Edelstahl, das sich per Schalter in den flotten Freilauf versetzen lässt.

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Nur der Name Logitech erinnert noch
an den Hersteller (Klick vergrößert).
Mehr in Richtung G5 tendiert hingegen die konfigurierbare Masse. Dafür stehen acht Gewichte zu Verfügung, von denen nach eigenem Gusto bis zu vier Stück unter der Oberschale verstaut werden können. Auch von "LED-Farbeinstellungen" ist die Rede, was möglicherweise auf wählbare Farben für die eingebaute Auflösungsanzeige hindeutet. Die Verbindung erfolgt per USB und mit bis zu 1.000 Abfragen pro Sekunde, was schwere Batterien erübrigt und das Gewicht niedrig hält.
Nach dem Vorbild von US-Konkurrenten Razer, zuletzt mit der "DeathAdder" auf dem netzwelt-Prüfstand, lassen sich individuelle Benutzerprofile auf einem integrierten Speicher ablegen und ohne Software auf jedem beliebigen Rechner wieder abrufen. Eine Umbaumöglichkeit für Linkshänder wird leider nicht genannt, obwohl der auswechselbare Griffbereich diesen Schluss durchaus nahelegt.
Jetzt sind Sie dran.
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