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04.08.2007
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Der günstigste 24-Zöller der japanischen Edelschmiede

Weitbild: Eizo FlexScan S2431W im Test

Benjamin Schnitzler

Über einen Timer lässt sich das Gerät zu einem genau festgelegten Zeitpunkt automatisch ein- oder abschalten, außerdem können die Bildschirmtasten einfach auf beliebige Tastaturbefehle gelegt werden. Nicht minder praktisch: Die "FineContrast"-Funktion, um beim Start von Programmen automatisch ein vorher bestimmtes Farbprofil abzurufen. Ohne die Software stünde es um die Bedienbarkeit aber sprichwörtlich düster.

An sich erscheint eine On-Screen-Navigation in alle vier Himmelsrichtungen durchaus sinnvoll. Schöner oder vielmehr leichter wäre es allerdings gewesen, die Menütasten auch dementsprechend anzuordnen und nicht einfach nebeneinander zu platzieren. Zusätzlich wird die Steuerung dadurch erschwert, dass die Beschriftungen aufgrund der hohen Helligkeit bei eingeschaltetem Display einfach überstrahlt werden und nur noch mit Mühe zu entziffern sind. Nach dem optionalen Deaktivieren der blauen Power-LED fehlt dem Auge somit jeglicher Anhaltspunkt.

Schön, scharf, strahlend

Wie bereits erwähnt, ist der S2431W nicht nur ein großes Display, sondern auch eine große Leuchte. Bei einer Leuchtkraft von über 70 Prozent schadet er den Augen meist mehr als er ihnen nützt, was jedoch keinen Nachteil darstellt, sondern Strom spart. Ein Kontrast über den voreingestellten 50 Prozent hat hingegen eine übermäßig grelle Anzeige zur Folge. Doch für höhere Werte besteht erst gar keine Notwendigkeit.

Eizo FlexScan S2431W im Test

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Lang macht sich der 24-Zöller erst mit hohem Kraftaufwand.

Bereits mit den Werksvorgaben liefert Eizos Interpretation eines Schnäppchens ein absolut brillantes und gestochen scharfes Bild. Hinzu kommen wunderschöne Farben, wie sie die Realität kaum besser malen könnte. Der Zugang zur vollen Punktzahl bei der Schwarzdarstellung wird jedoch nicht nur vom qualitativ überlegenen FlexScan S2411W versperrt.

Konkurrenzvergleich

In schlecht ausgeleuchteten Räumen macht ein komplett abgedunkeltes Bild hellere Flecken in den Eckbereichen deutlich. Bei einem vergleichsweise herangezogenen Dell UltraSharp 2407WFP in der neuesten Revision A04 treten diese jedoch in einem geringeren Maße auf. Möglicherweise variiert dieser Effekt jedoch von Gerät zu Gerät. Doch der ernstzunehmendste Widersacher des Eizo FlexScan S2431W kommt allerdings aus dem Hause NEC, der im Handel etwa gleich teure MultiSync LCD2470WNX

Obwohl sich die Farbdarstellung bei beiden Modellen auf sehr hohem Niveau bewegt, verfügt Eizo über leichte Vorteile und das Bild erscheint insgesamt noch ein bisschen homogener. Zudem bleiben die bei NEC sichtbaren Längsstreifen bei Graustufen gänzlich aus. In Sachen Sichtwinkel sind sich die beiden Kontrahenten wiederum sehr ähnlich und Abweichungen haben lediglich ein matteres Bild zur Folge. Weniger stark ausgeprägt als beim ViewSonic VX2435wm, allerdings demonstriert der NEC MultiSync LCD2690WUXi hier klare Überlegenheit.

Weitbild: Eizo FlexScan S2431W im Test

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Bei der digitalen Freizeitgestaltung in Form von Videos und Spielen kommen der Eizo FlexScan S2431W und NEC MultiSync LCD2470WNX gleichermaßen gut weg - die Ehre gebührt größtenteils den kräftigen Farben. Minimale Abzüge bei der Filmwiedergabe gibt es wegen der etwas grobkörnigen Präsentation und den kaum kaschierten Artefakten. Für Hardcore-Gamer gibt es zweifellos flottere Flachbildschirme, doch als echte Allrounder müssen weder Eizo noch NEC das Zocken scheuen. Bei Rennspielen erscheint im Hintergrund jedoch eine leichte Bewegungsunschärfe, welche die Gewohnheit aber schnell wieder vergessen macht.

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