Pownce: Neue Community-Plattform des Digg-Gründers
Texte, MP3s, Links, Events
Neben simplen Texteinträgen können auch Dateien verschickt werden. So kann man zum Beispiel einzelne MP3s hochladen und diese automatisch dem eigenen Freundeskreis zukommen lassen. Pownce bietet dazu die Möglichkeit, MP3s direkt von der Webseite aus abzuspielen. Leider wird die Wiedergabe unterbrochen, sobald eine neue Nachricht nachgeladen wird. Pownce könnte sich hier einiges bei Startseiten wie Netvibes & Co. abschauen.
Zusätzlich lassen sich auch Terminhinweise per Pownce verschicken. Bisher ist es noch nicht möglich, diese auch in externen Kalendern wie iCal oder dem Google Calendar zu abonnieren, aber Pownce besitzt offenbar unter der Haube bereits Ansätze für derartige Vernetzungen.
Eigener Client, fremde Ideen?
Neben der Web-Oberfläche besitzt Pownce auch einen eigenen Client für Windows und OS X, der auf Adobes AIR-Softwareumgebung basiert. Der Client sieht schick aus und liefert beständig alle Updates des eigenen Freundeskreises auf den Desktop. Wer auf Nachrichten antworten will, muss sich dafür jedoch zur Pownce-Webseite durchklicken.
Ein kontinuierlicher Fluss von Statusupdates der eigenen Online-Kontakte - ganz so neu ist diese Idee nicht. Das US-Startup "Twitter" hat in den vergangenen Monaten mit einem ähnlichen Angebot Schlagzeilen gemacht. Twitter bietet jedoch auch eine mobile Komponente, um Nachrichten per SMS oder Instant Messaging auszutauschen. Mittlerweile gibt es eine ganze Reihe von Startups, die sich des Twitter-Konzepts mit eigenen Ideen angenommen haben. So bieten Plazes.com und Jaiku.com zum Beispiel Lokalisierungsfunktionen - eine Komponente, die Pownce bisher komplett fehlt.
Einzig die Filesharing-Funktion hebt Pownce bisher von der Konkurrenz ab. Ob das in Kombination mit Kevin Roses Web-Berühmtheit reicht, um der Plattform dauerhaft zum Erfolg zu verhelfen, ist jedoch fraglich.

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