Heatseek: Porno-Browser im Selbstversuch
Leider nur Porno 1.0
Falls die Dame des Hauses also unter Androhung des Auszugs verlangt, das Passwort einzugeben, können wir hier ein Fake-Passwort eingeben, das daraufhin eine unverfängliche Website wie Google oder eine echte Angelsport-Simulation öffnet. Ob Heatseek damit langfrisitig seinen Benutzern hilft, ist zweifelhaft. Auf jeden Fall ist es möglich, mit Händen und Füßen die Existenz dieser ach so furchtbaren Pornografie zu vertuschen.
Leider zeigt sich Heatseek während des Selbstversuchs auch von seiner schlechten Seite: Der Browser setzt auf die Technologie des Internet Explorers. Das bedeutet, dass Heatseek nicht mit Flash-Formaten klarkommt, sofern der entsprechende Web Player auch im Internet Explorer fehlt. Blockt der Microsoft-Browser keine Popups, werden Porno-Surfer auch in Heatseek mit Werbung zugeschüttet.

Es bleibt ärgerlich: Wer auch außerhalb von Heatseek auf seine Sicherheit bedacht ist und mit Xp-antispy die ActiveX-Komponenten des Internet Explorers deaktiviert, hatte mit der Anzeige von Websites in Heatseek keine Freude. Auch Tabbed Browsing - Fehlanzeige. Die Errungenschaften von Web 2.0 scheinen hier an den Entwicklern vorbei gegangen zu sein. Ein leicht aufgemotzter Firefox gräbt Heatseek hier das heiße Wasser ab.
Regelmäßige Abstürze bringen an dieser Stelle das Fass zum Überlaufen; es stellt sich die Frage, für wen dieser Browser interessant sein könnte. Wer also auf die Neuerungen der letzten Jahre verzichten kann und tatsächlich in seinem privaten oder beruflichen Bereich extreme Vorsicht walten lassen muss, ist mit Heatseek wohl gut bedient. Verschlüsselung und Verschleierung hat der Porno-Browser drauf - allerdings auf dem Niveau von Web 1.0.

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The review is an *old* version of HeatSeek (over 1 year old). The NEW VERSION, 1.3.2.1, has Tabbed Browsing, support for Flash FLV, DVD Burning, and a lot more!! Please review the *NEW*...