Internet-TV, BitTorrent und YouTube in einem
Miro: Democracy-Player in neuem Gewand
Kostenlose YouTube-Videos oder Video-Podcasts sowie andere Sendungen herunterladen und BitTorrent-Dateien auf den Rechner saugen. Das umschreibt grob den Funktionsumfang von Miro, der bislang als "Democracy Player" in der Internetgemeinde bekannt war. Dazu gibt es eine narrensichere Bedienung und eine schicke Benutzeroberfläche. Miro ist spanisch und bedeutet übersetzt "Ich sehe".
Videopodcasts als Massenmedium
Die Participatory Culture Foundation, eine gemeinnützige Organisation die hinter dem ambitionierten Projekt steckt, sagt: "Es gibt die Gelegenheit, ein neues, offenes Massenmedium als Online-TV aufzubauen, wir halten es für ein Problem, dass eine kleine Gruppe Unternehmen die Massenmedien kontrollieren".

Miro ist übersichtlich und einfach zu bedienen.
(Klick vergrößert.)
Der demokratische Player Miro soll also unabhängig sein. Medien aus dem Volk für das Volk. User generated content für die Massen. Miro verwaltet Videopodcasts, die über etwa 1.500 Kanäle gefunden werden können. Zusätzlich kann der Nutzer mit Miro Plattformen wie YouTube, Google Video und Veoh durchsuchen, die Filme im Vollbildmodus anschauen und sogar herunterladen.
iTunes für Videos
Miro ist für Videos in etwa das, was iTunes für die Musik ist. Neue Videos werden in passende Kategorien einsortiert, können in Wiedergabelisten gesteckt werden und alles funktioniert komfortabel per Drag-and-Drop. Damit die Festplatte durch die heruntergeladenen Dateien nicht überläuft, werden neue Videos nach fünf Tagen automatisch gelöscht. Gefällt eine Episode besonders, reicht ein Klick auf "Behalten", damit sie von der Säuberung verschont bleibt.

Videoblog-Sammler, Download-Manager für Filmclips, BitTorrent-Client - Miro vereint viele nützliche Funktionen unter einer Oberfläche. Das als Democracy Player bekannt gewordene Programm nähert sich der finalen Version, die basisdemokratische Idee ist dabei erhalten geblieben: Dank der Open-Source-Freeware sollen Videos für die Massen empfang- und publizierbar werden.
Ein großer Schritt für freies Internetfernsehen: Der IPTV-Manager Miro steht in Version 1.0 zum Download bereit. Der als Democracy Player bekannt gewordene Mix aus Torrent-Client, RSS-Verwalter und Media Player setzt vor allem auf offenen Quellcode und vielfältige Verbreitungswege.
Die Deutsche Welle hat jetzt eine angepasste Version des Miro-Players veröffentlicht, mit der man die eigenen Video-Podcasts promoten will. Der Sender ist einer der ersten kommerziellen Partner des Miro-Projekts. Bemerkenswert an der Kooperation ist, dass sich der Deutsche Welle-Player nicht auf das sendereigene Angebot beschränkt.
Aufgebaut mit 21 Partnern aus einem Dutzend Länder: Das Projekt P2P-Next soll Internetfernsehen per P2P ermöglichen. Und zwar hochoffiziell und legal mit BBC, Pioneer und Universitäten. Die EU unterstützt das Projekt mit 14 Millionen Euro.
Internetfernsehen ist immer mehr im Kommen. Die neue Version 2.0 von Miro legt neue Maßstäbe bei den Videostreams und Video- und Audiopodcasts. Das Programm überzeugt mit einer neuen Programmoberfläche und einer der größten Sammlungen von HD-Videos.
Der Medien-Player Miro erschien vor einigen Tagen in der Version 2.5 und verspricht insbesondere für Nutzer vieler Video-Feeds eine deutlich schnellere Arbeitsweise. Außerdem wurde die Datenbank vereinfacht und die Verarbeitung von Bittorrent-Dateien optimiert.
Miro bietet schnellen Zugang zu frei erhältlichen HD-Videos, legalen Torrents sowie Audio- und Videofeeds. Eigene Feeds finden mit wenigen Klicks in das Programm. Mit einem Klick startet der Download interessanter Inhalte. Der integrierte BitTorrent-Client gestattet auch das Herunterladen eigener Torrents. 




