Freeware der Woche: Kindersicherung fürs Web

Löchriges Netz

Was dann tatsächlich von Browser-Plugin geblockt wird, ist flexibel. Neben pornografischen Inhalten können auch überdeutliche Sprache und Gewalt mit Parental Control Bar ins Visier genommen werden. Zusätzlich gibt es die Funktion, die Benutzung von Foren und Chats komplett zu blocken. Herzstück der Kindersicherung ist das Passwort, das die Eltern bei der Installation eingeben.

Damit lässt sich der uneingeschränkte "Parent-Mode" aktivieren oder Einstellungen verändern. Dieses Passwort wird auch benötigt, wenn die Software deinstalliert werden soll. Dieses Hintertürchen bleibt für die Kinder verschlossen. Einfacher ist es jedoch, einen anderen Browser zu installieren. Denn Opera, Safari und Firefox bleiben nach der Installation von Parental Control Bar gänzlich ungesichert.


Diese Meldung werden surfende Kinder häufig zu Gesicht bekommen.

Lediglich der Internet Explorer wird von dem Plugin überwacht. Um die Kinder davon abzuhalten, einfach einen anderen Browser auf die Platte zu werfen, sollte der Windows-Benutzeraccount also keine Administratorrechte haben, sonst ist der Schutz schnell ausgehebelt. Mit strengen Filtereinstellungen sieht das Web für die Kinder ganz schön karg aus. Weder YouTube ist erreichbar, noch das netzwelt-Forum. Auch Filesharing-Seiten wie The Pirate Bay werden mit dem üblichen Warnhinweis geblockt. Absoluten Schutz bietet die Software aber nicht. So kann es dennoch vorkommen, dass trotz strenger Filtervorgaben die ein oder andere Seite durch das Raster fällt.

Award Parental Control Bar

Links zum Thema