Parental Control Bar
Freeware der Woche: Kindersicherung fürs Web
Sicherheit
Papa surft gerne auf den bunten Seiten mit den vielen Popups, der kleine Sohn soll solche Bilder aber möglichst erst in einigen Jahren zu Gesicht bekommen. Um zu verhindern, dass Kinder nicht altersgerechte Inhalte im Web zu sehen bekommen, gibt es die passende Filtersoftware. Das Programm "Parental Control Bar" ist ein kostenloses Browserplugin, das Kinderaugen vor eindeutigen Inhalten schützt.
Gegen neugierige Blicke
Kinder und Jugendliche sind neugierig, was die Eltern verbieten ist gleich doppelt so interessant. Damit sich die Kleinen und Kleinsten auch ohne elterliche Aufsicht im Netz bewegen können, könnte es für beunruhigte Erziehungsberechtigte eine Erleichterung sein, wenn sie wissen, dass Sex und Gewalt nicht auf den Bildschirm gelangen können.
Das Programm Parental Control Bar stammt von der gemeinnützigen amerikanischen Organisation "WRAAC". Es funktioniert über das so genannte "website labeling", dem Markieren von Webseiten. Im Jahr 1999 entwickelte die "Internet Content Rating Association", die Organisation zur Bewertung von Internetinhalten, das System der Markierung von Webseiten.

![]()
![]()
Kein Zutritt für Kinder
(Klick vergrößert.)
Wie es funktioniert
Dabei gibt es zwei Verfahren. Zum einen markieren sich viele Webseiten freiwillig. Das Label wird dabei in den Code der Seite integriert. Diesen Code liest Parent Control Bar aus und reagiert darauf, indem die Seite geblockt wird. Zusätzlich greift die Software aber auch auf eine umfangreiche Liste von manuell erstellten Einstufungen zurück. Die Organisation WRAAC bewertet populäre Seiten und stuft sie entsprechend ein.
Diskutieren Sie zu diesen Artikel im Forum!
Neues Thema eröffnen
falls google nicht gesperrt ist (was wohl kaum der Fall sein wird), gibts ein tolles Hintertürchen: man lässt sich einfach die Seiten von deutsch auf deutsch übersetzen. ;)
Also, Gewaltseiten werden blockiert - OK.
Seiten mit sexuellem Inkalt - kann man drüber streiten.
Chats und Foren - ja, was bleibt denn dann noch?
Wie will man Kindern denn den verantwortungsvollen Umgang mit dem Internet beibringen, wenn alles, was ein bißchen Verantwortung erfordert, gesperrt und niedergemacht wird?
Ich denke mal, die Abzockseiten bleiben aber frei, sonst hätten wir im Verbraucherschutz ja nichts mehr zu tun und Tank & Co. würden arbeitslos. Das werden die Abzocker zu verhindern wissen.
Übrigens: selbst ohne Admin-Rechte kann ein Kind den "Schutz" leicht umgehen. Mir fallen da auf Anhieb zwei Möglichkeiten ein. Kinder haben im allgemeinen mehr Phantasie und Kreativität, als man allgemein annimmt und können manchmal ganz schön um die Ecke denken. Eine der beiden Möglichkeiten fällt fast jedem Kind ein - wetten?
Meiner Meinung nach ist WOT (Web Of Trust) die bessere Alternative. Es beruht auf Selbstkontrolle und warnt einfach unübersehbar vor gefährlichen Seiten. Als Vater würde ich zusammen mit meinem Kind ein paar betroffene Seiten aufrufen und meinem Kind erklären, diese Seiten sofort wegzuklicken - und auch warum.
Die Abzockseiten eignen sich dafür ganz hervorragend - wenn sie auch sonst zu nichts nütze sind. ;-)
Ich denke, eine gute Erklärung und ein gutes Vorbild sind allemal besser als Zwänge und Verbote. Oder sehe ich da was falsch?
P.S. Übrigens: Wer hat denn bei WOT Microsoft rot gemacht, in der Rubrik "keeper of personal information"?
Ergänzung:
Ich stehe mit Sami Tolvanen, einem der Macher von WOT in E-mail Kontakt. Habe nachgefragt, ob es WOT nicht nur für den Fuchs, sondern auch für den IE und Opera gibt. Hier die Antwort:
Zitat:
the add-on for Internet Explorer in Fall. Opera is a closed platform
as far as I can tell, so we currently have no plans to support it.
nach oben





