Schnelles Schwarzes: Samsung Q45 im Test
Eingeberische Glanzleistung
Dennoch liefert die Bilqualität nicht bloß im Alltag eine gute Figur - das Display ist glasklar und absolut scharf. Bei der digitalen Unterhaltung von Videos macht es ebenfalls eine ausgezeichnete Figur, egal ob in komprimierten oder hochauflösenden Formaten. Die gewisse Grobkörnigkeit bei der Filmwiedergabe geht völlig in Ordnung, außerdem bringt der Bildschirm eine verzeihende Toleranz gegenüber Artefakten mit. Bei den schrill tönenden Lautsprechern hört die Toleranz allerdings auf, denn die klingen nur auf sehr niedrigem Pegel überhaupt einigermaßen erträglich.
Eine wahre Wohltat für von Schreibwut geschundene Finger ist das Keyboard des Q45. Wie beim großen Schwestermodell R70 verfügen sämtliche Tasten über eine sanft abgerundete Vorderkante, die zusammen mit der leicht samtigen Oberfläche ein überaus angenehmes Tippgefühl ergeben. Weitere Pluspunkte: Die niedrige Geräuschkulisse, das geringe Tastenspiel und das weiche, aber trotzdem nicht schwammige Ansprechen. Allerdings wurden die äußeren Standardtasten zum Teil stark gestaucht, außerdem befindet sich die Windows-Taste auf der rechten statt linken Seite.
Dagegen weist das Touchpad bloß ein einziges Manko auf. Ein durchaus vertretbares für diejenigen, die beim Notebook-Transport stets ein Mikrofasertuch mitführen. Wie beim Display-Deckel wurde beim Links- und Rechtsklick unverständlicherweise eine Lackierung in hochglänzendem Schwarz mit einer förmlich magischen Anziehungskraft für Schmutz und Fingerabdrücke gewählt. Wie gesagt, der einzige Nachteil. Denn die Funktionsweise ist beispielhaft: Deutlich hörbar klickende, aber prägnante Tasten, dazu ein feinfühliges und leichtgängiges Fingerfeld - das reicht, um auch ohne Maus glücklich zu werden.
Außen Hochglanz, innen matt glitzernd, aber immer schwarz
Leiser Auftritt, langsamer Abtritt
Es stünde nicht Samsung drauf, wenn kein leises Betriebsgeräusch drin wäre. Wie bei allen bisher getesteten Notebooks des koreanischen Konzerns betrifft dies zweifellos auch das Q45. Bereits ohne manuelle Eingriffe säuselt der Lüfter geradezu gemütlich vor sich hin und bleibt selbst bei hoher Systemauslastung noch absolut erträglich. Wer seine Ohren noch mehr schonen möchte, kann dies über eine Tastenkombination und den Wechsel in den "Silent-Modus" tun.
Dann arbeitet der Prozessor nur unmerklich langsamer und die Lautstärke bewegt sich je nach Aufstellort irgendwo zwischen unhörbar und flüsterleise. Auf der Unterseite heizt das Gehäuse zwar spürbar, aber noch vertretbar auf. Zu vertreten ist auch die Akku-Laufzeit von knapp vier Stunden bei ergonomischer Bildschirmhelligkeit. Laut Samsung sollen mit der mitgelieferten Energieversorgung jedoch sogar bis zu sechs Stunden möglich sein.
Samsung Q45 Aura im Test
Ein Intel Core 2 Duo der neuesten Santa Rosa-Generation, satte zwei Gigabyte Arbeitsspeicher und eine 160 Gigabyte fassende Festplatte.
So viel Subnotebook fürs Geld gibt es eher selten, erst recht wenn der Name eines Markenherstellers wie Samsung draufsteht.
Im Grunde gleicht das Q45 einer eingedampften Variante des von netzwelt getesteten R70.
Gerade einmal zwei USB-Anschlüsse sind selbst für die kleinste Notebook-Klasse eher schwach, allerdings bietet der mobile Kompaktrechner eine ansehnliche Sammlung weiterer Schnittstellen.
Während der Deckel mit einem spiegelnden Klavierlack-Finish glänzt, zeigt das Interieur eine matte und mit Glitzerstaub angereichterte Oberfläche, naheliegend auf den Namen Diamantschwarz getauft.
Stört die Ästhetik, hält aber immerhin knapp vier Stunden: der Long-Life-Akku des Subnotebooks.
Schwarz ist die vorherrschende Farbe und setzt sich konsequent von vorne bis hinten durch.
Eine wahre Wohltat für von Schreibwut geschundene Finger ist das Keyboard des Q45. Die Funktionsweise des Touchpads ist beispielhaft.
Außen eine formschöne Hülle aus glänzendem und glitzerndem Schwarz, innen üppig ausgestattet:
Vom optischen Standpunkt her nicht das Schlechteste, da so das ansprechend dunkle Design erhalten bleibt.
Seinem geringen Gewicht von nur 1,9 Kilogramm zum Trotz wirkt das Q45, hier in der Variante Q45-Aura-T7100 Duke, geradezu wuchtig, was es vor allem dem etwas pummeligen Heck verdankt.
Weitere Informationen
Dieser Artikel bezieht sich auf das Produkt Samsung Q45. Im Datenblatt finden Sie weitere Technische Daten zu Samsung Q45. Zusätzlich haben wir ein Special zu Samsung Notebook vorbereitet.
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