Raumgleiter: Logitech MX Air im Test

Raumgleiter: Logitech MX Air im Test

Landung

Ein wirkliches Novum sind Mäuse mit Bewegungssteuerung längst nicht mehr. Dennoch beweist Logitech mit der MX Air echten Mut, ein so außergewöhnliches und kostspieliges Eingabegerät auf den Markt zu bringen. Angesichts der unverbindlichen Preisempfehlung von sage und schreibe 150 Euro dürften selbst die günstigsten Straßenpreise noch die 100-Euro-Marke knacken.

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Es ist die spielerische Leichtigkeit, welche die Luftsteuerung so besonders macht. Versehentliche Ausrutscher oder Zitterpartien aufgrund übermäßigen Kaffeekonsums steckt die Technik locker weg und der Benutzer bleibt stets Herr der Lage. Bei aller Extravaganz gelang es den Entwicklern dennoch, einer ausgezeichneten Maus genügend Platz einzuräumen - mit bekannt präziser Laser-Abtastung und fast perfekter Verarbeitung.

Überraschenderweise taugt die Logitech MX Air sogar als Spielgerät. Trotz Funkverbindung und eingebautem Akku bringt sie gerade einmal so viel auf die Waage wie eine kabelgebundene Gamer-Maus, was zusammen mit der gestreckten Bauform das Zocken mit Fingerspitzengefühl gestattet. Obwohl die Maus sowohl für Links- als auch Rechtshänder geeignet und mit gleich zwei Fortbewegungsmitteln gesegnet ist, wirkt sie keinesfalls wie ein ergonomischer Kompromiss.

Award: Logitech MX Air im Test

Ganz vor Kompromissen gefeit bleibt der Air-Käufer allerdings nicht. Die klavierlackartige Oberschale fungiert als regelrechter Magnet für Fingerabdrücke und sonstige Ablagerungen, die Daumentasten fehlen und die Akkulaufzeit könnte länger sein. Selbst nach voller Ladung zeigt die Batteriestandsanzeige nach einem Arbeitstag nur noch 55 Prozent. In puncto Optik sind Zweifel absolut unangebracht. Am geradezu genialen Design kann man sich kaum sattsehen. Wie schon gesagt: ganz großes "Wow".

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