Klein, fein, verwöhnt
Snob-Notebook: Asus U1F im Test
Trotz konsequentem Zwergwuchs trägt das Asus U1F ganz schön dick auf: schwarzer Glanzlack nach Piano-Manier, eine Beplankung aus Edelstahl und eine Handauflage aus echtem Leder. Dabei besteht die durchaus berechtigte Sorge, dass es bei einem stärkeren Windstoß gleich vom Schoß oder Schreibtisch fliegt. Denn der luxusverwöhnte Laptop bringt die Wenigkeit von knapp über einem Kilogramm auf den Prüfstand.
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Understatement der angeberischen Art - 2 von 8
Netzwelt auf der CES: Frische Notebooks und mobile Brennstoffzelle
Pünktlich zu Amerikas größter Fachmesse für Unterhaltungselektronik stellt Intel die ersten Strom sparenden Notebook-Prozessoren mit zwei Kernen vor. Neben entsprechenden Geräten wurde auf der CES in Las Vegas auch eine kompakte Brennstoffzelle für 20 Stunden Laufzeit vorgestellt.
Inhaltsverzeichnis
- 1Schlank
- 2Flott
- 3Kurzweilig
- 4Asus U1F vs. Sony Vaio TZ
Ginge es darum, eine Art Aushängeschild für die Gattung der Edel-Notebooks zu wählen, hätte das U1F sehr gute Chancen auf einen vorderen Platz. Es strahlt Understatement aus, ganz klar, aber mehr der protzigen als zurückhaltenden Art. Vergleichbar mit einem kompakten Kleinwagen, der einer gediegenen Oberklasse-Limousine nacheifert. Dennoch wirkt die Optik alles andere als aufgesetzt: Mit tiefschwarzer Farbe und silbernen Details kann ein Designer eben nicht viel falsch machen.
Inhalt
Schlank
Massive Seitenstreben aus poliertem Edelstahl unterstreichen die schlanke Linie, weichen am vorderen Rand aber unverständlicherweise schnöden Kunststoff-Pendants. Glücklicherweise ist dies nur bei genauerem Hinsehen erkennbar. Um das kleine Touchpad und den dort integrierten Fingerabdruckscanner zieht sich eine schmale, durchgehende Chromzierleiste. Beim Schreiben liegen die Handballen auf konturierten Lederbezügen, deren Beschaffenheit allerdings einen gewissen Anflug von Hartplastik vermittelt. Als Grundlage dient ein aus Kohlefaser und einer Magnesium-Aluminium-Legierung gefertigtes Gehäuse.
Besonders schön anzusehen sind die weißen Status-LED unter dem Display, die als Sextett in einer elegant abfallenden Stufe stecken und selbst bei geschlossenem Deckel sichtbar bleiben. Möglicherweise ein neuer Trend im Hause Asus, um sich von der Masse abzuheben: Auch das mindestens ebenso edle Lamborghini-Notebook VX2 setzt auf die eher ungewöhnliche Beleuchtung. Ohne das mitgelieferte Mikrofaserputztuch sollte sich kein U1F-Träger in die Öffentlichkeit trauen - und selbst dann kommt man mit dem Wischen kaum hinterher, so schnell sammeln sich Staub und Fingerabdrücke auf dem Hochglanzdeckel.
Hinsichtlich der Verarbeitungsqualität lässt sich Asus nicht lumpen. Obwohl ein Einrastmechanismus fehlt, liegt das Display fest auf, außerdem öffnet es absolut geräuschlos. Allerdings ist der dünne Bildschirm von recht flexibler Natur und lässt sich leicht verbiegen. Akustisch wird das ästhetische Gesamtkunstwerk bisweilen von leisen Knarzgeräuschen im Bereich von Handauflage und Touchpad getrübt. Dafür hinterlässt die Materialanmutung einen hochwertigen Eindruck, außerdem stimmen die geringen und gleichmäßigen Spaltmaße.
Snob-Notebook: Asus U1F im Test
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Bild vergrößern Trotz konsequentem Zwergwuchs trägt das Asus U1F ganz schön dick auf: schwarzer Glanzlack nach Piano-Manier, eine Beplankung aus Edelstahl und eine Handauflage aus echtem Leder. - Bild 2 von 15
Bild vergrößern Als Tragetasche geht die ebenfalls eingepackte Schutzhülle kaum durch, vielmehr als simples Etui ohne Griff, Schlaufe oder eine vergleichbare Haltemöglichkeit. - Bild 3 von 15
Bild vergrößern Vergleichbar mit einem kompakten Kleinwagen, der einer gediegenen Oberklasse-Limousine nacheifert. Dennoch wirkt die Optik alles andere als aufgesetzt: - Bild 4 von 15
Bild vergrößern Das externe Laufwerk kann unpraktisch sein, sieht aber gut aus. - Bild 5 von 15
Bild vergrößern Dabei besteht die durchaus berechtigte Sorge, dass es bei einem stärkeren Windstoß gleich vom Schoß oder Schreibtisch fliegt. - Bild 6 von 15
Bild vergrößern Ginge es darum, eine Art Aushängeschild für die Gattung der Edel-Notebooks zu wählen, hätte das U1F sehr gute Chancen auf einen vorderen Platz. - Bild 7 von 15
Bild vergrößern Beim Schreiben liegen die Handballen auf konturierten Lederbezügen, deren Beschaffenheit allerdings einen gewissen Anflug von Hartplastik vermittelt. - Bild 8 von 15
Bild vergrößern Mit tiefschwarzer Farbe und silbernen Details kann ein Designer eben nicht viel falsch machen. - Bild 9 von 15
Bild vergrößern Denn der luxusverwöhnte Laptop bringt die Wenigkeit von knapp über einem Kilogramm auf den Prüfstand. - Bild 10 von 15
Bild vergrößern Ohne das mitgelieferte Mikrofaserputztuch sollte sich kein U1F-Träger an die Öffentlichkeit trauen - und selbst dann kommt man mit dem Wischen kaum hinterher, so schnell sammeln sich Staub und Fingerabdrücke auf dem Hochglanzdeckel. - Bild 11 von 15
Bild vergrößern Besonders schön anzusehen sind die weißen Status-LED unter dem Display, die als Sextett in einer elegant abfallenden Stufe stecken und selbst bei geschlossenem Deckel sichtbar bleiben. Möglicherweise ein neuer Trend im Hause Asus, um sich von der Masse abzuheben. - Bild 12 von 15
Bild vergrößern Die Tasten des Asus-Geräts besitzen annähernd Standardgröße, geben knackiges Feedback und sitzen weitgehend fest in der Aufhängung. Allerdings muss man beim Schreiben einen recht hohen Widerstand in Kauf nehmen. - Bild 13 von 15
Bild vergrößern Leider wurde das Touchpad nur stiefmütterlich behandelt: Klein und klebrig beschreibt es treffend - der Finger bleibt ständig hängen. Beim erstklassigen Links- und Rechtsklick gibt es dagegen nichts zu beanstanden. - Bild 14 von 15
Bild vergrößern Für ein Subnotebook ist Laufzeit eher mäßig. - Bild 15 von 15
Bild vergrößern Als Grundlage dient ein aus Kohlefaser und einer Magnesium-Aluminium-Legierung gefertigtes Gehäuse.

Wer als Notebook-Hersteller etwas auf sich hält, stellt seine besten Stücke natürlich zur Schau. Manche der tragbaren PCs sind so edel, dass sie hinter Schutzglas müssen, andere sind fast schon zu schwer, um wahr sein. Doch auch zwischen den Extremen gab es viel Sehenswertes zu bestaunen. Für jeden Geschmack und Geldbeutel gibt es den passenden PC-Ersatz für zu Hause oder den richtigen Begleiter für unterwegs. Netzwelt zeigt die interessantesten Neuheiten.
Kohlefaser, konsequenter Leichtbau und geringer Verbrauch. Das sind nicht die inneren Werte eines Sportwagens, sondern eines Notebooks. Kein gewöhnliches versteht sich, denn das Sony Vaio TZ ist eines der leichtesten Subnotebooks mit eingebautem DVD-Laufwerk. Es bringt die Wenigkeit von gerade einmal 1,2 Kilogramm auf die Waage. Netzwelt testet als erstes deutsches Magazin den brandneuen Edel-Winzling.
Asus bringt in Kooperation mit der italienischen Sportwagenschmiede Lamborghini ein neues Subnotebook auf den Markt. Getauft wurde der neue Spross auf den Namen Asus Lamborghini VX3. Der edle Mix aus Aluminium, Magnesium und Titan dürfte viele neidische Blicke auf sich ziehen und hinterlässt ein heftiges Loch im Konto.
Asus hat seinem ohnehin schon großen Produktportfolio gleich eine ganze Notebook-Serie hinzugefügt. Die neue N-Serie wird in insgesamt vier Produktgruppen unterteilt - N10, N20, N50 und N80. Das Topmodell der Serie ist, widersprüchlich zur Namensgebung, das N50.
Der Trend des Jahres 2009 sind leichte und ultradünne Subnotebooks. Im Gegensatz zu Netbooks und Nettops nimmt Asus diesmal die Rolle des Nachzüglers ein, wenngleich die meisten Subnotebooks der Konkurrenz zwar vorgestellt, aber noch nicht erhältlich sind. Nüchtern und kühl wirkt das schwarze Asus P30A auf den ersten Fotos. Man setzt auf Understatement und will so Geschäftsleute als Zielgruppe gewinnen.
Zusammengeklappt ist das Asus U36J mit seinem 13,3 Zoll großen Bildschirm weniger als zwei Zentimeter hoch. Trotzdem gelingt es dem Hersteller, das Subnotebook mit leistungsstarker Hardware auszustatten.




