MultiSync-Mattscheibe mit 26 Zoll
Flachbild-Flaggschiff: NEC LCD2690WUXi im Test
Benjamin Schnitzler
Dieser Monitor macht keine halben Sachen. Mit einer üppigen Breitbildfläche von 26 Zoll steigt der NEC LCD2690WUXi bereits in die Dimensionen eines mittelgroßen Fernsehers auf. Obwohl ein echtes Profigerät für Grafiker, eignet er sich für gehobenes Videovergnügen und dank seiner flotten Reaktionszeit auch für schnelle Spiele. Netzwelt prüft den potenziellen Allrounder auf seine äußeren und inneren Werte.
Schon beim Anschließen fälllt die Riesenmattscheibe positiv aus der Reihe: Nicht einer oder zwei, sondern gleich drei Anschlüsse für bis zu drei gleichzeitig verbundene PCs stehen bereit - DVI-I, DVI-D und Analog-VGA. Ein eingebauter Helligkeitssensor sowie fast jede erdenkliche Verstellmöglichkeit erwarten den Betrachter. Im Gegensatz zu den meisten aktuellen Widescreen-Displays auf S-PVA-Basis verfügt er über ein qualitativ aufgewertetes IPS-Panel, dass sich mit einer hohen Helligkeit von 400 Candela pro Quadratmeter und einem Kontrastverhältnis von 800:1 sehen lassen kann.
Inhalt
Erschöpfende Einstellungen
Viel Farbenfreude
Multimediale Mattscheibe
Fazit
Daten und Bewertung
Aufgrund des ausladenden Panoramas von diagonal knapp 65 Zentimetern fühlt sich der Zuschauer in das dargestellte Bild regelrecht hineinversetzt, vielleicht sogar schon ein wenig klein. Das hohe Gewicht von über zwölf Kilogramm und der wuchtige Fuß aus Metall sorgen für einen überaus stabilen Stand. Obwohl hochwertig verarbeitet, beginnt das Display bei Stößen schnell zu wackeln. Wer glaubt, für die Mechanik die Arme eines Bodybuilders zu brauchen, irrt glücklicherweise, denn die arbeitet butterweich und präzise.
Dabei spielt es keine Rolle, ob der Bildschirm nach links oder rechts geschwenkt, nach hinten oder vorne geneigt oder um bis zu 15 Zentimeter gen Zimmerdecke geschoben wird. Das Drehen vom Quer- ins Hochformat geht ebenfalls spielend leicht von der Hand und neben dem On-Screen-Menü geht bei Bedarf auch die Anzeige von der Horizontalen in die Vertikale. Für grundlegende Einstellungen kann einfach per Maus auf die "NaViSet"-Software zurückgegriffen werden.

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Bei satten 26 Zoll gibt es eine Menge zu sehen.
Allerdings wäre es sehr schade, das extrem umfangreiche Display-Menü nicht zu nutzen, denn bereits die Bedienung ist eine Klasse für sich: Diese erfolgt über drei knackige, erstklassig verarbeitete Knöpfe sowie zwei längliche Doppelschalter, die eine intuitive Rechts-Links- beziehungsweise Oben-Unten-Navigation gestatten. Sobald das Menü aufgerufen wird, erscheint die passende Beschriftung auf dem TFT-Monitor - damit ist es selbst im Dunkeln ein Leichtes, mit dem Finger den richtigen Treffer zu landen.
Für den laienhaften Bildbearbeiter mögen die schier unzähligen Konfigurationsmöglichkeiten einer Tour durch den tiefsten Dschungel gleichkommen. Erst recht im erweiterten Menü, welches über die gedrückte "Input"-Taste beim Einschalten zugänglich gemacht wird. Doch bereits in der Werkeinstellung liefert der LCD2690WUXi ein ausgezeichnetes Bild für Anwendungen abseits der professionellen Grafikbearbeitung.
NEC MultiSync LCD2690WUXi im Test
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