Kommt nach der Mighty Mouse die Naked Mouse?
Apple: Nackte Maus patentiert
Benjamin Schnitzler
Apple treibt den Minimalismus auf die Spitze. Die Multi-Touch-Maus hat im Grunde gar nichts drauf, zumindest äußerlich: Keine mechanischen Tasten, Rädchen oder Knöpfe, dafür eine berührungsempfindliche Oberfläche à la iPhone. Dreck kann draußen bleiben oder leicht abgewischt werden, falls das Patent denn einmal den Weg auf die Computertische finden sollte.
Während die Mighty Mouse noch einen sichtbaren Scrollball und hervorgehobene Seitentasten besitzt, verkörpert das Multi-Touch-Gerät mehr eine Art "Naked Mouse". Denn die Oberschale funktioniert ähnlich wie ein Touchscreen und über optische Reize. Statt mechanisch erfolgen Standardmanöver wie etwa der Links- und Rechtsklick sozusagen virtuell - eine Kamera tastet die Mausoberfläche ab und reagiert entsprechend auf die Bewegungen der Finger.

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Eine Maus ohne Fell, die trotzdem zum Streicheln animiert.
Wie bei Apples Hype-Handy iPhone soll auch eine Steuerung mit Fingergesten möglich sein. Damit könnten die Arsenale von Zusatztasten aktueller Mäuse überflüssig werden und einfach durch bestimmte Bewegungen ersetzt werden. Unter dem Eingabegerät sorgt wie bei gewöhnlichen optischen Mäusen ein Sensor für Navigation des Mauszeigers.
Momentan lassen sich noch keine Rückschlüsse darüber ziehen, ob und wann die Multi-Touch-Maus tatsächlich auf den Markt kommen wird. Ausgehend von der bisherigen Produkt-Politik Apples wird es höchstwahrscheinlich erst dann eine entsprechende Ankündigung geben, wenn das Gerät bereits bis zur Marktreife entwickelt wurde - oder eben auch nicht.
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