Solare Stromversorgung für unterwegs
Silva Solar II: Sonne tanken für den MP3-Player
Jeder, der seinen Urlaub gerne abseits der Zivilisation mit Fahrrad, Kanu oder Wanderschuhen verbringt, kennt das Problem: Irgendwann neigt sich die gespeicherte Elektrizität in den mobilen Kleingeräten dem Ende zu. Ist der Akku dann fest integriert und kann nicht einmal gegen eine Batterie aus dem Rucksack ausgetauscht werden, ist der Frust groß. Abhilfe schaffen zum Beispiel Solarladegeräte - zumindest, wenn genug Sonne scheint.
Inhaltsverzeichnis
- 1Stromversorgung im Taschenbuchformat
- 2Der Sonne hinterher
- 3Fazit: Klimaschutz kostet
Der Silva Solar II ist ein solches Ladegerät für den Outdoor-Bereich. Knapp fünf Watt Leistung liefert die mobile Stromquelle bei guter Sonneneinstrahlung: 4,75 Watt, um genau zu sein. Bei 13,6 Volt Ausgangsspannung beträgt der maximale Ladestrom 350 Miliampere. Das sollte zum Aufladen von Mobiltelefonen, Fotoapparaten oder MP3-Playern genügen. Voraussetzung ist allerdings ein passendes Ladekabel für den Zigarettenanzünder.
Stromversorgung im Taschenbuchformat
Der Silva Solar II nutzt eine Schnittstelle mit viel Potenzial: Er weist die richtigen Kontakte auf, um jeden gängigen KFZ-Stecker mit Energie versorgen zu können. Im Gegensatz zu einer geschlossenen Buchse können die Ladestecker in dem u-förmigen Adapter allerdings nicht richtig einrasten. Bei ständiger Vibration oder dauernden Bewegungen in Fahrradtasche oder Rucksack würde es sicherlich nicht lange dauern, bis der Ladevorgang unterbrochen wird. Ein Gummiband zur Befestigung wirkt da wahre Wunder - sofern es die Bauform des verwendeten Ladesteckers zulässt.
Silva Solar II
Die beiden Photovoltaik-Zellen liefern bei optimaler Sonneneinstrahlung eine Leistung von 4,75 Watt.
An vier Schlitzen können die mitgelieferten Saugnapf-Schlaufen befestigt werden. Einfache Kordeln oder Schnüre können je nach Bedarf auch eingesetzt werden.
Die flache KFZ-Adapterbuchse macht Schluß mit teurer Adapter-Vielfalt. Nachteil: In der offenen Konstruktion gibt es keine guten Haltemöglichkeiten.
Die solare Stromversorgung im Taschenbuchformat ist gut geschützt für die Reise.
Am anderen Ende des Steckerkabels hängt ein schwarzes Kunststoffgehäuse, das von Format und Aufbau her an einen Taschenkalender erinnert. Klappt man das Gehäuse auf, kommen zwei polykristalline Solarzellen zum Vorschein. Deren Struktur sorgt im Vergleich zur älteren monokristallinen Bauweise für eine höheren Wirkungsgrad bei der Energieausbeute. Im geschlossenen Zustand bietet die Kunststoffhülle den Stromerzeugern angemessenen Schutz beim Transport. Ein Magnetverschluss lässt die beiden Deckel aneinander haften.
Der Sonne hinterher
Im einfachsten Fall schließt der Reisende das zu ladende Gerät an, klappt den Solar II auf und lässt die ganze Anordnung flach in der Sonne liegen. Um die Befestigung auf beweglichen Objekten wie Rucksack oder Fahrradtasche zu erleichtern, verfügt das Gehäuse über vier Schlitze zum Arretieren mit Transportbändern oder Kordeln. Im Lieferumfang befinden sich außerdem vier Befestigungsschlaufen mit kleinen Saugnäpfen. In größeren Höhen sollte man den Solar II daran aber nicht aufhängen, auch wenn die Saugnäpfe auf gutem Untergrund ordentlich lange kleben bleiben.

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