Dell Latitude D420 im Test: Notebook mit Flash-Festplatte
Verarbeitung
Bildqualität
Obwohl nicht das hellste und farbenfrohste, verfügt das 12,1 Zoll messende Display über einen wichtigen Vorteil - es spiegelt nicht. Trotz fehlender Hochglanzbeschichtung stimmt die Schärfe, dafür mangelt es den Farben an Leuchtkraft und ein komplett schwarzes Bild erscheint sichtbar angegraut und in den Randbereichen unregelmäßig. Von oben oder unten betrachtet, gehen die möglichen Blickwinkel allenfalls als mäßig durch, da die Anzeige sehr früh greller beziehungsweise dunkler wirkt. Ein für ein Subnotebook typisches Verhalten, für das die hohe Blickwinkelstabilität in der Horizontalen zumindest etwas entschädigt.
Bei Zuhilfenahme des praktischen Helligkeitssensors passt der Latitude-Bildschirm seine Helligkeit automatisch den gerade herrschenden Lichtverhältnissen an. Das schont zwar den Akku, aber nicht immer die Augen, da die Luminanz meist eine Spur zu niedrig ausfällt. Komprimierte Video-Dateien spielt das Leichtgewicht problemlos ab, zudem werden Bildfehler durch eine verzeihende Unschärfe in den Hintergrund gerückt. Dafür kommt es bei High-Definition-Material zu vereinzelten Rucklern.

Wie Dells Outdoor-Notebook Latitude D620 ATG bietet das Latitude D420 gleich zwei Möglichkeiten des Mausersatzes: Zum einen mit einem recht klein geratenen, aber präzise reagierenden Touchpad mit weichen und leicht schwammigen Tasten. Zum anderen mit einem Trackstick zwischen den Keyboard-Buchstaben "G", "H" und "B" mit einem etwas locker sitzenden Links- und Rechtsklick unter der Leertaste. In beiden Fällen erzeugen die "Maustasten" bloß ausgesprochen leise Klickgeräusche.
Ein zu lautes Ansprechen lässt sich auch der Tastatur keineswegs unterstellen, sie könnte allerdings feinfühliger sein. Der Anschlag hinterlässt einen eher harten Eindruck, beschert den Fingern dafür immerhin einen prägnanten Druckpunkt. Zwar punktet das Subnotebook nicht mit der besten Materialanmutung - die Oberflächen enttäuschen mit schnöder Plastik-Optik und die Deckelrückseite fühlt sich an wie Schmirgelpapier -, wirkt aber stabil verarbeitet und hart im Nehmen. Das Display ist deutlich steifer als bei vielen anderen Notebooks dieser Größenordnung und rastet fest und sauber über einen Haken-Mechanismus ein.
Dell Latitude D420 im Test
Angesichts des maximalen Energieverbrauchs von gerade mal 37 Watt verwundert es kaum, dass schon ein recht schwacher 42-Wattstunden-Akku für eine Laufzeit von immerhin fast zweieinhalb Stunden gut ist.
Es besitzt überhaupt keine, zumindest nicht im herkömmlichen Sinne. Statt mechanisch angesprochenen Magnetplatten kommt reiner Flash-Speicher zum Einsatz - schnell, stoßfest und absolut geräuschlos.
Mit der optionalen Dockingstation steht unter anderem ein digitaler Monitanschluss bereit.
Zwar punktet das Subnotebook nicht mit der besten Materialanmutung, wirkt aber stabil verarbeitet und hart im Nehmen.
Obwohl die Entwickler in erster Linie das Stromsparen und die Gewichtsreduzierung im Sinn hatten, kommt die gefühlte Geschwindigkeit nicht zu kurz.
Ein zu lautes Ansprechen lässt sich der Tastatur nicht unterstellen, sie könnte allerdings feinfühliger sein. Der Anschlag hinterlässt einen eher harten Eindruck, beschert den Fingern dafür immerhin einen prägnanten Druckpunkt.
Wie Dells Outdoor-Notebook Latitude D620 ATG bietet das Latitude D420 gleich zwei Möglichkeiten des Mausersatzes: Touchpad und Trackstick.
Zwecks Gewichtsersparnis muss der DVD-Brenner leider draußen bleiben und über einen externen Schacht angeschlossen werden.
Für ein Subnotebook ist dies jedoch nicht besonders ausdauernd, weshalb besser gleich zum größeren Akku mit 68 Wattstunden gegriffen werden sollte.
Ab 999 Euro verlässt das 12,1-Zoll-Notebook inklusive Fingerabdruckscanner und durchaus ordentlichem Kontaktangebot den Online-Shop.
Flash-Festplatte sei Dank: Programme starten merklich schneller und selbst die Navigation in der Windows-Ordnerstruktur flutscht geradezu.
Das Herzstück bildet ein besonders genügsamer Ultra-Low-Voltage-Prozessor aus dem Hause Intel, genauer gesagt ein Core Duo U2500 mit zwei CPU-Kernen zu 1,2 Gigahertz.
Mit nicht einmal eineinhalb Kilogramm zählt das Latitude D420 zu den tragbarsten Rechnern aus dem Hause Dell. Doch das Besondere am federleichten Subnotebook ist seine Festplatte:
Ausstattung
Nur drei USB-Ports, von denen beim Anklemmen des externen Laufwerks lediglich zwei übrigbleiben, dafür analoger Monitoranschluss, SD-Speicherkartenleser, Gigabit-Ethernet, FireWire sowie Schnittstellen für Mikrofon und Köpfhörer. Wireless LAN und Bluetooth sind allerdings aufpreispflichtig. Dem Testgerät liegt außerdem eine praktische Dockingstation bei, die weitere Anschlüsse für digitale und analoge Bildschirme, Netzwerk, Kopfhörer sowie eine serielle und parallele Peripherie-Schnittstelle, vier USB-Ports inklusive Dbay-Anschluss sowie ein bereits eingebautes optisches Laufwerk mitbringt.
Statt auf den neueren ExpressCard-Standard setzt das Latitude D420 noch auf PCMCIA-Erweiterungskarten. Mit einem maximalen RAM-Ausbau von zwei Gigabyte ist es gut für Windows Vista vorbereitet. Da ab Werk jedoch 512 Megabyte fest integriert sind, ist das Aufstocken auf die Höchstkapazität ein sehr teures Unterfangen, da ein einzelnes Zwei-Gigabyte-Modul eingesetzt und der bereits verbaute Arbeitsspeicher abgeschaltet werden muss.
Dell Latitude D420
Das Dell Latitude D420 Notebook besitzt einen Intel Core Duo U2500 Prozessor mit 1,2 Ghz und 512 MB DDR2 Arbeitsspeicher, der auf maximal 2 Gigabyte erweitert werden kann. Für die Grafik ist der Intel GMA 950 Grafikchip eingebaut. Das WXGA TFT Display ist 12,1 Zoll groß, im 16:10 Format und arbeitet mit einer maximalen Auflösung von 1280 x 800 Pixel. Die 80 Gigabyte große Festplatte dreht sich mit 4200 Umdrehungen pro Minute.


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