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03.07.2007
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Solid State Disk im Subnotebook

Dell Latitude D420 im Test: Notebook mit Flash-Festplatte

Benjamin Schnitzler

Bildqualität

Obwohl nicht das hellste und farbenfrohste, verfügt das 12,1 Zoll messende Display über einen wichtigen Vorteil - es spiegelt nicht. Trotz fehlender Hochglanzbeschichtung stimmt die Schärfe, dafür mangelt es den Farben an Leuchtkraft und ein komplett schwarzes Bild erscheint sichtbar angegraut und in den Randbereichen unregelmäßig. Von oben oder unten betrachtet, gehen die möglichen Blickwinkel allenfalls als mäßig durch, da die Anzeige sehr früh greller beziehungsweise dunkler wirkt. Ein für ein Subnotebook typisches Verhalten, für das die hohe Blickwinkelstabilität in der Horizontalen zumindest etwas entschädigt.

Bei Zuhilfenahme des praktischen Helligkeitssensors passt der Latitude-Bildschirm seine Helligkeit automatisch den gerade herrschenden Lichtverhältnissen an. Das schont zwar den Akku, aber nicht immer die Augen, da die Luminanz meist eine Spur zu niedrig ausfällt. Komprimierte Video-Dateien spielt das Leichtgewicht problemlos ab, zudem werden Bildfehler durch eine verzeihende Unschärfe in den Hintergrund gerückt. Dafür kommt es bei High-Definition-Material zu vereinzelten Rucklern.

Dell Latitude D420 im Test

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Ohne Laufwerk wiegt das Subnotebook
weniger als 1,5 Kilogramm.

Verarbeitung

Wie Dells Outdoor-Notebook Latitude D620 ATG bietet das Latitude D420 gleich zwei Möglichkeiten des Mausersatzes: Zum einen mit einem recht klein geratenen, aber präzise reagierenden Touchpad mit weichen und leicht schwammigen Tasten. Zum anderen mit einem Trackstick zwischen den Keyboard-Buchstaben "G", "H" und "B" mit einem etwas locker sitzenden Links- und Rechtsklick unter der Leertaste. In beiden Fällen erzeugen die "Maustasten" bloß ausgesprochen leise Klickgeräusche.

Ein zu lautes Ansprechen lässt sich auch der Tastatur keineswegs unterstellen, sie könnte allerdings feinfühliger sein. Der Anschlag hinterlässt einen eher harten Eindruck, beschert den Fingern dafür immerhin einen prägnanten Druckpunkt. Zwar punktet das Subnotebook nicht mit der besten Materialanmutung - die Oberflächen enttäuschen mit schnöder Plastik-Optik und die Deckelrückseite fühlt sich an wie Schmirgelpapier -, wirkt aber stabil verarbeitet und hart im Nehmen. Das Display ist deutlich steifer als bei vielen anderen Notebooks dieser Größenordnung und rastet fest und sauber über einen Haken-Mechanismus ein.

Dell Latitude D420 im Test

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Ausstattung

Nur drei USB-Ports, von denen beim Anklemmen des externen Laufwerks lediglich zwei übrigbleiben, dafür analoger Monitoranschluss, SD-Speicherkartenleser, Gigabit-Ethernet, FireWire sowie Schnittstellen für Mikrofon und Köpfhörer. Wireless LAN und Bluetooth sind allerdings aufpreispflichtig. Dem Testgerät liegt außerdem eine praktische Dockingstation bei, die weitere Anschlüsse für digitale und analoge Bildschirme, Netzwerk, Kopfhörer sowie eine serielle und parallele Peripherie-Schnittstelle, vier USB-Ports inklusive Dbay-Anschluss sowie ein bereits eingebautes optisches Laufwerk mitbringt.

Statt auf den neueren ExpressCard-Standard setzt das Latitude D420 noch auf PCMCIA-Erweiterungskarten. Mit einem maximalen RAM-Ausbau von zwei Gigabyte ist es gut für Windows Vista vorbereitet. Da ab Werk jedoch 512 Megabyte fest integriert sind, ist das Aufstocken auf die Höchstkapazität ein sehr teures Unterfangen, da ein einzelnes Zwei-Gigabyte-Modul eingesetzt und der bereits verbaute Arbeitsspeicher abgeschaltet werden muss.

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