Cybershot: Sony DSC-W90 im Test

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Mit dem optional erhältlichen Komponenten-Kabel zum Anschluss an HDTV-fähige Fernsehgeräte kann die neue Cybershot Bilder auch in voller HD-Auflösung von 1920 x 1080 Pixeln auf dem TV-Gerät ausgeben. Mit der deutlich höheren Auflösung wirken Digitalfotos am großen Breitbildfernseher sehr beeindruckend. Für das hochauflösende Vergnügen wird die Kamera schlicht im Wiedergabemodus mit dem TV-Gerät verbunden und schon beginnt die Diaschau in einer anderen Liga.

Die 40 Euro für das Kabel sind ziemlich schnell vergessen, wenn der kürzlich erlebte Urlaub in 16:9 und hoher Auflösung das heimische Wohnzimmer erobert. Ein Fotoabend am Fernseher könnte durch derartige Ausstattungsmerkmale zu neuem Glanz finden. Filmaufnahmen sind mit der W90 im Mpeg1-Format in der Auflösung von maximal 640 x 480 Pixel bei 30 Bildern pro Sekunde möglich und das so lange, bis der Memory-Stick voll ist. Die Filmsequenzen lassen sich natürlich auch am Fernseher anschauen, das aber nur in niedriger VGA-Auflösung.

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Nach knapp unter zwei Sekunden stoppt die Zeit, dann ist die Sony DSC W90 bereits aufnahmeklar. Der Fokussiervorgang verläuft ebenfalls sehr schnell, dank neun Autofokusmessfeldern funktioniert das auch gut bei Motiven, die sich nicht in der Bildmitte befinden. Der BIONZ-Bildprozessor leistet gute Arbeit bei der Bildverarbeitung, was in einer angenehmen Bildfolgezeit von etwa einer halben Sekunde resultiert. Im Serienbildmodus schafft die kleine W90 2,5 Fotos pro Sekunde und sechs in Folge. Verringert man die Auflösung von acht auf fünf Megapixel, dann können 13 Fotos ins Folge bei gleicher Geschwindigkeit entstehen.

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Einfache Bedienung, schnelle Reaktionszeiten, aber leider ein schwächelndes Display. Schon mittlere Umgebungshelligkeit reicht aus, um auf dem Display nicht mehr viel erkennen zu können.

Mit der W90 unterwegs fällt vor allem auf, dass die Wahl der Motivprogramme sehr einfach ist, da man nicht von unzähligen Programmen erschlagen wird. Sony beschränkt sich auf die schwierigsten Aufnahmesituationen in der Motivprogrammauswahl und überlässt den Rest einer sehr treffsicheren Automatik. Weißabgleich und Fokus, Letzterer bei Personen dank Gesichtserkennung sehr zielsicher, sind zusammen mit einer ausgewogenen Belichtung für realitätsnahe Fotos verantwortlich. Auch die High-ISO-Funktion, die stimmungsvolle Bilder ohne Blitz verspricht, liefert gute und scharfe Ergebnisse. Ab ISO 800 macht sich aber ein deutlicher Verlust in der Bildqualität bemerkbar.

Die Rauschunterdrückung des BIONZ-Bildprozessors scheint in hohen ISO-Empfindlichkeiten überfordert zu sein. ISO 3200 ist daher auch mehr eine Funktion auf dem Papier, als dass diese Einstellung sinnvoll zu nutzen wäre. Bis ISO 1600 können Fotos aber noch in annehmbarer Qualität im Postkartenformat 10 x 15 Zentimeter ausgedruckt werden. Die Bildqualität in Tageslichtsituation überzeugt durch kräftige Farben und Fotos, die wunderbar direkt aus der Kamera ausgedruckt werden können. Leider schwächelt das Objektiv im Randbereich und neigt zu leichter Randunschärfe, was durch Zoomen jedoch verhindert werden kann.

Weitere Informationen

Wie geht's weiter? Zu diesem Thema haben wir eine redaktionelle Übersicht erstellt. Sie finden das Special zu Sony Cyber-shot hier.

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