Zwölf Megapixel: Panasonic Lumix FX100 im Test

Einstellungen

Da bei zwölf Millionen Pixel auf dem Bildsensor nicht mehr viel Platz pro Pixel bleibt, ist die integrierte Venus III Engine, der Bildprozessor der Digitalkamera, mit neuen Algorithmen zur Rauschunterdrückung ausgestattet. Der Praxistest wird zeigen, ob diese effektiv funktioniert. Ein schneller Autofokus und flinke Datenverarbeitung sind ebenfalls auf die Venus III zurückzuführen. Für die Filmaufzeichnung stehen neben der Standard VGA-Auflösung von 640 x 480 Pixeln im High-Defintion-Modus volle 1.280 x 720 Pixel zur Verfügung. Dies dann jedoch bei reduzierter Bildrate von 15 Bildern pro Sekunde. Gespeichert wird Panansonic-typisch auf SD- oder SDHC-Karten.

Die Lumix FX100 stellt das momentan höchste Modell der stylisch-kreativen Kameras, so die Produktgruppenbezeichnung von Panasonic, dar. Was die technischen Daten anbelangt, ist ihr dieser Platz firmenintern auch nicht zu nehmen. Bei der Einstellungsvielfalt kann die Lumix jedoch eher unter "gut bürgerlich" als bei "majestätisch" eingeordnet werden. Manuelle Einstellmöglichkeiten, wie die Wahl von fester Verschlusszeit zum Beispiel, sind leider nicht zu finden. Lediglich eine Belichtungskorrektur gibt Eingriff in die Aufnahmeparameter und bietet nach unten und oben zwei Belichtungsstufen Spielraum.

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Die Bedienung der FX100 ist gut für Anfänger geeignet. Logisch strukturierte Menüs laden zum Durchforsten ein.

Eine Belichtungsreihenautomatik mit maximal einer Blendenstufe Unterschied entschädigt darüber hinaus ein wenig. Zusätzlich lassen sich die Fotos in Schärfe, Kontrast, Farbsättigung und Rauschunterdrückung dem persönlichen Geschmack anpassen. Ansonsten ist die FX100 auf Einsteiger und Gelegenheitsfotografen getrimmt und bietet mit zahlreichen Motivprogrammen stets die richtige Einstellung für fast jede Motivsituation. Die intelligente ISO-Kontrolle kann, wie bei den kleineren Schwestermodellen FX10 und FX30 auch, Bewegungen erkennen und durch eine automatischen Anpassung der ISO-Empfindlichkeit Unschärfen im Foto vermeiden.

Der Makromodus der Kamera ermöglicht Nahaufnahmen mit einem Motivabstand von bis zu fünf Zentimetern, wobei mit zwölf Megapixel Auflösung enorme Vergrößerungsreserven bleiben. Die hohe Auflösung der FX100 macht den sonst eher zu meidenden Digitalzoom salonfähig. Über die Extra-Zoom-Taste auf der Kameraoberseite lässt sich der 3,6-fache Zoom auf ein Siebenfach-Zoom erweitern, wobei die Auflösung dann auf drei Megapixel reduziert wird.

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Vielen Dank für das Einstellen dieses doch sehr informativen Berichts, der m. E. der erste vernünftige Testbericht über diese interessante Kamera überhaupt ist.

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