Kostenlos und quelloffen statt teuer
Link-Wink: Open-Source-Alternativen zu kommerzieller Software
Software kann unter Umständen ganz schön teuer sein. Photoshop, Office oder gar exotische Spezialprogramme kann sich kaum ein Heimanwender leisten. Muss er auch nicht. Denn mittlerweile gibt es in fast jedem Bereich kostenlose Alternativen. Open-Source demokratisiert und liberalisiert die Software. Aber welche Open-Source-Software kann welche kommerzielle Software ersetzen?
Es ist kaum möglich, den Überblick über das ständig wachsende Angebot an offener Software zu behalten. Zwar kennt fast jeder OpenOffice oder Gimp, andere Programme sind oft aber nahezu unbekannt. Da hilft die Webseite "osalt.com" weiter. Dies steht für "Open-Source-Alternative". Hier kann jeder den Softwarebereich und die kommerzielle Software aussuchen, die er kennt und für die er eine quelloffene Alternative sucht.

Jede Menge Alternativen
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So schlägt osalt.com beispielsweise MusikCube, Songbird und weitere als Alternative zu Apples iTunes vor. Osalt ist plattformunabhängig. Bei jedem Suchergebnis ist angegeben, ob die Software unter Windows, OS X, Linux, Unix oder Java läuft. Zu den kommerziellen Vorbildern und den Open-Source-Alternativen gibt es jeweils eine kurze, aber präzise Beschreibung des Programmes auf Englisch.
Egal ob Videoarbeitung, Büroanwendungen oder Sicherheitssoftware: Für alles gibt es freie und kostenlose Alternativen. In vielen Fällen erreicht die freie Alternative zwar nicht ganz den Umfang des Originals, jedoch sind die meisten Programme auch nicht als Kopie einer anderen Software gedacht. Für zu Hause reichen die angebotenen Alternativen fast immer vollkommen aus. Die passenden Programme für den richtigen Zweck lassen sich auch bequem über Tags oder eine Suche finden.

Die freie Büro-Software OpenOffice.org hat sich im Laufe der letzten Jahre zur echten Microsoft-Alternative gemausert. Was einst nur ein Geheimtipp für Open Source-Fans war, ist mittlerweile ein beliebter Download. Wer mehr haben möchte, etwa Bilder und Vorlagen, der findet im Internet verschiedene Community-Projekte, die OpenOffice.org sinnvoll ergänzen.
Jimmy Wales, Gründer der Online-Enzyklopädie Wikipedia, plant den nächsten Coup. Eine neue Suchmaschine soll die mathematische Präzision der Computer und den menschlichen Verstand kombinieren und so eine neue, bessere Ergebnisse ermöglichen. Algorithmen treffen auf Redakteure. Das neue System vereint zahlreiche quelloffene Projekte zu einem Großprojekt.
Open-Source-Software ist unsicher, behaupten die Experten von Fortify Software. Genau das Gegenteil sei der Fall, lautet das Fazit der Free Software Foundation, die außerdem die Studie selbst kritisiert.
Oracle will die Weiterentwicklung des Büropaketes OpenOffice in die Hände der Open-Source-Gemeinde geben. Eine kommerziell vertriebene Version soll es künftig nicht mehr geben.




