Wie von Hand gemalt
Fototipp: HDR-Fotos in Gemälde verwandeln
HDR-Fotografie schafft Bilder mit erhöhtem Kontrastumfang und fängt die Wirklichkeit realitätsnaher ein, als es ein normales Foto kann. Mit der entsprechenden Software werden HDR-Fotos zusammengesetzt und für die Weiterverarbeitung gesichert. Wenn dabei bestimmte Werte zu extrem verändert werden, entsteht ein HDRI, das mehr einem gemalten Bild ähnelt, als das ein Zusammenhang mit Fotografie in den Sinn käme. Dieser Effekt soll im folgenden Tutorial derart mit Photoshop verstärkt werden, dass die Illusion perfekt wird.
(Klick vergrößert.)
Das Ausgangsbild zeichnet sich durch interessante Wolkenstrukturen und eine angenehme Farbvielfalt aus. Derartige Fotos wirken nach einer Umwandlung mit Maleffekten besonders gut.
Der erste Schritt ist die Erstellung eines Fotos mit hohem Dynamikumfang. Dazu wurde die aktuelle Version von Photomatix verwendet, andere HDR-Software liefert aber ähnlich gutes Ausgangsmaterial. Wichtig beim anschließenden Tone Mapping ist die Erhöhung der Werte Effektstärke und Farbsättigung. Beide Einstellungen werden übertrieben hoch ausgewählt.
(Klick vergrößert.)
Beim Tone Mapping der Bilddatei, dem Komprimieren der Tonwerte in darstellbare Bereiche, ist darauf zu achten, dass die Werte Stärke und Farbsättigung recht hoch gewählt werden. Das Bild darf ruhig etwas künstlich wirken.
(Klick vergrößert.)
Der erste Schritt in Photoshop ist eine Veränderung in den Tonwerten des Bildes. Dazu über Bild / Anpassen / Tonwertkorrektur gehen und den mittleren Regler ein Stück nach links ziehen. Das Bild sollte heller, aber auch leicht flau werden.

Menschen werden zu Plastikfiguren, Autos erscheinen wie Spielzeug und ganze Städte wirken wie eine Modelllanschaft. Mit einfachen Mitteln kann dieser Foto-Effekt schnell selbst nachgestellt werden und ist mit Sicherheit nicht nur reizvoll für Fans von Modelleisenbahnen. Netzwelt über "Liebling, ich habe die Nachbarschaft geschrumpft".
Malen mit Licht, darum dreht sich der Fototrend Lightwriting. Und dafür muss man raus an aufregende Orte und vor allem viel üben, bis die Lichtkunstwerke vorzeigbar sind. Wer den schnellen Erfolg sucht und vom Effekt hellauf begeistert ist, kann die glühenden Schriften und Figuren auch mit Photoshop erstellen und in beliebige Fotos einfügen - ganz bequem von zu Hause aus. Netzwelt zeigt, wie es geht.








Beiträge
insgesamt 5 BeiträgeAlso ich persönlich finds auch ziemlich schlecht...Das kann ja nen Anfänger mit Paint...^^ Dachte immer mit Hdr sind eben MEHR Details und SCHÄRFERE Bilder gemeint...Naja.. =)
Solarisieren ist zweifelsfrei eine interessante Technik. Schöner Effekt, der aber aufgrund der fehlenden Pinselstrichstruktur nur von weitem wie ein handgemaltes Ölbild wirkt. ARTMaker
Kein schlechter Effekt. Ist jedoch viel zu aufwändig. Heute kann man ja im Handy dirket "Solarisieren" einstellen, und schon hat man einen ähnlichen Effekt!
Um ganz ehrlich zu sein sieht das Ergebnis für mich auch nicht nach einem Gemälde aus. Ich glaube das man dieses Ergebnis auch sehr einfach hinbekommt indem man einfach die Konturen nachzeichnen läßt.
Wow ein "Wie mache ich ein schlechtes Foto endgültig kaputt" Tutorial. Ne sorry aber das Ausgangsfoto ist schon ziemlich schlecht (HDR ungeeignete Szene, kippt, kein Hauptmotiv geschweige denn...