Sie sind hier:
 

Test: Flash-Festplatte gegen Standard-Festplatte Solid State Disk auf dem Prüfstand

SHARES

Sie kennen ihn aus MP3-Player, USB-Stick oder Digitalkamera. Ohne ihn geht dort nichts - die Rede ist vom Flash-Speicher. Mit ihm geht aber noch mehr, zum Beispiel als "Solid State Disk" SSD, der Alternative zur gewöhnlichen Magnet-Festplatte. Netzwelt macht den Test und vergleicht eine reine Flash-Festplatte mit einem herkömmlichen Datenspeicher.

Sie kennen ihn aus MP3-Player, USB-Stick oder Digitalkamera. Ohne ihn geht dort nichts - die Rede ist vom Flash-Speicher. Mit ihm geht aber noch mehr, zum Beispiel als "Solid State Disk" SSD, der Alternative zur gewöhnlichen Magnet-Festplatte. Netzwelt macht den Test und vergleicht eine reine Flash-Festplatte mit einem herkömmlichen Datenspeicher.

Zweikampf der Zwerge: Als Vertreter für die alte und neue Technologie dienen zwei besonders kleine Festplatten im 1,8-Zoll-Format aus aktuellen Subnotebooks von Dell und Sony. In der einen Ecke ein Sony-Winzling mit 80 Gigabyte auf magnetischer Basis, ein Dell-Däumling mit 32 Gigabyte Flash-Speicher in der anderen.

SSD: Rekordverdächtige Zugriffszeit

Windows Vista

Ob die Flash-Festplatte einen Blitzstart hinlegt, soll der Bootvorgang von Windows Vista zeigen. Beide Subnotebooks verfügen über eine Ultra-Low-Voltage-Version des Core 2 Duo, ein bauähnliches Mainboard sowie ein Gigabyte Arbeitsspeicher, die Chancen stehen ungefähr gleich. Rein subjektiv geht die Flash-Festplatte nicht schneller zu Werke als das magnetische Pendant und hat bloß ein paar unerhebliche Sekunden Vorsprung. Auf dem bunten Aero-Desktop angekommen, reagiert das mit Flash-Speicher bestückte Gerät beim Manövrieren in den Tiefen der Ordnerstrukturen spürbar flotter. Kein Wunder, denn sie muss beim Ansprechen nicht erst auf Drehzahl kommen.

Zudem sind Programme spürbar früher einsatzbereit. Mit 4.200 Umdrehungen pro Minute zählt die Toshiba "MK8009GAH" nicht zu den leistungsstärksten Magnet-Festplatten, doch im kleinen 1,8-Zoll-Format ist dieser Wert derzeit gängig. Dagegen besitzt die SanDisk "SSD UATA 5000 1.8" überhaupt keine mechanischen Teile, die sich drehen könnten. Auch wenn es in diesen Dimensionen nicht nach viel klingt, verbraucht die Flash-Festplatte mit 0,5 Watt gerade einmal halb so viel Energie als die Magnet-Festplatte. In der Festplatten-Teilbewertung des Leistungsindex von Windows Vista liegt die SSD mit 5,5 gegenüber 3,7 Punkten vorne.

Was denkst du?

Hier kannst du deine Meinung zum Artikel "Test: Flash-Festplatte gegen Standard-Festplatte" äußern. Melde dich hierfür mit deinem Netzwelt-Account an oder fülle die Felder aus.

1 Kommentar

  • DLTH schrieb Uhr
    AW: Test: Flash-Festplatte gegen Standard-Festplatte

    und jetzt wird die Flash-Festplatte noch interessanter! Die Firma Easyco (www.easyco.com) optimiert den Flash-Speicher mit einem Treiber. Schnelles Lesen und Schreiben, noch längere Lebensdauer etc... auch kostengünstigere MLC (SSD mit Multi Level Cells) werden da für den intensiven Einsatz interessant.

Darüber lacht die Netzwelt

Das Internet erzählt viele lustige und skurrile Geschichten, die besten haben wir euch hier zusammengestellt.

Infos zum Artikel
Autor
Benjamin Schnitzler
Datum
Kontakt
Leserbrief
Kommentare
Alle anzeigen
Seiten
Dieser Artikel enthält die folgenden Schlagworte
Links zum Thema
Anzeige
netzwelt Newsletter

Immer gut informiert mit unserem Newsletter! Der Versand erfolgt am Dienstag, Donnerstag und Samstag vormittags.

Powered by
DSL- & LTE-Speedtest Teste Deine DSL- oder LTE-Geschwindigkeit
Der große Android-Update-Fahrplan Nie mehr ein Android-Update verpassen
Gratis Software Acht kostenlose Vollversionen
Störungsmelder Prüfe hier, ob eine Webseite down ist
Fußball live - Alle Spiele & Infos Alle Fußball Partien im Überblick
  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
netzwelt newsletter
netzwelt folgen
netzwelt hosted by