Edles Subnotebook für große Ansprüche und dicke Geldbeutel
Exklusiver Erstkontakt: Sony Vaio TZ im Test
Benjamin Schnitzler
Kohlefaser, konsequenter Leichtbau und geringer Verbrauch. Das sind nicht die inneren Werte eines Sportwagens, sondern eines Notebooks. Kein gewöhnliches versteht sich, denn das Sony Vaio TZ ist eines der leichtesten Subnotebooks mit eingebautem DVD-Laufwerk. Es bringt die Wenigkeit von gerade einmal 1,2 Kilogramm auf die Waage. Netzwelt testet als erstes deutsches Magazin den brandneuen Edel-Winzling.
Besonderes Augenmerk verdient das Keyboard des neuen superschlanken Top-Modells. Es besteht nicht wie gewöhnlich aus einem zusammenhängenden Tastenfeld, stattdessen tummeln sich sämtliche Tasten einzeln und sauber voneinander getrennt auf dem schwarz glänzenden Gehäuse. Beim 11,1 Zoll großen Display setzt Sony auf energiesparende LED-Technik, die für eine beachtliche Laufzeit von sieben Stunden sorgen soll. Obwohl der Bildschirm lediglich einen halben Zentimeter flach ausfällt, gelang den Japanern das Kunststück, dort noch eine Webcam nebst Mikrofon unterzubringen.
Inhalt
Ansehnliche Ausstattung
Plattenspielereien
Schöne Schau
Leistungsfaltung
Elegante Eingabe
Laufzeit und Lautstärke
Fazit
Alle Daten auf einen Blick
Optisch wirkt das Mini-Vaio wie ein kleines Juwel. Vorn am komplett schwarzen, sowohl matten als auch glänzenden Chassis sitzen verspielte, an winzige Silberkugeln erinnernde Chrom-Knöpfe. Rechts in der zigarrenförmigen Bildschirmhalterung befindet sich der transparente Einschalter, der bei Inbetriebnahme ein smaragdgrünes Leuchten zum Besten gibt. Das passende Pendant verkörpert der gelb illuminierte Stromstecker des Netzteils auf der gegenüberliegenden Seite.
Den kongenialen Kontrast zum dunklen Interieur bildet der gediegen glitzernde Display-Rahmen in hellem "Platin-Sand", verziert vom obligatorischen, geschwungenen Vaio-Schriftzug auf der Rückseite. Das harmonische Gesamtdesign erscheint absolut durchdacht und keinesfalls so, als ob auch nur das kleinste Detail dem Zufall überlassen wurde. Mindestens ebenso gefällig wie das Aussehen ist die Möglichkeit, das ganze Gerät mühelos mit einer Hand hochzuheben.

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Ästhetik wird bei dem Kleinen ganz groß geschrieben.
Dass unter der enorm kompakten Bauform die Kontaktfreude leiden muss, stimmt in diesem Fall nur bedingt. Nur zwei USB-Ports sind zwar zweifelsohne wenig, doch davon abgesehen steht das Vaio TZ manch größerem Mittelklasse-Notebook in nichts nach. Anschlüsse für Gigabit-Netzwerk, i.Link respektive FireWire und Modem verschwinden bei Bedarf hinter einer unauffälligen Klappe am linken Rand, ein kurzes Stück weiter verbirgt sich der ExpressCard-Slot dezent hinter einen kleinen Blende.
An der Vorderkante geht es munter mit Kopfhörerbuchse, Mikrofoneingang sowie einem praktischen Speicherkartenleser für SD-Medien und Memory Sticks weiter. Die aktivierte WLAN-Funktion wird von einer hübschen blauen LED untermalt, während die Statusleuchten für Akku- und Festplattenbetrieb in Gelb erstrahlen. Rechter Hand liegt neben dem DVD-Brenner lediglich noch der Ausgang für analog angesteuerte Monitore. Weiterhin steht Bluetooth für den schnurlosen Datenverkehr bereit.
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