Edel-Notebook im Italdesign
Auto-mobiler Traum: Asus Lamborghini VX2 im Test
Ein Druck auf den Alu-Startknopf, eine weiße LED blinkt auf, dann zwei heiser fauchende Gasstöße. Hier wird nicht etwa ein Supersportwagen angelassen, sondern ein Notebook. Aber was für ein Notebook: Gelber Glanzlack, auf den so mancher Autobesitzer stolz wäre, edle Details aus Leichtmetall und ein in Leder ausgeschlagenes Interieur. Die Rede ist von keinem geringeren als dem offiziellen Lamborghini-Laptop Asus VX2.
Inhaltsverzeichnis
- 1Sportwagen-Gene
- 2Schöne Aussicht
- 3Tastatur hui, Touchpad pfui
- 4Fazit
- 5Alle Daten auf einen Blick
Auf der diesjährigen CeBIT stahl ein echter Lamborghini Spyder dem mobilen Luxusartikel die Show, doch im Alltag, Café, Zug oder öffentlichen Verkehrsmittel dürfte es dem Träger des VX2 wohl kaum passieren. Allein schon der Farbe wegen, die selbst in einer Distanz von mehreren hundert Metern noch ins Auge sticht. Wer es etwas unauffälliger mag, kann alternativ zur Variante mit Kohlefaser-Optik greifen, die neidische Blicke aus nächster Nähe dennoch magisch anzieht.
Inhalt
Sportwagen-Gene
Mit seiner durch und durch stimmigen Linienführung, die neben harten Ecken und Kanten auch sanftere Rundungen vereint, sind Parallelen zu einem eleganten Straßensportwagen keineswegs zu weit hergeholt. Aber ist ein Lamborghini elegant? Nein, das Design der italienischen Renner ist martialisch, aggressiv und vielleicht sogar ein wenig brutal. Doch wer braucht solche Eigenschaften schon bei einem Notebook, dass seinen Besitzer tagtäglich begleiten soll, denn da zählen ganz andere Qualitäten.
So sieht der Lamborghini-Laptop aus....
Qualität dürfte wohl das Letzte sein, woran es dem Taiwaner mit der südeuropäischen Note mangelt: Hier hat das VX2 gegenüber dem Vorgänger VX1 mächtig zugelegt - keine unästhetischen Kleberreste an der obligatorischen Stier-Plakette und auch der neue Materialmix macht deutlich mehr her. Wo die Hände früher auf einer unterkühlt wirkenden Aluminium-Fläche Platz nehmen mussten, liegt nun eine fühlbar angenehmere Schicht schwarzen Leders.
....und so hört er sich an:
Besonders die Liebe zum Detail zeichnet die zweite Ausgabe des Lamborghini-Laptops aus. So zieht sich eine gelbe Ziernaht um die gesamte Lederhaut - bei den Sportsitzen der üppig motorisierten Verwandschaft aufpreispflichtig, serienmäßig beim Asus-Notebook. Hinzu kommen gerade so viele verchromte Zierleisten, dass davon das Gesamtgefüge profitiert und nicht zu sehr in Richtung Protz abdriftet. Einen echten Schönheitsgewinn verkörpern auch die fast durchgehend weißen LED, die ein sowohl gediegenes als auch leicht gespenstisches Licht erzeugen.
Asus VX2 Lamborghini im Test
Auf der diesjährigen CeBIT stahl ein echter Lamborghini Spyder dem mobilen Luxusartikel die Show, doch im Alltag, Café, Zug oder öffentlichen Verkehrsmittel dürfte es dem Träger des VX2 wohl kaum passieren.
Ansehnlich, aber eigentlich überflüssig: Das Imitat einer Lamborghini-Felge ist im Normalbetrieb leider nicht sichtbar.
Ein Druck auf den Alu-Startknopf, ein weiße LED blinkt auf, dann zwei heiser fauchende Gasstöße. Hier wird nicht etwa ein Supersportwagen angelassen, sondern ein Notebook.
Zwischen dem Links- und Rechtsklick sitzt ein Fingerabdruckscanner als Passwortersatz. Die hakelige Oberfläche des Touchpads enttäuscht.
Aber ist ein Lamborghini elegant? Nein, das Design der italienischen Renner ist martialisch, aggressiv und vielleicht sogar ein wenig brutal.
Wer es etwas unauffälliger mag, kann alternativ zur Variante mit Kohlefaser-Optik greifen, die neidische Blicke aus nächster Nähe dennoch magisch anzieht.
Allein schon der Farbe wegen, die selbst in einer Distanz von mehreren hundert Metern noch ins Auge sticht.
Die Rede ist von keinem geringeren als dem offiziellen Lamborghini-Laptop Asus VX2.
Für den HDMI-Anschluss liegt ein DVI-Adapter für Flachbildschirme bei.
Doch wer braucht solche Eigenschaften schon bei einem Notebook, dass seinen Besitzer tagtäglich begleiten soll, denn da zählen ganz andere Qualitäten.
Mit seiner durch und durch stimmigen Linienführung, die neben harten Ecken und Kanten auch sanftere Rundungen vereint, sind Parallelen zu einem eleganten Straßensportwagen keineswegs zu weit hergeholt.
Aber was für ein Notebook: Gelber Glanzlack, auf den so mancher Autobesitzer stolz wäre, edle Details aus Leichtmetall und ein in Leder ausgeschlagenes Interieur.

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