Schnelle Datenübertragung für PC-Peripherie ohne Kabel
Wireless USB: Schnurloses USB stark im Kommen
Mobile Computing
Eine schöne Vorstellung: Die Digitalkamera oder externe Festplatte irgendwo im Zimmer aufstellen und die Daten ohne lästigen Kabelsalat zum PC übertragen. Zukunftsmusik, die momentan besonders laut gespielt wird. Denn der erste Grundstein dafür, auch hierzulande bald von Wireless USB profitieren zu können, ist gelegt.
Passende Produkte für den kabellosen Datentransfer sind schon jetzt auf dem Markt, doch leider noch nicht hierzulande. Entsprechende Hubs etwa verfügen über mehrere Anschlüsse, an die sich beispielsweise Drucker, Mäuse, Tastaturen, Kameras, MP3-Player oder externe Datenspeicher anschließen lassen. Für den Empfang und Versand der Daten benötigt der PC lediglich einen kleinen USB-Stick - die Geräte müssen nicht mehr in unmittelbarer Nähe stehen, weil das Kabel zu kurz ausfällt.
Andere Länder, andere Frequenzen
Grundlage und gleichzeitig Problem von Wireless USB ist die so genannte Ultrabreitband-Technologie (englisch Ultra Wide Band, UWB), denn andere Länder haben nicht nur andere Sitten, sondern auch andere Frequenz-Vorgaben. So kann es beispielsweise vorkommen, dass ein schnurloses USB-Übertragungsgerät in den USA legal betrieben werden kann, in anderen Staaten aber auf einer verbotenen Frequenz funkt.
Als weltweit zulässiger Standard wird sich voraussichtlich ein Frequenz-Bereich zwischen 7,3 und 9 Gigahertz etablieren, den zur Zeit jedoch nicht alle Wireless-USB-Geräte beherrschen. Realtek, ein bekannter Hersteller von Netzwerk- und Sound-Komponenten für Mainboards, kündigte mit dem "RTU7105" bereits im Mai einen Chip an, der mit Frequenzen zwischen 3,1 und 7,9 Gigahertz arbeitet.
Mitbewerber Alereon geht nun noch einen Schritt weiter und bietet mit der "AL5000"-Familie eine Lösung mit 3,1 bis 10,6 Gigahertz an, die mit allen derzeit verfügbaren Funkbereichen zurechtkommt. In puncto Übertragungsgeschwindigkeit soll Wireless USB der Version 2.0 seines verkabelten Pendants in nichts nachstehen. Ziel ist, auf eine Distanz von bis zu drei Metern die gleiche Bandbreite von 480 Megabit pro Sekunde zu erreichen.
Wireless USB soll in erster Linie eine besonders hohe Funkgeschwindigkeit bei zugleich niedrigem Stromverbrauch gestatten. Mehr als eine Reichweite von zehn Metern ist damit zwar leider nicht drin, doch für die heimischen vier Wände dürfte dies meist völlig ausreichen. Eine hervorragende Möglichkeit also, um Peripherie-Geräte unabhängig vom PC-Standort und ohne störendes Kabelgewirr aufzustellen.
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Das wäre ja echt nicht schlecht, wenn sich das auch bei uns bald durchsetzt. Bin sicher nicht der einzige, der ein Lied über zu kurze USB Kabel singen kann.
Wie sieht es mit der Datensicherheit aus? Wäre es nicht möglich wie z.B. bei WLAN diese Daten auszuspionieren? Oder liege ich da Falsch? :confused:
Grüße Ubik99
Bilde ich mir das ein, oder wurde das Rad (Bluetooth) gerade ein zweites Mal erfunden :confused:
Grüße Grunzer
PS: Ich greife in der Zwischenzeit wieder lieber zum Kabel. Klar die Diskussion über körperliche Schäden wegen Strahlung (in allen möglichen Formen!) ist noch nicht zu Ende diskutiert, aber wo/wann ist Schluß?
Man hat
- ein Handy (*-Netz, bluetooth, infrarot),
- Bluetothheadset für das Handy,
- einen Handheld (bluetooth, infrarot, wlan),
- ein oder mehrere Schnurlosesfestnetztelephon (DECT),
- einen WLAN Router,
- ein oder mehrere WLAN Geräte (Tel., Notebook usw),
- zwei Babyphone (Funk),
- mehrere Schnurlose Audioboxen (mit welcher Technik die auch immer funktionieren?!)
- ...Liste beliebig erweiterbar...
[/*]
Und da machen die Leute sich noch Sorgen über ein paar Sendemasten :engelsei:
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