Großer Sound ganz klein
Creative X-Fi: Spiele- und Kino-Klang fürs Notebook
Einen spieletauglichen Laptop gekauft und kein passender Sound dabei? Endlich liefert Creative einen guten Grund dafür, zu einem Mobilrechner mit ExpressCard zu greifen - den Sound Blaster X-Fi Xtreme Audio Notebook. Neben realistischem EAX-Klang für aktuelle Games liefert die kleine Steckkarte auch DTS und Dolby Digital fürs gepflegte Heimkino. Der aus den PC-Soundkarten bekannte "Crystalizer" für die Tonverbesserung von MP3-Dateien ist ebenfalls mit von der Partie.
ExpressCard-Erweiterungen gestatten nicht nur erheblich kleinere Dimensionen als die vorhergehende PCMCIA-Generation, sondern bieten auch einen deutlich schnelleren Datentransfer und verbrauchen weniger Strom. Für den wirklichkeitsnahen EAX-Klang in Computerspielen müssen Notebooks in der Regel auf externe USB-Lösungen oder Software-basierte Emulatoren zurückgreifen, die den Prozessor zusätzlich belasten. Im Gegensatz zu den X-Fi-Soundkarten für den PC unterstützt die Notebook-Version statt dem neuesten EAX 5.0 jedoch nur EAX 4.0.
Das "Soundkärtchen" hat es in sich.
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Der so genannte X-Fi Crystalizer soll komprimierten Tönen aus beispielsweise MP3- und DivX-Dateien zu akustischen Höhenflügen verhelfen, daneben dient die "CMSS-3D"-Funktion dazu, normale Stereo-Musik in zumindest subjektiven Raumklang umzuwandeln. Da mit "OpenAL" das freie Pendant zu Microsofts "DirectSound"-Schnittstelle bereits ab Werk beherrscht wird, stehen die Chancen gut, dass bekannte Windows Vista-Probleme ausbleiben.
Außer den Ohrstöpseln in der typisch weiß-grauen Creative-Farbgebung zählt noch ein schützendes Tragetäschchen zum Lieferumfang. Kontaktmöglichkeiten sind dank optischen und analogen Aus- und Eingängen sowie Mikrofon-Anschlüssen reichlich vertreten. Für 5.1- respektive 7.1-Lautsprechersysteme ist allerdings noch ein spezielles Zusatzmodul nötig, das der X-Fi Xtreme Audio Notebook leider nicht beiliegt. In Online-Shops wird das Soundkärtchen für etwa 90 Euro gelistet.

Im Grunde keine ungewöhnliche Situation: Ein neues Betriebssystem kommt auf den Markt, aber für die eigene Hardware existiert noch kein passender Treiber. Sofern das Gerät nicht zu alt ist, liefert der Hersteller die passende Unterstützung meist kostenlos nach. Doch nicht in diesem Fall. Wer eine Audigy-Soundkarte von Creative besitzt und Windows Vista den optimalen Spiele-Klang entlocken will, muss knapp zehn Dollar draufzahlen.
Ihr Notebook kann mehr. Mit einer miesen Serienausstattung muss sich niemand zufrieden geben, denn schon mit geringem Aufwand bekommt der tragbare PC nützliche Zusatzanschlüsse- und Funktionen. Die sauberste Lösung liefert nicht etwa der USB-Port, sondern der bereits eingebaute Erweiterungsschacht. Wie das funktioniert, was es gibt und wie viel es kostet, zeigt der netzwelt-Überblick.
Der Creative Zen X-FI ist nicht irgendein MP3- und Video-Player. Das Luxusgerät besitzt einen großen Bildschirm und verfügt über mehrere Soundoptimierer. Highlight ist das integrierte WLAN, das vollkommen neue Möglichkeiten eröffnet.





