Tutorial: Videos aus dem Internet am Fernseher anschauen

Komponenten Video, YCbCr oder auch YUV

Die drei analogen Cinch-oder BNC-Stecker finden sich an vielen Flachbildschirmen. Der Komponentenanschluss ist neben VGA die einzige Möglichkeit, hochauflösendes Video analog zu übertragen. Der Vorteil liegt darin, dass sowohl Helligkeit als auch zwei verschiedene Farbsignale getrennt voneinander übertragen werden.

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Besseres Analogbild dank Komponenten (Bild: Larry Moore)

Obwohl der Komponentenanschluss ebenfalls analog ist, ist er dennoch nicht direkt mit S-Video oder Composite kompatibel. Denn beim Komponenten Video wird ein anderer Farbraum benutzt als bei den anderen Übertragungswegen. Deshalb ist es ohne Konvertierungen nicht möglich, diese Anschlüsse miteinander zu verbinden. Die Kurzform YUV für den Komponentenanschluss ist rein technisch betrachtet zudem falsch. Der YUV-Farbraum wird bei Composite und S-Video verwendet, bei Komponenten Video ist es jedoch YPbPr.

Alternative: Netzwerk- oder DVD-Player

Neben dem direkten Anschluss des Fernsehers an den Computer ist es ebenso möglich, die Videos nicht direkt vom Rechner abzuspielen, sondern dies von einem anderen geeigneten Gerät erledigen zu lassen. Denn der Computer steht nicht immer in der Nähe des Fernsehers, die Anschlüsse könnten inkompatibel sein und ein Wandler ist teuer und liefert keine guten Ergebnisse. Analoge Ausgänge direkt an der Grafikkarte liefern zudem oft ein Bild, das nur ansatzweise den Spezifikationen von S-Video oder Composite entspricht.

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Netzwerkplayer bringen Internetvideos auf die Glotze.

Grund genug, sich über Alternativen Gedanken zu machen. Das könnte zum Beispiel ein Netzwerkplayer sein. Der kann sich bequem über das Netzwerk mit dem Computer verbinden und die dort lagernden Videos abspielen. Manche dieser Geräte haben auch eine eingebaute Festplatte oder können per USB an eine externe Platte gestöpselt werden. Somit hätte der Strom fressende Computer Arbeitspause und dennoch landen digitale Videos aus dem Web auf dem Fernseher.

Da solch ein Gerät in hochwertigen Ausführungen etwa 300 Euro kostet, drängt sich auch hier die Suche nach Alternativen auf. Im einfachsten Fall ist dies der gewöhnliche DVD-Player. Ein solcher findet sich in fast jedem Wohnzimmer. Mit Hilfe eines Programmes zum DVD-Authoring wie DVD Flick ist es einfach möglich, fast jedes Videoformat auf DVD zu brennen und schließlich auf dem Fernseher zu betrachten. Das genaue Vorgehen ist in unserer Anleitung zu finden.

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Im Forum diskutierenBeiträgeinsgesamt 1 Beitrag

Wirklich gute Zusammenfassung die soo viele Probleme aus der Welt schafft... Danke!!! Sucht man oft vergeblich

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