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17.06.2007
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Tutorial: Videos aus dem Internet am Fernseher anschauen

Home Entertainment

VGA

Der Stecker mit den 15 Polen ist an fast jedem Computer zu finden. Auch wenn die digitalen Nachfolger längst aufgeholt haben, bleibt der 20 Jahre alte, analoge Stecker der meistverbreitete Anschluss. VGA ist jedoch nicht nur ein Anschluss, sondern gleichzeitig auch der Name des ursprünglichen Grafikstandards "Video Graphics Array". Heutzutage werden über das VGA-Kabel RGB-Signale in den unterschiedlichsten Auflösungen und Bildwiederholraten geschickt. Auch manche Fernseher haben einen VGA-Anschluss, insbesondere die Flachbildschirme.

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Der Klassiker für Computermonitore: VGA

Die notwendigen Einstellungen finden Sie in der Bedienungsanleitung Ihres Fernsehers. Mit etwas Glück erkennt der Grafiktreiber des Computers automatisch die richtige Einstellung für den Flachbildfernseher. Wenn die Grafikkarte außer dem obligatorischen VGA-Anschluss keine weiteren Ausgänge hat, muss ein Wandler herhalten, der das Signal mit einer augeklügelten Schaltung TV-konform umwandelt. Solche Geräte gibt es ab etwa 50 Euro.

DVI

Die digitale Schnittstelle DVI sorgt seit einigen Jahren für den Rückzug der analogen Monitoranschlüsse. Die Digitaltechnik hat den Vorteil, dass das Videosignal nicht mehrfach von digital nach analog und zurück gewandelt werden muss. Denn die Grafikkarte arbeitet digital, ein Flachbildschirm ebenfalls. Ein analoges VGA-Kabel wäre also ein unnötiger Klotz am Bein.

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Besseres Signal, weil digital: DVI

Bei Fernsehern haben lediglich moderne Flachbildgeräte oftmals einen DVI-Eingang. Es gibt zwei gebräuchliche Varianten der digitalen Schnittstelle: DVI-I und DVI-D. Die erste Version beinhaltet auch ein analoges Signal, während DVI-D lediglich digitale Daten überträgt. Mit dem passenden Kabel ist DVI-I also auch mit einem VGA-Eingang kompatibel.

HDMI

Diese Schnittstelle hat zusammen mit den Flachbildschirmen Einzug in die Wohnzimmer gehalten. Mit Hilfe der neuen Verbindung finden hochauflösende Filme und digitaler Ton den Weg zum Sofa. Auch viele Grafikkarten und Laptops haben zunehmend einen HDMI-Ausgang.

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Digitales Bild und digitaler Ton über HDMI (Bild: Belkin)

DVI ist aufwärtskompatibel zu HDMI. So können Flachbildschirme mit HDMI-Eingang auch von Grafikkarten mit DVI versorgt werden. Einzige Hürde: DRM-geschützte Videos sind mit dem Abspielschutz HDCP gesichert. Dieser kann sowohl mit HDMI als auch DVI funktionieren. Grafikkarte und Fernseher müssen jedoch beide HDCP unterstützen, sonst bleibt der Bildschirm schwarz.

Analoge Signale sind hier abgemeldet. Ohne sündhaft teure Konverterbox mit mittelmäßigem Ergebnis sind analoge und digitale Übertragungswege nicht miteinander zu vereinbaren. S-Video, Composite oder Scart müssen draußen bleiben.


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