Furk.net: One-Click-Hoster hilft beim Umgehen von P2P-Sperren

Keine absolute Anonymität

Im netzwelt-Test vermeldete der Server dabei Geschwindigkeiten von bis zu 350 Kilobytes pro Sekunde bei erfolgreichen Downloads. Furk scheint jedoch nicht im Zusammenspiel mit jeder Torrent-Webseite zu funktionieren. Der Server informiert seine Nutzer per E-Mail über vollendete Downloads. Diese lassen sich dann am einfachsten über einen Download-Manager von der Webseite herunterladen. Furk erlaubt bis zu 15 gleichzeitige Verbindungen pro heruntergeladener Datei.

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Zugegeben: Ganz neu ist die Idee eines Bittorrent-Downloads mit Unterstützung eines Webservers nicht. Besitzer eigener Server nutzen diesen Trick seit Jahren, um sich trotz martialisch konfigurierter Firmen-Firewalls mit P2P-Downloads zu versorgen. Furk bietet dieses Angebot jetzt auch für Normalverbraucher an - und macht dabei trotz der prominent eingeblendeten Beta-Warnung schon jetzt einen recht guten Eindruck.

Screenshot Furk.net

Screenshot Furk.net

Gleichzeitig sollte das Angebot nicht als sicherer Schutz vor Urheberrechts-Klagen missverstanden werden. Furk.net besitzt keine Datenschutzerklärung. Es ist also unklar, welche Daten der Server mitprotokolliert und wie lange diese aufgehoben werden.

Zwar versprechen die Furk-Macher Anonymität bei der Bittorrent-Nutzung. Gleichzeitig verwahrt man sich in den eigenen Nutzungsbestimmungen jedoch gegen Urheberrechtsverletzungen und droht in diesem Zusammenhang mit einer Zusammenarbeit mit Strafverfolgungsbehörden. Nutzer sollten sich deshalb nicht in absoluter Sicherheit wiegen und stattdessen lieber auf ihren gesunden Menschenverstand vertrauen.

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Wie geht's weiter? Zu diesem Thema haben wir eine redaktionelle Übersicht erstellt. Sie finden das Special zu Filesharing hier.

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