Multifunktional: Digitalkamera Samsung i7 im Test
Multifunktional: Digitalkamera Samsung i7 im Test
Die Bedienung über das berührungempfindliche Display ist gerade mit größeren Fingern nicht ganz so einfach. Hier empfiehlt sich die Verwendung des mitgelieferten Kunstoffstifts und einer flinken Menünavigation steht nichts mehr im Wege. Die gesamte Menüstruktur ist vorbildlich durchdacht und man fragt sich nur zu gern, wann doch endlich mal wieder etwas einzustellen ist. In der Automatik ist das nämlich nur äußerst selten nötig. Sorgenfreies Fotografieren - Einschalten, Zoomen Bildausschnitt wählen und Abdrücken - ist problemlos mit guten Ergebnissen möglich. Der ambitionierte Fotofreund findet Spielraum in den vielen Motivprogrammen und freut sich über die zahlreichen Bearbeitungsmöglichkeiten der Fotos.
Für Makrofreunde bietet die i7 besonders viel, denn mit der Naheinstellgrenz von nur einem Zentimeter werden Kleinstobjekte stark vergrößert abgebildet. Bei einer derartigen Objektnähe muss man nur auf ausreichend Beleuchtung achten, damit Verwacklungen nicht das Bild zerstören. Der ASR-Verwacklungsschutz kann hier gut unterstützen, macht aber auch nicht Unmögliches möglich. Makros gelingen mit der i7 daher am besten bei hellem Tageslicht. Ist das Licht nur knapp vorhanden, dann bilden hohe ISO-Empfindlichkeit und ASR ein wirksames Paar gegen unscharfe Fotos.
Videos betrachtet man bei querstehendem Display. Die Kamera ruht derweil hochformatig in der Hand und kann so bequem auch über längere Zeit gehalten werden.
Noch bis ISO 800 sind Papierbilder im Format 10x15 Zentimeter in guter Qualität möglich. Bildrauschen ist ab ISO 800 aber deutlich sichtbar, tritt jedoch in vertretbarem Rahmen auf. ISO 1600 sollte nur als Notfalleinstellung verstanden werden, die Rauschunterdrückung ist hier zu stark am Werke, sodass Fotos sehr weich und detailarm wirken. Tagsüber liefert die Kamera überzeugende Bildergebnisse, die mit ausgewogenen Farben und sehr guter Schärfe begeistern können. Das Dreifachzoom leistet sich trotz aufwendiger Konstruktion über den gesamten Zoombereich keine Schwäche.
Samsung i7
...in eine Digitalkamera. Der Dreh am Display wechselt die Betriebsmodi der Kamera.
Mitgeliefert wird ein kleiner Kunststoffstift, der gerade für den Reiseführer eine genauere Bedienung ermöglicht.
Typisch für Samsung: Ein blauer Ring ziert den Power.Knopf, wenn das Gerät eingeschaltet ist. Ob Monitor, TV-Gerät oder Digitalkamera, die Einschaltknöpfe sind immer gleich beleuchtet.
Schöne Front, schöne Rückseite. Das große Drei-Zoll-Display fällt sofort ins Auge.
Filme zeichnet die i7 im modernen MPEG4-Format auf und das sogar bis zu einer Auflösung von 800 x 592 Pixeln. In der höchsten Einstellung steht, anders als im Standard VGA-Modus (640 x 480 Pixel), nur eine Bildrate von 20 anstatt 30 Bilder pro Sekunde zur Verfügung. Bewegungen wirken daher nicht ganz so flüssig. Die Qualität der Filme ist nicht ganz so begeisternd wie der Rest der i7, kann aber noch als gut bezeichnet werden.

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