Viel mehr als einfach nur fotografieren
Multifunktional: Digitalkamera Samsung i7 im Test
Digitalkamera
Alle weiteren Einstellungen werden über das Display der Kamera erledigt. Schon eine sanfte Berührung tätigt die Eingabe und es wird klar, dass für eine schnelle Bedienung der i7 ein wenig Übung nötig ist. Nach kurzer Zeit ist das Bedienkonzept aber vertraut und der Finger tanzt flink durch die Menüs. Im Kameramodus stehen vier Aufnahmeprogramme zur Auswahl: Video, Automatik für Anfänger, erweiterte Automatik und ASR. In der erweiterten Automatik, der Programmautomatik, gibt die i7 die volle Kontrolle über alle Aufnahmeparameter an den Fotografen ab. Bis auf die feste Wahl von Blende und Verschlusszeit finden sich hier alle gängigen Optionen.
So stehen diverse Arten der Belichtungsmessung, eine Belichtungskorrektur, verschiedene Weißabgleichseinstellungen, Farbeffekte, die ISO-Empfindlichkeit und einige Serienbildmodi zur freien Verfügung. Parameter für Kontrast und Bildschärfe können vor der Aufnahme festgelegt werden. Darüber hinaus sind Motivprogramme für häufige Motivsituationen zu finden, die zum Beispiel bei Aufnahmen von Feuerwerk, Porträts, Texten oder dem Sonnuntergang sinnvoll unter die Arme greifen. Der ASR-Modus eignet sich bestens für Fotos bei schlechter Beleuchtung. Verwacklungen werden ausgeglichen und so können stimmungsvolle Bilder auch ohne den Einsatz des integrierten Blitzlichts noch gelingen.
Eine Bedienung per Berührung ist am Anfang gewöhnungsbedürftig. Nach kurzer Zeit will man aber nicht mehr tauschen, denn mit ein wenig Übung gehen Einstellungen leicht und vor allem schnell von der Hand.
Für die Wiedergabe von Fotos bietet die Samsung i7 die Möglichkeit, Bilder in einer einstellbaren Diashow zu präsentieren. Zudem können die eigenen Kunstwerke noch weiter verschönert werden, wozu die i7 eine solide Auswahl an Effekten vorzuweisen hat. Von der Comic-Kollage über Spaß-Rahmen bis hin zur Weichzeichnung des Hintergrunds hat die Samsung einiges an Nachbearbeitung zu bieten. Das Drehen, Beschneiden oder Neuformatieren von Fotos ist natürlich auch möglich. Die Videobearbeitung fällt leider nicht ganz so üppig aus. Zwar ist das Schneiden einzelner Clips möglich, diese können jedoch nicht zu einer Datei zusammengefügt oder neu angeordnet werden.
Der MP3-Player der i7 steht in der Grundstellung des Displays zur Verfügung. Die Bedienung erfolgt hier ausschließlich über den Touchscreen. Die Visualisierung über das mächtige Drei-Zoll-Display stellt kleinere Player-Kollegen natürlich deutlich in den Schatten. Leider ist der Kopfhörereingang der Kamera nur mit 2,5 Millimeter Klinke-Steckern zu bezwingen. Während des Musikvergnügens kann eine Diashow von Fotos abgespielt werden. Die Lieblingsmusik im Ohr und Urlaubsbilder in der Hand - wie könnte eine Bahnfahrt schöner begleitet werden?
Die Klangqualität kann voll überzeugen, offensichtlich setzt Samsung das Know-How aus der eigenen MP3-Player-Sparte sehr gut bei der i7 ein. Vier Equalizer-Presets erlauben eine leichte Anpassung des Klangs an den eigenen Geschmack. Als Videoplayer überzeugt die i7 ähnlich gut, soviel sei schon vorab verraten. Filme müssen jedoch zuerst in ein Samsung-eigenes Format konvertiert werden. Dafür ist im Lieferumfang die "Digimax Converter Software" enthalten. Unerwartet unproblematisch schluckt der Konverter jegliches Videoformat, das in der Redaktion zu finden war: xVid, Avi, Mpeg oder DivX, alles kein Problem für das Programm.

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Die mitgelieferte Software Digimax Converter wandelt Videos in das mobile Videoformat der Samsung i7 um. 40 Minuten Video werden in etwa der gleichen Zeit konvertiert.
(Klick vergrößert.)
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