Multifunktional: Digitalkamera Samsung i7 im Test

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Eine Naheinstellgrenze von nur einem Zentimeter macht die i7 zum echten Makrospezialisten, was im Artikelteil "Fotografieren" auch ausgiebig getestet wurde. Mit 22 Millimetern Gehäusetiefe ist die i7 wahrlich schlank, mit 218 Gramm Kampfgewicht aber kein Fliegengewicht. Die massive Verarbeitung schlägt deutlich auf die Waage. Integriert ist ein 450 Megabyte großer Speicher, der hauptsächlich für die Dateien des Reiseführers benötigt wird. Über SD- oder SDHC-Karten kann die Kamera auf bis zu vier Gigabyte erweitert werden. Erweitert ist auch der Bereich an wählbaren ISO-Empfindlichkeiten, die von ISO 80 bis ISO 1600 eingestellt werden können.

Das berührungsempfindliche Display hat eine Bildschirmdiagonale von 7,62 Zentimetern, was drei Zoll entspricht. Mit einer Auflösung von 230.000 Bildpunkten ist dieses dazu angenehm scharf. Die Stromversorgung übernimmt ein Lithium-Ionen-Akku, der für etwa 300 Fotos oder 70 Minuten Videoaufzeichnung reicht. Geladen wird der Akku in der Kamera, dies über das mitgelieferte USB-Kabel, welches mit einem Adapter zum Ladekabel für die Steckdose wird. Nach knapp zwei Stunden ist ein vollends geleerter Akku wieder einsatzbereit.

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Dreht sich nach den Wünschen des Besitzers: die neue Samsung i7. Je nach Drehposition des Displays wird ein anderer Modus ausgeführt. In der Querstellung sind alternativ aber auch alle Funktionen, außer der Fotofunktion, verfügbar.

Die i7 hat einiges an Hilfsmitteln mit an Bord, die bessere Fotos auch für den unerfahrenen Nutzer bringen sollen. So ist mit dem ASR-Verwacklungsschutz ein System integriert, das verwackelte Fotos vermeiden soll. Bei Aufnahmen unter schlechten Lichtbedingungen oder im Makrobereich soll Unschärfe im Foto effizient vermieden werden. Eine automatische Gesichtserkennung richtet Fokus und Belichtung auf die Gesichter der Fotografierten aus, um ansprechendere Bilder zu ermöglichen. Lästige Rote Augen werden in der Kamera automatisch korrigiert, falls diese beim Einsatz des Blitzes entstehen. Die Blitzreichweite beträgt bis zu 3,40 Meter.

Wo bei anderen Digitalkameras ein kleiner Schieber über den Betrieb entscheidet, dreht sich bei der i7 alles nur ums Display. Dieses kann der Nutzer um bis zu 180 Grad über drei Einrastpositionen drehen. Jede Postion stellt einen Betriebmodus dar: In Grundstellung startet die i7 nach dem Einschalten den MP3-Player, eine Drehung weiter ist der Videoplayer aktiv und danach öffnet die Digitalkamera die Objektivklappe und ist startklar. Für den schnellen Schnappschuss können Fotos aber auch in der Grundstellung des Displays, also eigentlich MP3-Player, aufgenommen werden. Der volle Funktionsumfang fürs Fotografieren steht so aber nicht zur Verfügung.

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