Schwarzes Brett statt Maus
Wacom Bamboo im Test: Stift als Mausersatz
Eine Computermaus ist Ihnen zu langsam, zu ungenau oder einfach zu langweilig? Sie möchten Texte oder Notizen lieber in der eigenen Handschrift verfassen und wichtige Dokumente mit Ihrer ganz persönlichen Signatur unterzeichnen? Dafür muss nicht mehr extra ein teurer Tablet-PC auf den Tisch. Mit dem "Bamboo" liefert Wacom eine bezahlbare Mausalternative, die mehr kann als bloß den Cursor über den Bildschirm scheuchen.
Inhaltsverzeichnis
- 1Vista-Vorzüge
- 2Schwerer Anfang
- 3Leichtes Spiel
- 4Ergonomie
- 5Fazit
Zugegeben, billig ist das Bamboo mit einem Kaufpreis von mindestens 80 Euro nicht gerade, doch auch manch andere exotische Eingabegeräte wie etwa schnurlose Gamer-Mäuse kosteten bei der Markteinführung vergleichbar viel. Als Basis dient ein schwarzes Tablett mit den rechteckigen Abmessungen eines kleinen Mousepads, das mit einer Höhe von gut einem Zentimeter jedoch deutlich dicker ausfällt. Navigiert wird mit einem kugelschreiberartigen Stift, der gerade mal ein Achtel des Gewichts einer leichten Gamer-Maus auf die Waage bringt.
Vista-Vorzüge
Zumindest in den etwas besseren, Nicht-Basic-Versionen von Windows Vista sind Tablet-PC-Funktionen und Handschrifterkennung bereits integriert. Deshalb nutzte Wacom die Verbreitungsphase von Microsofts aktuellem Betriebssystem als Gelegenheit, um gleich das passende Eingabegerät auf den Markt zu bringen. Allerdings müssen auch Nutzer von Windows XP nicht leer ausgehen. Außer dem Stift nebst mattschwarzer Unterlage gehören noch ein USB-Kabel, ein Stifthalter, CDs mit Treibern und Software sowie eine äußerst knappe Bedienungsanleitung zum Lieferumfang.
Ausgetobt wird sich auf einer Fläche von circa 14,7 x 9,2 Zentimetern, die bis zu einer Höhe von fünf Millimetern auf Stiftbewegungen reagiert und mit einer Auflösung von 2.450 dpi arbeitet. Zum Vergleich: Aktuelle Gamer-Mäuse setzen in der Regel auf 2.000 dpi. Oberhalb des Sensorfelds sitzen vier üppig dimensionierte Funktionstasten mit blauer Beleuchtung und ein kleines, kreisrundes Touchpad hinter einer spiegelnden und schmutzanfälligen Hochglanz-Fassade - allesamt programmierbar versteht sich.
Für Windows XP liefert Wacom zwar Treiber mit, aber leider kein Programm zur Handschrifterkennung. Stattdessen immerhin das "JustWrite Office", das handschriftliche Notizen und Grafiken in den gängigen Microsoft Office-Anwendungen ermöglicht, sie jedoch ausschließlich als Grafik und nicht als Text behandelt. Wer keine Kompromisse eingehen will, kommt um Windows Vista nicht herum.
Wacom Bamboo im Test
Oft gebrauchte Tastaturbefehle lassen sich bequem auf eine der vier Funktionstasten umlegen, die dank der hellen Beleuchtung auch im Dunkeln gut lesbar bleiben.
Statt geschrieben können Wörter auch per Bildschirmtastatur getippt werden.
Dafür muss nicht mehr extra ein teurer Tablet-PC auf den Tisch. Mit dem Bamboo liefert Wacom eine bezahlbare Mausalternative, die mehr kann als bloß den Cursor über den Bildschirm scheuchen.
In erster Linie als effiziente Bürokraft gedacht, macht es als Zeichenbrett ebenfalls eine ansehnliche Figur. In Kombination mit der integrierten Handschrifterkennung von Windows Vista läuft es zur absoluten Bestform auf.
Als Basis dient ein schwarzes Tablett mit den rechteckigen Abmessungen eines kleinen Mousepads, das mit einer Höhe von gut einem Zentimeter jedoch deutlich dicker ausfällt.
Auf der einen Seite punktet Wacoms Bamboo mit einer hochpräzisen Abtastung, auf der anderen entziffert das eingebaute Microsoft-Werkzeug selbst eine echte Sauklaue, die sich bei den ersten Schreibversuchen kaum vermeiden lässt.
Nicht nur die zwei Tasten am Stift sind individuell programmierbar, auch die Art und Weise der Abtastung kann festgelegt werden.
Eine Computermaus ist Ihnen zu langsam, zu ungenau oder einfach zu langweilig? Sie möchten Texte oder Notizen lieber in der eigenen Handschrift verfassen und wichtige Dokumente mit ihrer ganz persönlichen Signatur unterzeichnen?
Im Stiftmodus arbeitet das Bamboo wie der Touchscreen eines Tablet-PCs. In den Einstellungen lassen sich die aktiven Bereiche auf Brett und Bildschirm frei wählen.
Im Mausmodus verhält sich das Sensorfeld ähnlich wie das Touchpad eines Notebooks.
Navigiert wird mit einem kugelschreiberartigen Stift, der gerade mal ein Achtel des Gewichts einer leichten Gamer-Maus auf die Waage bringt. Ein abnehmbares USB-Kabel sorgt für Strom und Datenübertragung.
Zugegeben, billig ist das Bamboo mit einem Kaufpreis von mindestens 80 Euro nicht gerade, doch auch manch andere exotische Eingabegeräte wie etwa schnurlose Gamer-Mäuse kosteten bei der Markteinführung vergleichbar viel.
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Wie geht's weiter? Zu diesem Thema haben wir eine redaktionelle Übersicht erstellt. Sie finden das Special zu Tablet-PC hier.
