Pixelblut für die Götter
Spieletest: LOKI - Im Bannkreis der Götter
Rollenspiel
Massig Monster zerhäckseln, dabei Erfahrungspunkte sammeln und - für die Sammelsucht - haufenweise Ausrüstungsgegenstände. Dieses Spielprinzip findet seit "Diablo" nach wie vor großen Anklang und fortwährend Nachahmer. Eine solche Kopie ist auch dieses wuchtige 3D-Action-Rollenspiel aus Frankreich - eine gelungene?
Seth ist wieder da, zum Leben erweckt in einer Pyramide, optisch und sozial aber eher Zombie. Eine friedliche Auferstehungsfeier hat der ägyptische Gott mit dem schlechten Ruf nicht im Sinn. Seine wiedergewonnenen Kräfte widmet Seth ganz der Bekämpfung anderer Götter. Und weil die sich die Finger ungern selbst schmutzig machen, schicken sie ein paar Menschen in die Schicksalsschlacht, vier, um genau zu sein.
Die Nackten und die Auserwählten
So darf denn der Spieler entscheiden, ob er als ägyptischer Kampfmagier loszieht, als nordischer Barbar oder lieber die Rolle einer aztekischen Schamanin oder griechischen Amazone einnimmt. Zu Beginn sind die Auserwählten praktisch nackt - äußerlich wie innerlich. Erst durch erfolgreich absolvierte Quests und Kämpfe sammeln sie neben Kampferfahrung auch tonnenweise Kriegsmaterial. Genretypisch wird mit der Maus gesteuert. Ein Linksklick lässt die jeweils gezückte Waffe sprechen, die rechte Maustaste leitet Mana zehrende Skills und Zauber ein.
LOKI - Im Bannkreis der Götter
Für Großbildansicht auf ein Bild klicken.Die Charakterwahl beeinflusst das Spiel nicht nur dahingehend, dass sämtliches Rüstzeug nach kulturellen Ursprüngen geordnet ist und folglich der Nordmann nichts mit griechischen Beinschonern anzufangen weiß, jeder der vier Helden startet außerdem von seiner jeweiligen Heimatwelt in das gefährliche Abenteuer. Ein Großteil der knapp 150 Schauplätze wird nach dem Zufallsprinzip generiert.
Jetzt sind Sie dran.
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