Gut geschützt und schick gestylt

Digitalkamera: Foto-Taschen und Täschchen im Überblick

Neben dem Handy ist die Digitalkamera schon lange zum stetigen Begleiter geworden. Damit das Display nicht zerkratzt, braucht eine ultrakompakte Digitalkamera eine passende Tasche oder einen Tragebeutel. Die Hersteller von Zubehör haben diesen Trend längst erkannt und fertigen neben den klassischen Angeboten mehr und mehr trendige Kamerataschen. Netzwelt verrät, worauf es neben den Modetrends bei einer Tasche vor allem ankommt. Außerdem geben wir einen Überblick über die aktuellen Lösungen großer Hersteller.

Cullmann Granada und Trento 110
Neben klassischen Modellen, wie der Granada 140 aus edlem Leder, hat Cullmann auch moderne Mini-Taschen im Programm.

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Material
  2. 2Features
  3. 3Tragesystem
  4. 4Ultrakompakte Fototaschen
  5. 5Crumpler
  6. 6Umfangreich und verspielt präsentiert sich die Mini-Taschen-Kollektion von Crumpler.
  7. 7Cullmann
  8. 8Delsey
  9. 9Hama
  10. 10Brenner Foto Versand
  11. ...aufklappen
  12. 11Lowepro
  13. 12Tamrac
  14. 13Tenba/Roadwired

Material

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Ob trendiges Nylon oder biederer Cord-Stoff: Soll die Tasche auch am Gürtel getragen werden, zählt vor allem die Reiß- und Wetterfestigkeit des Materials. Wasserabweisend sind heute fast alle Transportlösungen. Die größte Anzahl an Taschen besteht aus Nylon, das es in sehr unterschiedlichen Qualitäten gibt. Es kann zu sehr leichten Stoffen verarbeitet werden, die dann aber meist nicht wasserdicht oder gar reißfest sind. Durch Beschichtungen mit Kunststoffen, wie Polyurethan (PU), kann es wetterfest gemacht werden. Damit Nylon nicht einreißt, werden Steppungen und Zwischennähte eingewebt. Äußerlich fällt ein Karomuster des Stoffes auf, das sich dann Ripstop-Nylon nennt.

Die Stärke eines Nylon-Materials wird in Dernier (abgekürzt: "D") angegeben. Je höher die Zahl vor dem Buchstaben, desto stärker sind die einzelnen Web- und Kettfäden des Nylons und umso belastbarer und dichter ist das Material. Nylon lässt sich gut imprägnieren und kann so auch ohne eine starke Innenpolsterung oder weitere Beschichtung einen gewissen Schutz gegen Regen bieten. Polsterungen bestehen häufig aus PVC oder Polyethylenacetat. Beide Materialen dämmen gut und schützen vor Stößen.

Naturmaterialien, wie Baumwollstoffe oder Hanf, sind seltener vertreten, im Gegensatz zu den Nylon-Taschen aber häufig angenehmer zu tragen, weil die Gurte weniger scheuern. Diese Taschen fassen sich komfortabel an und das Material hat von Anfang an eine hohe Flexibilität. Meist ist der Wetterschutz durch Imprägnierung oder ein Innenmaterial aus PU-beschichtetem Ripstop-Nylon gegeben.

Features

Das wichtigste einer Fototasche ist das Fach für die Kamera. Das Innenmaterial sollte weich sein und möglichst nicht fusseln. Karabinerhaken, Befestigungsmöglichkeiten für Schlüssel et cetera mögen angenehm sein, sollen aber nicht in die Nähe des Monitors kommen können und sind damit besser an der Außenseite angebracht. Einige Hersteller haben in das Hauptfach ein Mikrofasertuch eingearbeitet, das als Schutz dient und gleichzeitig als Reinigungstuch für Display, Linse und Sucher genutzt werden kann.

Neben dem Hauptfach für die Kamera erweisen sich Nebenfächer als sinnvoll, wo der Fotograf Speicherkarten, Ersatzbatterien oder Kabel unterbringen kann. Hierbei muss abgewogen werden, ob es wichtiger ist, die Tasche klein zu halten oder die Ausrüstung mit einzupacken. Kompromisse gehen häufig auf Kosten der Flexibilität des Fotografen. Neben dem Material der Tasche sollte der Fotograf vor allem auf die Verschlüsse achten. Reißverschlüsse sind nicht per se wasserdicht, sollten also entweder vom Innenmaterial unterlegt, durch äußerliche Gummierung geschützt oder von Stofflaschen überdeckt sein.

Tragesystem

Gürtelschnallen gibt es mittlerweile in sehr unterschiedlichen Ausfertigungen: Neben der festgenähten Schlaufe, dem Klassiker, durch welche der Fotograf den Gürtel führt und so eine permanente Bindung der Tasche an den Körper sicherstellt, haben sich flexiblere Formen der Gürtelschlaufe etabliert. Ebenso sicher, aber wesentlich flexibler sind die Befestigungen über Stege, die an einem Ende der Tasche fest vernäht sind und am anderen per Klettverschluss fixiert werden. So kann der Fotograf die Tasche lösen, ohne den Gürtel zu öffnen. Eine weitere Möglichkeit ist eine Gürtelschlaufe, die per Karabiner oder ähnlichem mit der Tasche verbunden ist. Auch hier kann die Kamera in der Hülle stets gelöst werden, die Lasche verbleibt am Gürtel.

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