Vorgestellt: Zehn Camcorder der günstigen Mittelklasse
Sony DCR-SR32E
30 Gigabyte Festplatte sollen für knapp 21 Stunden Videoaufzeichnung reichen. Der Haken: Dies wird nur im Longplay-Modus mit drei MBit Datenrate erreicht, was nur bei sehr ruhigen Bildinhalten für ein erträgliches Bild reicht. Bei voller Qualität reduziert sich die Aufnahmezeit auf etwa ein Drittel. Sieben Stunden machen den Sony dennoch zum Dauerläufer.
30 Gigabyte für mindestens sieben Stunden Aufnahmezeit
Der SR32E ist ab etwa 450 Euro zu bekommen. Der Durchschnittspreis im Internet liegt jedoch bei etwa 500 Euro. Dafür bekommt der Käufer ein Carl-Zeiss-Objektiv und 40-fachen optischen Zoom. Die Videodaten finden ihren Weg per USB 2.0-Schnittstelle zum PC
Runder Silberling: DVD-Camcorder
Da sich die DVD im Wohnzimmer als Medium für digitales Video durchgesetzt hat, überrascht es nicht, dass die Hersteller versuchen, diesen Erfolg auf den Camcordermarkt zu übertragen. Aufnehmen, in den DVD-Player einlegen, abspielen. So einfach soll es sein. In der Praxis kämpfen die Aufnahmen von DVD-Kameras jedoch damit, nicht mit jedem DVD-Player zu funktionieren und nur schwer am Computer nachbearbeitet werden zu können.
Canon DC210
Canon ist heute der größte Kamerahersteller der Welt. Angefangen hat die Geschichte des japanischen Unternehmens allerdings mit Kopien damaliger Messsucherkameras von Leica in den späten Dreißigerjahren. 70 Jahre später ist Canon Marktführer bei den Digitalkameras und mischt auch im Camcordersektor kräftig mit.
Mit echtem 16:9-Bild und Display im gleichen Format werden gezielt die Besitzer von Breitbildfernsehern angesprochen. Damit der Aufnahmesession kapazitätsbedingt nicht frühzeitig die Puste ausgeht, kann der DC210 auch Duallayer-DVDs beschreiben. Im pixeligen Longplay-Modus verspricht Canon so 108 Minuten Aufnahmedauer. Der Preis beginnt bei etwa 330 Euro.
Sony DCR-DVD306E
Griffige Namen sind einfach nicht Sonys Stärke. Vielleicht sollen die Bezeichnungen aber auch absichtlich nach komplizierter und damit aufwändiger Technik klingen. Der DVD306E ist jedenfalls ein DVD-Camcorder auf der Höhe der Zeit. Das 16:9-Format steht auch hier im Mittelpunkt. Auch dieser Sony akzeptiert Duallayer-DVDs und kann damit annähernd zwei Stunden aufnehmen.
Auf dem neuesten Stand: Sonys DVD306E
Weitere Pluspunkte soll der 5.1-Surround bringen. Denn der Camcorder besitzt sechs Mikrofone auf der Oberseite. Ob mit eng beieinander liegenden Mikros tatsächlich Raumklang möglich ist, bleibt dahingestellt. Alleine die Bezeichnung dürfte so manchen Kunden vom Kinoerlebnis mit dem Urlaubsfilm träumen lassen. Als Gegenleistung verlangt Sony mindestens 450 Euro.

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