Vorgestellt: Zehn Camcorder der günstigen Mittelklasse

JVC GR-D770

Wie Panasonic ist auch JVC eine Tochter des japanischen Matsushita-Konzerns. Videotechnik hat hier große Tradition: JVC brachte 1976 den ersten VHS-Rekorder auf den Markt. Die Besonderheit des GR-D770: Er besitzt nicht nur einen DV-Ausgang, sondern kann das Videomaterial dank des DV-Eingangs auch wieder zurück auf Band spielen.

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Die restliche Ausstattung ist Stangenware. Der fehlende Zubehörschuh und mangelnde Anschlüsse für den guten Ton machen unmissverständlich klar, dass sich der GR-D770 an Einsteiger richtet.

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Sony DCR-HC47E

Einen Wettbewerb hat die Sony auf Anhieb gewonnen: den Pokal für den kryptischsten Namen. Mit sechs Buchstaben und zwei Zahlen eignet sich diese Kombination eher als unknackbares Passwort denn als griffige Produktbezeichnung. Bei näherer Betrachtung hat Sony hier ab 350 Euro aber doch noch mehr zu bieten.

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Edler Camcorder mit holprigem Namen

Das Carl-Zeiss-Objektiv ködert mit dem klangvollem Namen großer Optiktradition. Zusätzlich lockt der echte 16:9-Modus. Das ausklappbare Display ist ebenfalls im Breitformat gehalten. Weitere Besonderheit: Sonys Camcorder wird mit einer "Handycam Station" genannten Dockingstation geliefert, die die Anschlüsse nach außen bereitstellt. Zuhause praktisch, unterwegs unter Umständen ärgerlich, wenn die Kamera an einen fremden Computer angeschlossen werden soll.

Reichlich Platz: Camcorder mit Festplatte

Festplattencamcorder liegen voll im Trend. Keine unpraktischen Kassetten, kein Spulen, kein Bandsalat. Dafür reichlich Platz für lange Aufnahmesessions. Die Nachteile liegen beim stark komprimierten MPEG2-Format, das zu Artefakten neigt und nicht so problemlos am PC bearbeitet werden kann wie beispielsweise DV. Zudem sind die Geräte mit den rotierenden Magnetscheiben etwas teurer als vergleichbare DV-Camcorder.

Panasonic SDR-H20

Der Panasonic ist der Zwitter unter den vorgestellten Modellen. Panasonic nennt dies Hybrid. Denn der H20 ist sowohl ein Festplattencamcorder als auch ein Speicherkartenrekorder. Als Ziel dienen dabei entweder die integrierte 30 Gigabyte-Festplatte oder eine SD-Karte. Vorteil bei der Kartenaufnahme: Die Festplatte hat Pause und so gibt es keine mechanisch empfindlichen Teile in Betrieb. Ideal für den Sport.

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Karte oder doch lieber Platte?

Weitere Pluspunkte gibt es für den optischen Bildstabilisator. Die Videodatenrate reicht von 2,5 MBit bis zu zehn MBit. Der H20 nimmt das Video im 16:9-Format auf. Zahlreiche Anschlüsse, drei Bildsensoren oder hochauflösende Fotos darf der Kunde für mindestens 450 Euro jedoch nicht erwarten.

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