SideShow-Notebook Asus W5Fe im Test
Ausstattung
Allein schon der schicke Einschaltknopf, der aus einer blauen Leuchte mit einem edel anmutenden Alu-Ring besteht, macht Lust auf mehr. Und mehr gibt es reichlich: Zum Beispiel eine praktische Webcam, die sich um bis zu 235 Grad drehen lässt, um pixelige Filmchen in Youtube-Qualität zu drehen, Schnappschüsse zu schießen oder in Bus und Bahn heimlich das Gegenüber zu beobachten. Das vorinstallierte Mikrofon liefert die dazu passenden Tonaufnahmen.
Für nicht gerade geringe Anschaffungskosten erhält der Käufer des SideShow-Notebooks nicht bloß ein zweites Display, sondern auch einen zweiten Akku. Während sich die schwächere Drei-Zellen-Batterie nahtlos ins attraktive Design einfügt, stört das langlebigere Sechs-Zellen-Pendant die Ästhetik, da es gut eineinhalb Zentimeter vom Gehäuse absteht. Zusätzlich legt Asus eine schnurlose Maus aus dem Hause Logitech bei, die wegen der bereits eingebauten Bluetooth-Funktion keinen separaten Empfänger mehr benötigt. In der mitgelieferten Targus-Tragetasche, die noch genügend Platz für weiteres Zubehör und wichtige Dokumente lässt, ist das Gerät auch beim Transport sicher aufgehoben.
Nur auf den ersten Blick ist das W5Feein gewöhnliches Subnotebook.
Zu den angenehm wenigen Abstrichen, die bei der Ausstattung des gut bestückten Subnotebooks gemacht werden müssen, zählt die auf 100 Megabit beschränkte Netzwerkgeschwindigkeit. Das war aber auch schon alles. Drei USB-Ports, Ausgänge für Analog-Monitor und Fernseher sowie Anschlüsse für FireWire, Mikrofon, Kopfhörer und S/PDIF sind für diese Größenordnung mehr als nur ausreichend. Dank dem ExpressCard-Steckplatz ist das W5FE auf dem neuesten Stand für spätere Erweiterungen. Leider ist eine Hälfte des ein Gigabyte großen Arbeitsspeichers fest aufgelötet, was den Ausbau auf maximal eineinhalb Gigabyte begrenzt.
Bildqualität
Unter den kompakten 12-Zoll-Notebooks gehört das stabil verarbeitete Display des W5Fe eindeutig zu den besseren Vertretern. Dies wird unter anderem bei einem komplett schwarzen Bild deutlich, das in dunklen Räumen zwar inhomogen erscheint, jedoch erst bei genauerem Hinsehen einen minimal helleren Streifen am oberen Rand zeigt. Schwarz wird trotz eines leichten Anflugs von Matschgrau noch mittelmäßig bis gut dargestellt, je nach Blickwinkel oder äußeren Lichtverhältnissen. Auf der recht hellen Bildfläche leuchten die Farben zwar zwangsläufig mit, besitzen aber eine leichte Blässe und wirken in den Randbereichen dunkler.
SideShow-Notebook Asus W5Fe im Test
Ein Schieber erweckt die 320 x 240 Pixel des zweiten, nur 2,8 Zoll großen Zweitdisplays zum Leben. Bis dahin vergehen fast zwanzig Sekunden, dafür muss der Mobilrechner erst gar nicht hochgefahren werden.
Selbst mit dem stärkeren Sechs-Zellen-Akku endet die Kondition bei Dreiviertel Helligkeit und sehr geringer Belastung bereits nach knapp zweieinhalb Stunden.
Nur knapp sechs mal viereinhalb Zentimeter misst der Nebendarsteller auf der Rückseite des 12 Zoll großen Hauptbildschirms.
Dem zweiten Akku sollte man also einen festen Platz in der Transporttasche sichern, selbst wenn dieser die Laufzeit um gerade mal eine Stunde erhöht.
Im Rand des 12,1 Zoll großen Display sitzt eine drehbare Webcam, weiter unten ein praktischer Kartenleser.
Leistung satt liefert ein Intel Core 2 Duo, aber auch in Sachen Ausstattung hat das W5Fe eine Menge drauf.
Über den Mini-Monitor können E-Mails, Bilder und aktuelle Systeminformationen angezeigt sowie Musikdateien abgespielt werden.
Komplett in leicht glitzerndes Anthrazit gehüllt, macht das W5Fe eine Menge her. Nicht nur optisch, sondern auch beim Berühren, denn hier fühlt sich kaum etwas nach schnödem Plastik an.
Übermäßige Klappergeräusche bekommen Benutzer der W5Fe-Tastatur nicht zu hören, zudem können sich die Finger an den großzügig dimensionierten Standardtasten erfreuen.
Die Touchpad-Tasten sind in einen Rahmen aus echtem Leichtmetall eingelassen und in der Mitte von einem blau leuchtenden Steg unterteilt.
Über eine Liste im übersichtlichen, ansprechend gestalteten Menü sind Funktionen zur Wiedergabe von Bildern und Musik bequem erreichbar, ebenso wie zum Lesen von E-Mails.
Dort wo andere Notebooks mit einen flachen Rücken entzücken, besitzt das SideShow-Notebook eine Art Höcker, der aus einer formschönen Aluminium-Blende, dem Sekundär-Display und den dazugehörigen Bedientasten besteht.
Zum Beispiel eine praktische Webcam, die sich um bis zu 235 Grad drehen lässt, um pixelige Filmchen in Youtube-Qualität zu drehen, Schnappschüsse zu schießen oder in Bus und Bahn heimlich das Gegenüber zu beobachten. Das vorinstallierte Mikrofon liefert die dazu passenden Tonaufnahmen.
Sehen lassen kann sich auch der eigentliche Protagonist: Ein leichtes Subnotebook, das mit einem Gewicht von weit unter zwei Kilogramm und kompakten Maßen prima in die Hand- oder Aktentasche passt.
Wozu braucht ein Laptop ein zweites Display? Eine Frage, die Asus mit dem W5Fe beantworten will, dem ersten Sideshow-Notebook der Welt.
Allein schon der schicke Einschaltknopf, der aus einer blauen Leuchte mit einem edel anmutenden Alu-Ring besteht, macht Lust auf mehr. Und mehr gibt es reichlich:
Dank eingebautem Bluetooth lassen sich Daten mit dem Handy abgleichen oder schnurlose Eingabegeräte anschließen.
Sehr helle Graustufen werden ordentlich wiedergegeben, bei sehr dunklen rutscht das Display hingegen schnell ins Schwarze ab. Im Vergleich zu vielen anderen Subnotebooks stuft der Bildschirm bei großflächigen Verläufen von Weiß nach Schwarz verhältnismäßig fein ab und zieht kaum Streifen. Darüber hinaus gibt sich das W5Fe in puncto Winkelabhängigkeit keineswegs überragend, aber sichtbar toleranter als die meisten Konkurrenzmodelle. Leider stören die mitunter starken Reflexionen der hochglänzenden Oberfläche das gestochen scharfe Bild. Bei Videos erweist sich die Anzeige als echtes Ass, da sie zur fehlerverzeihenden Wiedergabe noch schöne Farben beisteuert.
