Mobilrechner mit doppeltem Display
Notebook: SideShow-Notebook Asus W5Fe im Test
Wozu braucht ein Laptop ein zweites Display? Eine Frage, die Asus mit dem W5Fe beantworten will, dem ersten SideShow-Notebook der Welt. Nur knapp sechs mal viereinhalb Zentimeter misst der Nebendarsteller auf der Rückseite des zwölf Zoll großen Hauptbildschirms. Über den Mini-Monitor können E-Mails, Bilder und aktuelle Systeminformationen angezeigt sowie Musikdateien abgespielt werden.
Inhaltsverzeichnis
- 1Backflash
- 2Design
- 3Ausstattung
- 4Bildqualität
- 5Handhabung
- 6Performance
- 7Fazit
- 8Alle Daten auf einen Blick
Sehen lassen kann sich auch der eigentliche Protagonist: Ein leichtes Subnotebook, das mit einem Gewicht von weit unter zwei Kilogramm und kompakten Maßen prima in die Hand- oder Aktentasche passt. Leistung satt liefert ein Intel Core 2 Duo, aber auch in Sachen Ausstattung hat das W5Fe eine Menge drauf. Im Rand des 12,1 Zoll großen Displays sitzt eine drehbare Webcam, weiter unten ein praktischer Kartenleser. Dank eingebautem Bluetooth lassen sich Daten mit dem Handy abgleichen oder schnurlose Eingabegeräte anschließen.
Inhalt
Backflash
Dort wo andere Notebooks mit einen flachen Rücken entzücken, besitzt das SideShow-Notebook eine Art Höcker, der aus einer formschönen Aluminium-Blende, dem Sekundär-Display und den dazugehörigen Bedientasten besteht. Ein Schieber erweckt die 320 x 240 Pixel des zweiten, nur 2,8 Zoll großen Zweitdisplays zum Leben. Bis dahin vergehen fast zwanzig Sekunden, dafür muss der Mobilrechner erst gar nicht hochgefahren werden. Es zeichnet scharf und lässt lediglich den Menühintergrund etwas grobkörnig erscheinen. Aufgrund der starken Reflexionen kann es aber auch problemlos als kleiner Schminkspiegel für unterwegs herhalten, außerdem ist es sehr anfällig für Schmutz und Fingerabdrücke.
An den halbtransparenten Steuertasten gibt es kaum etwas auszusetzen - sie reagieren knackig und exakt. Über eine Liste im übersichtlichen, ansprechend gestalteten Menü sind Funktionen zur Wiedergabe von Bildern und Musik bequem erreichbar, ebenso wie zum Lesen von E-Mails. Sogar ein kleines Solitär-Spiel ist inklusive. Möglich macht dies ein integrierter Flash-Speicher mit einer Kapazität von einem Gigabyte, wie er beispielsweise im MP3-Player zum Einsatz kommt. Dazu müssen die auf der 120 Gigabyte fassenden Festplatte gespeicherten Daten erst einmal abgeglichen werden. Auf Wunsch geschieht das automatisch zu einem festgelegten Zeitpunkt: Das Notebook fährt hoch, synchronisiert mit dem Flash-Speicher und wechselt anschließend in den Energiesparmodus.
Schon der schicke Einschaltknopf macht Lustauf mehr. Und mehr gibt es reichlich.
Allerdings dauert der Transfer größerer Datenmengen eine ganze Weile und der Weg dorthin ist umständlich. Um Bilder oder Musikdateien über den "Musik-" beziehungsweise "Diashow-Player" wiederzugeben, muss am kleinen SideShow-Display zunächst die Synchronisierungsmodus gestartet werden. Erst dann erkennt der Windows Media Player das SideShow-Gerät und lässt den Abgleich von zuvor angelegten Wiedergabelisten zu. Erheblich komfortabler geht hingegen das Stöbern im eigenen Medienarchiv vonstatten, das der Sekundärschirm ebenfalls ermöglicht. Von der Musikwiedergabe über die eingebauten Lautsprecher sollte man besser absehen, denn die klingen schlichtweg schrecklich schrill.
Design
Komplett in leicht glitzerndes Anthrazit gehüllt, macht das W5Fe eine Menge her. Nicht nur optisch, sondern auch beim Berühren, denn hier fühlt sich kaum etwas nach schnödem Plastik an. Erst recht nicht das Touchpad, dessen Tasten in einen Rahmen aus echtem Leichtmetall eingelassen und in der Mitte von einem blau leuchtenden Steg unterteilt sind. Auf den ersten Blick erinnert das Fingerfeld wie aus Kohlefaser, aus der Nähe werden daraus unzählige kleine Punkte.
SideShow-Notebook Asus W5Fe im Test
Ein Schieber erweckt die 320 x 240 Pixel des zweiten, nur 2,8 Zoll großen Zweitdisplays zum Leben. Bis dahin vergehen fast zwanzig Sekunden, dafür muss der Mobilrechner erst gar nicht hochgefahren werden.
Selbst mit dem stärkeren Sechs-Zellen-Akku endet die Kondition bei Dreiviertel Helligkeit und sehr geringer Belastung bereits nach knapp zweieinhalb Stunden.
Nur knapp sechs mal viereinhalb Zentimeter misst der Nebendarsteller auf der Rückseite des 12 Zoll großen Hauptbildschirms.
Dem zweiten Akku sollte man also einen festen Platz in der Transporttasche sichern, selbst wenn dieser die Laufzeit um gerade mal eine Stunde erhöht.
Im Rand des 12,1 Zoll großen Display sitzt eine drehbare Webcam, weiter unten ein praktischer Kartenleser.
Leistung satt liefert ein Intel Core 2 Duo, aber auch in Sachen Ausstattung hat das W5Fe eine Menge drauf.
Über den Mini-Monitor können E-Mails, Bilder und aktuelle Systeminformationen angezeigt sowie Musikdateien abgespielt werden.
Komplett in leicht glitzerndes Anthrazit gehüllt, macht das W5Fe eine Menge her. Nicht nur optisch, sondern auch beim Berühren, denn hier fühlt sich kaum etwas nach schnödem Plastik an.
Übermäßige Klappergeräusche bekommen Benutzer der W5Fe-Tastatur nicht zu hören, zudem können sich die Finger an den großzügig dimensionierten Standardtasten erfreuen.
Die Touchpad-Tasten sind in einen Rahmen aus echtem Leichtmetall eingelassen und in der Mitte von einem blau leuchtenden Steg unterteilt.
Über eine Liste im übersichtlichen, ansprechend gestalteten Menü sind Funktionen zur Wiedergabe von Bildern und Musik bequem erreichbar, ebenso wie zum Lesen von E-Mails.
Dort wo andere Notebooks mit einen flachen Rücken entzücken, besitzt das SideShow-Notebook eine Art Höcker, der aus einer formschönen Aluminium-Blende, dem Sekundär-Display und den dazugehörigen Bedientasten besteht.
Zum Beispiel eine praktische Webcam, die sich um bis zu 235 Grad drehen lässt, um pixelige Filmchen in Youtube-Qualität zu drehen, Schnappschüsse zu schießen oder in Bus und Bahn heimlich das Gegenüber zu beobachten. Das vorinstallierte Mikrofon liefert die dazu passenden Tonaufnahmen.
Sehen lassen kann sich auch der eigentliche Protagonist: Ein leichtes Subnotebook, das mit einem Gewicht von weit unter zwei Kilogramm und kompakten Maßen prima in die Hand- oder Aktentasche passt.
Wozu braucht ein Laptop ein zweites Display? Eine Frage, die Asus mit dem W5Fe beantworten will, dem ersten Sideshow-Notebook der Welt.
Allein schon der schicke Einschaltknopf, der aus einer blauen Leuchte mit einem edel anmutenden Alu-Ring besteht, macht Lust auf mehr. Und mehr gibt es reichlich:
Dank eingebautem Bluetooth lassen sich Daten mit dem Handy abgleichen oder schnurlose Eingabegeräte anschließen.
