Was der Underdog unter den Browsern kann
Opera: Der unterschätzte Außenseiter
Früher Amiga statt DOS, heute Macs statt Windows und logischerweise: Opera statt Firefox. Was einem unter den Kollegen den Satz "Hauptsache anders!" einbringt, muss in der Praxis kein Nachteil sein. Denn der norwegische Browser hat einiges auf Lager, was andere nicht können. Mit innovativer Steuerung, BitTorrent und Widgets lässt er Internet Explorer und Co. alt aussehen. Warum man sich als Wahl-Außenseiter mit Opera nicht schämen muss.

Inhaltsverzeichnis
- 1Ein Herz für die Randgruppe
- 2Zeichensprache: Mausgesten
- 3"Opera speak!" - Sprich mit mir
- 4Flexibel suchen
- 5Widgets für das Web
- 6Email, Notizen und BitTorrent
Ein Herz für die Randgruppe
Der Internet Explorer ist der Klassiker. Dank der enormen Verbreitung von Windows auf den meisten Systemen vorinstalliert, beherrschte er über Jahre klar den Browsermarkt. Doch Sicherheitslücken und rückständige Fähigkeiten haben den Bedarf an Alternativen angekurbelt. Das Mozilla-Projekt Firefox schickt sich an, Microsofts Marktführer vom Thron zu stoßen. Laut dem Webhits Web-Barometer dominiert der Internet Explorer mit knapp 70 Prozent, Firefox holt mit mehr als 24 Prozent deutlich auf. Im Vergleich dazu ist Opera nur ein kleines Licht: Gerade 1,3 Prozent nutzen den norwegischen Browser.
Firefox profitierte massiv von der grassierenden Explorer-Müdigkeit, Opera jedoch nicht. Dabei sind die Voraussetzungen für den skandinavischen Browser alles andere als schlecht. Seit 2005 ist Opera kostenlos. Zudem gilt das Programm mit dem markanten roten "O" als der schnellste Browser auf dem Markt, wenn es um die Darstellungen der Webseiten geht. Zusätzlich gibt es viele etwas versteckte, aber interessante Fähigkeiten, die wir hier vorstellen möchten.
Zeichensprache: Mausgesten
Im Jahr 2000 erschien mit Opera 5 der weltweit erste Browser, der über Mausgesten gesteuert werden konnte. Mausgesten bezeichnen die Steuerung per Maus. Soweit nichts Ungewöhnliches, allerdings geht es hierbei nicht um das Klicken auf Symbole, sondern um vordefinierte Mausbewegungen, die eine bestimmte Aktion auslösen. Ein Beispiel: Mittels gedrückter rechter Maustaste und einer L-förmigen Bewegung schließt der Opera-Anwender das aktuelle Fenster. Wirkt zunächst vielleicht umständlich, gestaltet sich in der Praxis aber als ungeheuer schnell und nach kurzer Gewöhnung auch intuitiv.
Vor- und Zurückspringen ist mittels der Gesten ebenso möglich, wie die aktuelle Seite neu zu laden oder einen neuen Tab zu öffnen. Wenn die Voreinstellungen nicht reichen, kann der Anwender auch selbst Mausgesten definieren. Fast jede Funktion von Opera kann per Mausbewegung gesteuert werden. Um die Mausgesten zu nutzen, müssen diese unter "Einstellungen, Extras, Schnellzugriff" aktiviert werden.
"Opera speak!" - Sprich mit mir
Wem Bewegungen nicht reichen, der kann Opera alternativ auch über die Stimmbänder kommandieren. Mittels eines angeschlossenen Mikrofons nimmt das Programm Sprachbefehle entgegen. Doch auch der umgekehrte Weg funktioniert: Opera kann sprechen und liest auf Wunsch ganze Webseiten vor. Dies funktioniert allerdings in beide Richtungen bislang nur auf Englisch. "Back. Page down".

Weitere Informationen
Wie geht's weiter? Zu diesem Thema haben wir eine redaktionelle Übersicht erstellt. Sie finden das Special zu Browser & Mailer hier.

Zitat: Danach hatte ich Firefox,der war zwar ok aber für mich immer noch zu langsam [...] Firefox ist in der Tat etwas langsam, was jedoch nicht zuletzt eine Folge der zahlreichen...
Also ich finde IE geht garnicht,einfach zu langsam. Danach hatte ich Firefox,der war zwar ok aber für mich immer noch zu langsam und dann habe ich Opera entdeckt und bist sehr zufrieden.Der ist wirklich der...
Zitat: Ob Jamaika bei der Bob-WM oder Liechtenstein beim Fußball: Außenseiter bekommen vom Publikum meist einen großen Sympathievorschuss. Fernab jeglicher Siegchancen beweisen sie echten...
die meisten features gibts auch bei firefox. entweder schon integriert oder mit erweiterungen erreichbar. und da ist ganz klar der vorteil bei firefox. die erweiterbarkeit. und deswegen würd ich "am...