Notebooks und Rechner zu Schnäppchenpreisen

Discounter-Check: Hardware bei Plus und Schlecker

Discounter-Check: Hardware bei Plus und Schlecker Experten schätzen, dass Aldi, Lidl & Co. rund ein Drittel ihres Gesamtumsatzes mit der so genannten Aktionsware verdienen. Darunter fallen neben Nackenkissen, Anglerausrüstung oder Bettwäsche auch Hightech-Schnäppchen wie PCs, Notebooks oder Flachbildschirme. Was im letzteren Fall aktuell auf den Grabbeltischen der Discounter zu finden ist, hat sich netzwelt einmal genauer angeschaut.

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Inhaltsverzeichnis

  1. 1Plus: Hyrican-PC PCK 02084
  2. 2Plus: Acer-Flachbildschirm AL1916WAs
  3. 3Schlecker: Medion-Notebook MD 96284
  4. 4Plus: Hyrican-Notebook 15,4 Zoll

Plus: Hyrican-PC PCK 02084

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Der Hyrican-PC PCK 02084 wird seit dem 29. Mai bei Plus angeboten. Ein kurzer Blick auf die Grafikkarte genügt, um zu sehen, dass sich der Rechner eher an Einsteiger wendet, die einen Computer für alltägliche Home- und Business-Anwendungen suchen. Für Games ist die Karte auf Basis des Nvidia GeForce 7300LE (256 Megabyte RAM) nur bedingt geeignet. Ältere oder wenig anspruchsvolle Games werden problemlos laufen; für aktuelle Spielehits ist aber nicht ausreichend Leistung vorhanden.

Allerdings könnte das im PC integrierte Netzteil (300 Watt) eigentlich durchaus eine bessere Grafikkarte verkraften; und auch die restlichen Komponenten stehen einem Aufrüsten nicht im Wege: Das Herzstück, der AMD Athlon 64 X2 4000+ (ein Megabyte L2-Cache), zählt mit seiner Taktfrequenz von 2,1 Gigahertz zu den flotteren Dual-Core-CPUs und liefert ordentliche Rechenleistung. Zudem bietet das verbaute Asus-Mainboard M2NS-NVM die Möglichkeit, bis zu vier Gigabyte DDR2-RAM zur Unterstützung bereit zu stellen; schon integriert ist allerdings nur ein Viertel.

Hyrican-PC PCK 02084

Die weitere Ausstattung umfasst eine 250 Gigabyte große Serial-ATA-II-Festplatte, eine Soundkarte mit 7.1-Unterstützung, On-Board-Netzwerk (10/100 Megabit) sowie USB 2.0 (4x), PS/2 (2x), Serial ATA (2x), Ultra DMA und Audio-Frontanschlüsse. Pluspunkte kann der Hyrican-PC zudem mit dem LightScribe- und DoubleLayer-fähigen Markenbrenner von Philips und einem 9-in-1-Speicherkartenleser für sich verbuchen. Abzüge gibt es für das Fehlen von Gigabit-LAN.

Als äußere Hülle des PCK 02084 dient ein silber-schwarzes Minitower-Gehäuse. Geliefert wird das System mit einer schwarzen Standard-Tastatur sowie passender Maus und dem Microsoft-Betriebssystem Windows Vista, das hier in der Premium-Version vorinstalliert ist. In puncto Software ist dann aber nach Microsoft Works 8.5 inklusive Office Trial (60 Tage Testversion) und Symantec Security Suite 2007 (90 Tage Live-Update-Version) bereits Schluss. Die Garantie für den 499 Euro teuren Rechner beträgt 24 Monate inklusive Pick-Up-Service vor Ort.

Plus: Acer-Flachbildschirm AL1916WAs

In Ergänzung zum Hyrican-PC offeriert Plus zur Zeit auch einen Flachbildschirm des Markenherstellers Acer. Der AL1916WAs mit einer Bildschirmdiagonale von 19 Zoll (circa 48 Zentimeter) zählt zur Klasse der Widescreen-LCDs und verfügt über eine maximale Auflösung von 1.440 x 900 Bildpunkten. Zu erwähnen wäre an dieser Stelle, dass die Standardauflösung von 1.280 x 1.024 Pixeln aufgrund des Breitbildformats nicht gefahren werden kann.

Technisch definiert sich der Monitor über Werte wie ein Kontrastverhältnis von 700:1, einer Helligkeit von 300 Candela pro Quadratmeter und einer Reaktionszeit von fünf Millisekunden. Die Blickwinkel liegen bei 160 Grad horizontal und vertikal. Das TFT-Display verfügt über einen VGA-Eingang und verbraucht etwa 36 Watt. Auf eine digitale Schnittstelle (DVI) muss leider verzichtet werden.

Plus: Acer-Flachbildschirm AL1916WAs

Plus: Acer-Flachbildschirm AL1916WAs

Alles in allem ist das Acer-Display ein solider Markenmonitor mit ordentlichen, aber eben nicht überragenden Qualitätsmerkmalen. Dank des integrierten TN-Panels ist der Bildschirm immerhin tendenziell als spieletauglich einzustufen. Ein echter Grafik-Profi kann über den Acer 1916WAs jedoch nur müde lächeln; allerdings dürfte ein Discounter wie Plus auch nur in Ausnahmefällen die richtige Einkaufsumgebung für Spezialisten sein. Für die Zielkundschaft, Verbraucher mit 08/15-Kenntnissen im Computer-Bereich, ist der TFT-Monitor aber durchaus brauchbar und zählt mit 159 Euro ja auch noch zu den erschwinglichen Modellen. Und eine dreijährige Garantie mit Vor-Ort-Abholung ist sogar ebenfalls im Preis inbegriffen.

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