Hewlett Packards Travel Companion auf dem Prüfstand
HP iPAQ rx5900 im Test: Navi und Organizer
Alles unter einem Dach: Zwei neue Navigationsgeräte von Hewlett Packard übernehmen das Kaufhaus-Prinzip und bieten neben der Hauptaufgabe, der Wegführung mit Hilfe von TomTom Navigator 6, zahlreiche weitere Funktionen wie WLAN, Bluetooth-Freisprechen und einen MP3-Player an. Dank Windows Mobile 5.0 können zusätzliche Programe einfach nachinstalliert werden. Das Beste aus der Navigations- und PDA-Welt verspricht HP. Wir machen den Test.
Inhaltsverzeichnis
- 1Organizer und Navi: HP iPAQ rx5900
- 2Verarbeitung
- 3Blankes Zahlenwerk
- 4Im Lieferumfang ist bereits alles für die große Tour enthalten.
- 5Lieferumfang
- 6Navigation
- 7Die Bedienung erfolgt wahlweise mit einem kleinen Stift oder über die Hardwaretasten. Im Navigationsbetrieb reicht der nackte Finger.
- 8PDA-Funktionen
- 9Medienplayer
- 10Fotos und Bewegtbilder
Wer digital navigiert, wird in Zukunft wohl zum Handy greifen. Immer mehr Modelle mit integrierter GPS-Lösung drängen auf den Markt. Praktisch, denn das Handy ist sowieso stets in der Hosentasche. Bislang sind diese Modelle aber selbst mit Vertragsverlängerung noch recht teuer. Einen weiteren Nachteil stellen Interessierte beim Bick auf die Hosentasche fest.
Mehr Funktionen wie Kamera oder eben GPS treiben auch Abmessungen und Gewicht in die Höhe, und wer das Navi auch gerne mal einem Freund, Freundin oder Ehepartner im Zweitwagen überlassen möchte, steht plötzlich ganz ohne Handy da. Ein Lösungsvorschlag: Ein nacktes Handy, nur zum Telefonieren, ein zusätzliches Gerät für Navigation und Unterhaltung. Genau hier setzt der mit Windows Mobile 5 befeuerte Zwitter aus Navi und PDA rx5900 an.
Organizer und Navi: HP iPAQ rx5900
Bluetooth, WLAN, eingebauter und nicht sichtbarer GPS-Empfänger, berührungsempfindliches Display, Medien-Player, Steckplatz für SD-Speicherkarten - das netzwelt vorliegende HP-Gerät geizt nicht mit Ausstattung. Zu einem Preis von unverbindlichen 379 Euro wechselt eine ganze Armada technischer Gimmicks den Besitzer. Das fast identische Gerät mit dem Namen rx5700 kostet etwa 80 Euro weniger, muss dafür allerdings auf WLAN verzichten.
Verarbeitung
Ein Vorteil von reinen Navigationsgeräten gegenüber kombinierten Handy-Lösungen wird direkt nach dem Auspacken deutlich. Statt Richtungspfeilen auf einer kleinen Anzeige zu folgen, entnimmt der rx5900-Käufer die Informationen einem großzügigen Display mit einer Diagonalen von neun Zentimetern. Die trotz Touchscreen notwendigen Zusatztasten treiben die Abmessungen auf gerade noch hosentaschentaugliche 7,6 x 1,6 x 12 Zentimeter und ein Gewicht von 170 Gramm.
Das graue Plastik hinterlässt nicht gerade den hochwertigsten, aber dennoch einen angenehmen Eindruck in den Händen. Vor allem die abgerundeten Gehäusekanten tragen ihren Teil zu der gelungenen Ergonomie bei. Neben der Stifteingabe oder dem Berühren mit bloßen Fingern kann der rx5900 auch mittels der seitlich untergebrachten Hardwaretasten gesteuert werden. Zentrales Bedienelement ist ein Navigations-Joystick, der in neun Richtungen anspricht, so die Theorie.
HP iPAQ rx5900 Travel Companion
Die seitlichen Tasten erlauben direkten Zugriff auf die wichtigsten Funktionen.
Die Abmessungen und das tragbare Gewicht erlauben auch einen Fußgänger- und Fahrrad-Modus.
Über ein Fach auf der Geräterückseite kann der Akku vom Nutzer selbst ausgetauscht werden.
Die seitlich eingelassenen Knöpfe lassen sich für Links- und Rechtshänder gleichermaßen gut erreichen.
Die stabile Halterung wird mittels Saugfuß an der Windschutzscheibe befestigt.
Zusammen mit dem kompletten Zubehör ist der rx5900 ein guter Reisebegleiter.
Rechner, Kopfhörer sowie eine externe Antenne finden an den seitlichen Eingängen Anschluss.
Die Navigationswippe spricht in neun Richtungen an, reagiert aber ziemlich schwammig.

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