Das Universaltool im Einsatz
Tutorial: Videos mit MediaCoder konvertieren
Patrick Woods
Einstellungssache
Welche Einstellungen sind nun empfehlenswert? Wenn die Qualität im Vordergrund stehen soll, empfiehlt sich vor allem das Format H.264. Dazu wählen wir das "Two Pass"-Verfahren, bei dem das Video zunächst analysiert und erst im zweiten Schritt enkodiert wird.

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H.264 mit Two Pass: Garant für sehr gute Qualität
(Klick vergrößert.)
Die einzig richtige Bitrate gibt es pauschal leider nicht. DVB-T-Aufnahmen sehen schon mit durchschnittlich 1.200 kBit gut aus, kleine Videos begnügen sich mit weniger, eine hochwertige Kopie einer DVD oder gar hochauflösendes Material will aber mit deutlich höherer Bitrate kodiert werden.
Weitere Möglichkeiten, um die Qualität zu verbessern, finden sich in den Optionen der einzelnen Codecs. Um diese zu erreichen, klicken wir auf das "Codec"-, beziehungsweise "Format"-Symbol unter "Video". Die nun erscheinenden Auswahloptionen werden den Anfänger endgültig verwirren.
Doch keine Sorge: Es gibt Erklärungen zur Funktion jeder einzelnen Einstellung. Der Weg dorthin könnte sich lohnen, denn oft verstecken sich hier interessante Optionen wie ein "High-Quality"-Modus oder ein Algorithmus zur besseren Bewegungserkennung. Und im Zweifelsfall schadet das Ignorieren der Codecoptionen auch nicht.

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Mehr Verwirrung: die Enkodieroptionen des Codecs
(Klick vergrößert.)
Ganz allgemein: Mit "Copy/Kopiere Audio/Video" kann festgelegt werden, dass der Encoder die Audio- oder Videodaten nicht antastet, sondern diese einfach durchgeleitet werden. Praktisch, wenn nur Ton oder nur Bild konvertiert werden soll.
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