Microsoft Reclusa im Test: Spielerei mit Razer

Dreh- und Angelpunkte

Außer zehn programmierbaren Zusatztasten besitzt die Reclusa noch zwei Wählräder beziehungsweise "Jog Dials", die sich unbegrenzt nach links oder rechts drehen lassen. Vor allem die feste und präzise Rasterung hinterlässt hier einen hervorragenden Eindruck. Doch hochwertige Verarbeitung sieht anders aus: Der wacklige Sitz und die lauten Klappergeräusche passen zu einer Billig-Tastatur aus dem unteren Preissegment, nicht aber zu einem mindestens 50 Euro teuren Gamer-Keyboard.

Von den fünf Zusatztasten auf jeder Seite sind jeweils drei anderen dem Design der restlichen Tasten angepasst und zwei direkt in das Gehäuse integriert. Letztere klicken entschieden zu laut und könnten weniger Spielraum vertragen, reagieren aber immerhin prompt auf jeden Befehl - vorausgesetzt der Druckpunkt wird richtig getroffen, denn sonst passiert überhaupt nichts.

Microsoft Reclusa im Test

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Microsoft Reclusa im Test - So wie bei der Razer \"Tarantula\" steht auch \"Reclusa\" für eine langbeinige Spinne, deren Bekanntschaft ganz schön unangenehm enden kann.
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So wie bei der Razer \"Tarantula\" steht auch \"Reclusa\" für eine langbeinige Spinne, deren Bekanntschaft ganz schön unangenehm enden kann.

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Microsoft Reclusa im Test - Bei der Benutzeroberfläche hält sich Microsoft dezent zurück und überlasst dem amerikanischen Wahl-Kollegen die kreative Oberhand. Kein Wunder also, dass das dunkle Menü-Design genauso aussieht wie bei anderen Razer-Geräten wie etwa der \"DeathAdder\" oder Tarantula.
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Bei der Benutzeroberfläche hält sich Microsoft dezent zurück und überlasst dem amerikanischen Wahl-Kollegen die kreative Oberhand. Kein Wunder also, dass das dunkle Menü-Design genauso aussieht wie bei anderen Razer-Geräten wie etwa der \"DeathAdder\" oder Tarantula.

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Microsoft Reclusa im Test - Jeder Zusatzschalter sowie jede Rotationsrichtung der Jog Dials kann mit bis zu acht Tastenbefehlen bestückt werden, inklusive einer Verzögerungsoption von 50, 100, 150 oder 200 Millisekunden.
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Jeder Zusatzschalter sowie jede Rotationsrichtung der Jog Dials kann mit bis zu acht Tastenbefehlen bestückt werden, inklusive einer Verzögerungsoption von 50, 100, 150 oder 200 Millisekunden.

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Microsoft Reclusa im Test - Im Dunkeln macht das blaue Hintergrundlicht besonders viel her und steigert die Lesbarkeit enorm, da auch die Tastenbeschriftung illuminiert und optimal erkennbar ist. Doch leider lässt sich die Festbeleuchtung nicht abschalten, um den Augen etwas Ruhe zu gönnen.
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Im Dunkeln macht das blaue Hintergrundlicht besonders viel her und steigert die Lesbarkeit enorm, da auch die Tastenbeschriftung illuminiert und optimal erkennbar ist. Doch leider lässt sich die Festbeleuchtung nicht abschalten, um den Augen etwas Ruhe zu gönnen.

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Microsoft Reclusa im Test - Obwohl die Oberfläche der Handballenauflage weniger Grip vermittelt als die der Mitbewerber Logitech G11, Logitech G15 und Razer Tarantula, sorgt das weiche Material für ein deutlich höheres Komfort-Gefühl. Selbst mit ausgeklappten Standfüßchen steht Microsofts Gamer-Keyboard noch stabiler als die meisten anderen Tastaturen.
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Obwohl die Oberfläche der Handballenauflage weniger Grip vermittelt als die der Mitbewerber Logitech G11, Logitech G15 und Razer Tarantula, sorgt das weiche Material für ein deutlich höheres Komfort-Gefühl. Selbst mit ausgeklappten Standfüßchen steht Microsofts Gamer-Keyboard noch stabiler als die meisten anderen Tastaturen.

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Microsoft Reclusa im Test - Technischer Beistand kommt aus dem Hause Razer, ein echter Profi auf dem Sektor des Computerspielzubehörs. Statt spinnefeind sind sich die beiden potenziellen Konkurrenten bereits seit einer gemeinsam entwickelten Laser-Maus wohlgesonnen.
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Technischer Beistand kommt aus dem Hause Razer, ein echter Profi auf dem Sektor des Computerspielzubehörs. Statt spinnefeind sind sich die beiden potenziellen Konkurrenten bereits seit einer gemeinsam entwickelten Laser-Maus wohlgesonnen.

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Microsoft Reclusa im Test - Während die Gamer-Mäuse traditionsgemäß nach giftigen Vertretern der Schlangenwelt benannt werden, stieg man für die eigenen Tastaturen auf mindestens ebenso populäre Krabbeltiere um.
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Während die Gamer-Mäuse traditionsgemäß nach giftigen Vertretern der Schlangenwelt benannt werden, stieg man für die eigenen Tastaturen auf mindestens ebenso populäre Krabbeltiere um.

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Microsoft Reclusa im Test - Wer nicht die gesamte Länge der 2,2 Meter messenden Verbindungsschnur benötigt, kann einen Teil davon über eine Art Kabelmanagement unter der Tastatur verstauen und durch einen von zwei Ausgängen herausführen.
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Wer nicht die gesamte Länge der 2,2 Meter messenden Verbindungsschnur benötigt, kann einen Teil davon über eine Art Kabelmanagement unter der Tastatur verstauen und durch einen von zwei Ausgängen herausführen.

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Microsoft Reclusa im Test - Typisch für den US-Spielspezialisten Razer ist die schwarze Farbgebung mit blauem LED-Licht, die beim Reclusa-Keyboard sogar jede einzelne Taste auch von innen heraus zum Leuchten bringt.
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Typisch für den US-Spielspezialisten Razer ist die schwarze Farbgebung mit blauem LED-Licht, die beim Reclusa-Keyboard sogar jede einzelne Taste auch von innen heraus zum Leuchten bringt.

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Microsoft Reclusa im Test - Es gibt für alles ein erstes Mal. Und manche holen sich dafür Hilfe. So wie die Hardware-Abteilung von Microsoft, die mit der Reclusa ihre erste Tastatur speziell für Gamer auf den Markt bringt.
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Es gibt für alles ein erstes Mal. Und manche holen sich dafür Hilfe. So wie die Hardware-Abteilung von Microsoft, die mit der Reclusa ihre erste Tastatur speziell für Gamer auf den Markt bringt.


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Eine ingesamt überaus gelungene Vorstellung liefern die eigentlichen Hauptdarsteller, die Ziffern- und Buchstabentasten. Wie bereits erwähnt liegen sie ähnlich locker wie bei Logitechs Konkurrenzprodukten, vermitteln in den - natürlich subjektiv geprägten - Testerhänden aber eine spürbar sattere Rückmeldung. Außerdem arbeitet die Mechanik angenehm leise, was die bisweilen etwas lauteren Klappergeräusche der größeren Tasten locker kompensiert.

Konfiguration

Bei der Benutzeroberfläche hält sich Microsoft dezent zurück und überlasst dem amerikanischen Wahl-Kollegen die kreative Oberhand. Kein Wunder also, dass das dunkle Menü-Design genauso aussieht wie bei anderen Razer-Geräten wie etwa der "DeathAdder" oder Tarantula. Lediglich die zehn Bonusschalter sowie die beiden Drehräder am linken und rechten Rand stehen zum freien Belegen bereit, die etwa gleich teure Logitech G11 bietet bedeutend mehr Möglichkeiten.

Jeder Zusatzschalter sowie jede Rotationsrichtung der Jog Dials kann mit bis zu acht Tastenbefehlen bestückt werden, inklusive einer Verzögerungsoption von 50, 100, 150 oder 200 Millisekunden. Alternativ werden auf Knopfdruck Programme, Spiele oder Standardbefehle wie beispielsweise Kopieren, Einfügen oder Suchen abgerufen. Praktisch sind vor allem die fünf verfügbaren Nutzerprofile, die beim Start einer bestimmten Anwendung auf Wunsch automatisch in Kraft treten. Ohne Inanspruchnahme der Makro-Funktionen kann die Microsoft Reclusa bis zu fünf Tastendrücke simultan verarbeiten, ohne eine Eingabe zu "verschlucken".

Konfigurationsmenü der Microsoft Reclusa

Razer-Revier: Das Konfigurationsmenü der

Microsoft Reclusa (Klick vergrößert)

Bedienkomfort

Obwohl die Oberfläche der Handballenauflage weniger Grip vermittelt als die der Mitbewerber Logitech G11, Logitech G15 und Razer Tarantula, sorgt das weiche Material für ein deutlich höheres Komfort-Gefühl. Selbst mit ausgeklappten Standfüßchen steht Microsofts Gamer-Keyboard noch stabiler als die meisten anderen Tastaturen. Bei eingefahrener Höhenverstellung lässt sie sich sogar nur noch unter großem Kraftaufwand verschieben, die Gumminoppen saugen sich regelrecht an der Tischplatte fest.

Wegen des für eine Standardtastatur typischen Layouts geht die Reclusa als absolut alltagstauglich durch. Ihre Rückmeldung könnte kaum besser sein: ein bestimmter, aber nicht zu fester Widerstand, gepaart mit blitzsauberem Einrasten. Für anfängliches Hadern können allerdings die drei Zusatztasten auf jeder Seite sorgen, da sie nur wenig Abstand zu den gewöhnlichen Tasten halten und in den ersten Schreibstunden bisweilen aus Versehen angeschlagen werden. Beispielsweise beim Versuch, die "Tab"-Taste beim Fensterwechsel zu treffen.

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