Samsung SyncMaster 971P im Test: Kompromissloses Designer-Display

Legales Doping

Programme und oder Treiber auf der beigepackten CD sind nicht mehr aktuell genug für unsere Testplattform mit einer GeForce 8800 GTX von Asus und neuere Versionen müssen zunächst über eine lahme Download-Verbindung auf der Festplatte landen. Nach einigen mit Absturz verbundenen "Bluescreens" und dem ein oder anderen Neustart lässt uns MagicTune endlich an die inneren Werte des 971P. Mit der Maus gelingt die Konfiguration des TFT-Monitors denkbar simpel, es fehlt jedoch an der Tastatur-Unterstützung, die besonders bei kleinen Einstellungsschritten überaus dienlich wäre.

Entschädigt wird der Betrachter dafür von einer ansehnlichen Anzahl sinnvoller Verstellmöglichkeiten, angefangen von Kontrast und Helligkeit über Farbtemperatur und Schärfe bis hin zum dreistufigen Gamma-Wert. Bei Bedarf steht das Display hochkant statt quer; eine Software erkennt automatisch die aktuelle Position und dreht das Bild entsprechend mit. Leider öffnet sich dabei jedes Mal das MagicTune-Fenster und muss immer wieder aufs Neue geschlossen werden.

Samsung SyncMaster 971P im Test

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Über die Funktionen "MagicBright" und "MagicColor" beherrscht der flache Neunzehner noch zwei legale Formen des Qualitäts-Dopings. Wirklich nötig hat sie der 971P allerdings nicht, denn bereits ohne Feintuning liefert er ein ausgezeichnetes Bild. Besonders positiv stechen die kräftigen Farben und die sehr hohe Schärfe hervor. Außerdem ist die Bildfläche bis in die letzte Ecke nahezu perfekt ausgeleuchtet, selbst wenn sie allein ihr schön sattes Schwarz zur Schau trägt. Farben wirken überaus homogen und lediglich zu den Rändern hin ein wenig unregelmäßiger, was selbst anspruchsvolle Augen zufriedenstellen dürfte.

Weiterhin werden Grauverläufe fein und ohne übermäßige Längsbalken abgestuft. Zumindest solange die genannten Doping-Maßnahmen deaktiviert bleiben, denn die Magic-Funktionen erzeugen in senkrechter Richtung deutlich breitere und ausgeprägtere Streifen. Eine überragende Leuchte ist der 971P mit seiner Luminanz von 250 Candela pro Quadratmeter nicht gerade, aber eine ausreichende. Der werkseitig auf 75 Prozent eingestellte Kontrastregler lässt zwar noch ein bisschen Helligkeitsspielraum nach oben, doch bei höheren Werten erscheint das Bild eine kleine Spur zu grell.

Samsung SyncMaster 971P im Test

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Samsung SyncMaster 971P im Test - Bei Bedarf steht das Display hochkant statt quer; eine Software erkennt automatisch die aktuelle Position und dreht das Bild entsprechend mit. Leider öffnet sich dabei jedes Mal das MagicTune-Fenster und muss immer wieder aufs Neue geschlossen werden.
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Bei Bedarf steht das Display hochkant statt quer; eine Software erkennt automatisch die aktuelle Position und dreht das Bild entsprechend mit. Leider öffnet sich dabei jedes Mal das MagicTune-Fenster und muss immer wieder aufs Neue geschlossen werden.

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Samsung SyncMaster 971P im Test - Obwohl nicht mehr der allerneuste, ist Samsungs außergewöhnlichster 19-Zoll-Flachbildschirm immer noch aktuell. Was er außer seiner edlen Optik zu bieten hat, sieht sich netzwelt näher an.
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Obwohl nicht mehr der allerneuste, ist Samsungs außergewöhnlichster 19-Zoll-Flachbildschirm immer noch aktuell. Was er außer seiner edlen Optik zu bieten hat, sieht sich netzwelt näher an.

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Samsung SyncMaster 971P im Test - Design ist für die koreanischen Kreativ-Köpfe hier offensichtlich keine halbherzige Angelegenheit, sondern scheinbar oberste Prämisse. Selten wurde ein Monitoranschluss so perfekt versteckt wie hier - und zwar unter dem Standfuß, wo lediglich ein Kabel als verräterisches Indiz übrigbleibt.
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Design ist für die koreanischen Kreativ-Köpfe hier offensichtlich keine halbherzige Angelegenheit, sondern scheinbar oberste Prämisse. Selten wurde ein Monitoranschluss so perfekt versteckt wie hier - und zwar unter dem Standfuß, wo lediglich ein Kabel als verräterisches Indiz übrigbleibt.

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Samsung SyncMaster 971P im Test - In Sachen Design und Verstellbarkeit ist wohl kaum ein Flachbildschirm so kompromisslos und extravagant wie der SyncMaster 971P. Seine erstaunlichen Verrenkungen vollführt er wahlweise in schickem Schwarz oder Weiß.
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In Sachen Design und Verstellbarkeit ist wohl kaum ein Flachbildschirm so kompromisslos und extravagant wie der SyncMaster 971P. Seine erstaunlichen Verrenkungen vollführt er wahlweise in schickem Schwarz oder Weiß.

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Samsung SyncMaster 971P im Test - Es ist weniger die hochglänzende Lackierung, die den 971P so besonders macht, obwohl sie einen entscheidenden Beitrag zum edlen Auftritt leistet. Noch mehr fürs Auge bietet zweifellos der außergewöhnliche Standfuß, der aus zwei ineinander verschachtelten Haken besteht.
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Es ist weniger die hochglänzende Lackierung, die den 971P so besonders macht, obwohl sie einen entscheidenden Beitrag zum edlen Auftritt leistet. Noch mehr fürs Auge bietet zweifellos der außergewöhnliche Standfuß, der aus zwei ineinander verschachtelten Haken besteht.

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Samsung SyncMaster 971P im Test - Fein, aber allein: Mehr als einen digitalen Anschluss gibt es nicht.
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Fein, aber allein: Mehr als einen digitalen Anschluss gibt es nicht.

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Samsung SyncMaster 971P im Test - Am gesamten Gerät findet sich nicht ein einziger Knopf, folglich entfällt auch ein On-Screen-Menü. Lediglich ein hellblau illuminierter Stromschalter sitzt am äußersten Ausläufer des hakenförmigen Standfußes und reagiert absolut geräuschlos bereits auf leichte Berührungen.
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Am gesamten Gerät findet sich nicht ein einziger Knopf, folglich entfällt auch ein On-Screen-Menü. Lediglich ein hellblau illuminierter Stromschalter sitzt am äußersten Ausläufer des hakenförmigen Standfußes und reagiert absolut geräuschlos bereits auf leichte Berührungen.

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Samsung SyncMaster 971P im Test - Auf so viel Flexibilität wäre wahrscheinlich so mancher Yoga-Schüler stolz: Das Display lässt sich nicht bloß in die Vertikale drehen und in der Höhe verstellen, sondern auch verbiegen wie kein zweites.
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Auf so viel Flexibilität wäre wahrscheinlich so mancher Yoga-Schüler stolz: Das Display lässt sich nicht bloß in die Vertikale drehen und in der Höhe verstellen, sondern auch verbiegen wie kein zweites.

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Samsung SyncMaster 971P im Test - Eine ordentliche Portion räumliches Vorstellungsvermögen kann angesichts des vorliegenden Verstellvermögens bestimmt nicht schaden. Wer es mit dem Drehen, Knicken und Neigen allzu sehr übertreibt, braucht eine gewisse Weile, um wieder in die Anfangsposition zurückzufinden.
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Eine ordentliche Portion räumliches Vorstellungsvermögen kann angesichts des vorliegenden Verstellvermögens bestimmt nicht schaden. Wer es mit dem Drehen, Knicken und Neigen allzu sehr übertreibt, braucht eine gewisse Weile, um wieder in die Anfangsposition zurückzufinden.

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Samsung SyncMaster 971P im Test - Weniger optimal gelöst wurde allerdings die Stromversorgung über ein separates Netzteil. Dafür bringt der 19-Zöller gleich noch zwei eigene USB-Ports mit, etwa um Tastatur und Maus ohne Umweg zum Rechner anzuklemmen.
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Weniger optimal gelöst wurde allerdings die Stromversorgung über ein separates Netzteil. Dafür bringt der 19-Zöller gleich noch zwei eigene USB-Ports mit, etwa um Tastatur und Maus ohne Umweg zum Rechner anzuklemmen.


MagicColor betont die angezeigten Farben zwar stärker, meint es aber etwas zu gut und sorgt für eine leicht übersteuerte Darstellung, bei der sehr feine Konturen und Verläufe einfach untergehen. MagicColor geht im "Dynamic Contrast"-Modus, der den Kontrast automatisch dem Bildinhalt anpasst, bisweilen sogar noch blümeranter zu Werke. Bei vergnüglichen Freizeitaktivitäten wie Spielen und Videos können sich die "magischen" Qualitätsoptimierer durchaus blicken lassen, bei Bildbearbeitung und professionellen Grafikarbeiten sind sie hingegen eher hinderlich. Bei der Blickwinkelabhängigkeit liefert das LCD wiederum ein Spitzenergebnis, da der abnehmende Kontrast erst bei stark abschweifenden Einsichten ein leicht blasseres Bild zur Folge hat.

Unterhaltungswerte

Für einen gelungenen Videoabend unter Freunden ist das Designerstück sicherlich unterdimensioniert, rein qualitativ spricht jedoch nicht das Geringste dagegen. Komprimiertem Bildmaterial helfen die prächtigen Farben auf die Sprünge, zudem werden klötzchenförmige Darstellungsfehler (Artefakte) mehr kaschiert als überbetont. Dass hochauflösende Videos daneben keineswegs schlechter aussehen, versteht sich fast von selbst. So etwas wie Bewegungsunschärfe ist auch bei rasanten Szenen nicht erkennbar. Bei Spielen reagiert der SyncMaster 971P spürbar träger als die aktuelleren Flachbildschirme auf S-PVA-Basis.

Deshalb zeigen sich bei schnellen Bewegungen leider unschöne "Nachzieh"-Effekte, die an wabernde Schatten erinnern. Hardcore-Gamer sollten sich daher besser gleich nach einem anderen TFT-Monitor umsehen. Gelegenheitsspieler könnten dennoch ausreichend bedient werden, sofern sie Schlieren nicht allzu intolerant gegenüberstehen. Wirklich unspielbar wird der 19-Zöller erst nach dem Abschalten des "Response Time Accelerators (RTA)", welcher das Ansprechverhalten enorm beschleunigt. Beim Zocken sind die fehlenden Bildschirmtasten ein klares Manko, weil Änderungen nur umständlich über einen Fensterwechsel möglich sind, was wiederum einen Spielabsturz nach sich ziehen kann.

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