Viel Kamera für wenig Geld
Digitalkamera: Preisbrecher Panasonic Lumix FX10 im Test
Man nehme ein hochwertiges Leica-Objektiv, sechs Megapixel Auflösung, einen schnellen Bildprozessor und einen echten Bildstabilisator. Das alles mit einer ordentlichen Dosis Aktivblau einmal kräftig schütteln und danach beherzt an der Preisschraube drehen, bis knapp 180 Euro erreicht sind. So oder so ähnlich könnte die Lumix FX10 das Licht der Welt erblickt haben. Die Zutaten für eine erfolgreiche Kamera stimmen jedenfalls schon, wie viel am Ende aber tatsächlich schmackhaft bleibt, verrät Ihnen der Test auf netzwelt.
Inhaltsverzeichnis
- 1Erster Eindruck und Design
- 2Technik
- 3Einstellungen
- 4Fazit
- 5Testbilder
Erster Eindruck und Design
Vor kurzem testete netzwelt die Panasonic Lumix FX30. Das kleinere Schwestermodell FX10 sieht nahezu identisch aus und unterscheidet sich hauptsächlich durch ein weniger weitwinkliges Objektiv. Ein Bedienelement hat die FX10 jedoch mehr, es handelt sich um einen Knopf zur Steuerung der Betriebsmodi des Bildstabilisators. Ansonsten kann auch die FX10 durch ihr Metallgehäuse und eine hochwertige Lackierung im matten Farbstil überzeugen. Die Kamera vermittelt eine sehr wertige Verarbeitung, das Design ist jugendlich frisch gehalten. Silberne Bedienelemente und eine glänzende Oberseite verleihen der FX10 interessante Akzente. Die kleine Lumix liegt gut in der Hand und ist in der blauen Testgerätvariante ein echter Hingucker.
Panasonic DMC-FX10
Die Bedienelemente der Lumix stehen in angenehmem Kontrast zur Gehäuselackierung. Die Func-Taste öffnet das Schnellwahlmenü der FX10.
Das Leica-Objektiv ist der Schlüssel zur guten Bildqualität. Nicht die Megapixel entscheiden, das Objektiv ist ausschlaggebend.
Im Einfach-Modus wird das Kameramenü von elf auf vier Menüpunkte reduziert und der Zugriff auf Funktionen, die beim Einsatz in der falschen Situation das Bild negativ beeinflussen könnten, verwehrt. Ideal für Technikmuffel, die das Denken gern der Automatik überlassen möchten und Angst haben, versehentlich etwas zu verstellen.
Angezeigt werden die Bilder auf dem 6,4 Zentimeter (2,5 Zoll) großen LC-Display, das dem Fotografen drei Betriebsmodi bietet: normale Helligkeit, kräftige Helligkeit und großer Betrachtungswinkel.
Erlebt man mit der Lumix FX10 sein blaues Wunder? Der netzwelt-Test sagt, ob es stimmt.
Technik
So wie die inneren Werte bekanntlich das wichtigste am Menschen sind, bleibt auch die Digitalkamera von dieser Einschätzung nicht verschont. Was die FX10 unter dem Gehäuse zu bieten hat, muss sich aber keinesfalls verstecken: Sechs Megapixel Auflösung werden in ISO-Empfindlichkeiten von ISO 100 bis ISO 1250 angeboten. Die intelligente ISO-Kontrolle ist genauso an Bord wie die optische Bildstabilisierung Mega O.I.S.
Für etwa 180 Euro wechselt die FX10 zur Zeit den Besitzer. Ob sich der Einkauf lohnt, zeigt der netzwelt-Test.
Dank der neuen Venus III Engine, der neue Bildprozessor in Panasonics Digitalkameras, soll die Bildverarbeitung und -optimierung wesentlich schneller und mit besseren Ergebnissen möglich werden. Das hochwertige Leica-Objektiv der FX10 deckt 35 bis 105 Millimeter Brennweite ab und kann, dank Blende 2,8 in Weitwinkelstellung, wunderbar in lichtschwachen Situationen Einsatz finden. Auch fünf Zentimeter Naheinstellgrenze sprechen für die Qualität der Optik und lassen auf gute Makroaufnahmen hoffen.

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