Samsung R70 Aura im Test: Black is beautiful

Performance

Entwarnung: Windows Vista lässt sich mit nur einem Gigabyte Arbeitsspeicher deutlich länger bitten als Windows XP, was auch beim diesbezüglich unterdimensionierten Testgerät auffällt. Doch zum Glück bringt das hierzulande erhältliche Serien-Notebook gleich die doppelte Menge mit. Dafür taktet der Zwei-Gigahertz-Prozessor des vorliegenden Modells um 200 Megahertz flotter und besitzt einen doppelt so großen Level-2-Cache von vier Megabyte - der Leistungsunterschied hält sich in vertretbaren Grenzen und dürfte sich allenfalls bei Spielen und Multimedia-Bearbeitung ein wenig bemerkbar machen.

Wie beim kürzlich von netzwelt getesten Desktop-Ersatz Asus A7S auf Basis von Intels "Santa Rosa"-Plattform bringt der von 667 auf 800 Megahertz angehobene Frontside Bus der neuen Prozessoren keine wirklich nennenswerten Vorteile. Außer vielleicht fürs Ego des Eigentümers, denn die Benchmarks attestieren eine leicht erhöhte Punktzahl. Im reinen Office- oder Internetbetrieb sowie bei anspruchsvollen Einsätzen macht der aktuelle Core 2 Duo mindestens genauso viel Spaß wie sein kaum langsamerer Vorgänger.

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Samsung R70 Aura im Test

Hochglanz sieht gut aus, ist aber anfällig für Fingerabdrücke.

Wie die älteren Samsung-Notebooks, etwa das von netzwelt getestete X20 und X50, verfügt auch das R70 über einen "Flüster-Modus": Auf Knopfdruck wird der Prozessortakt reduziert und die Lüfterdrehzahl bis zur Unhörbarkeit heruntergefahren. Darüber hinaus besteht über das BIOS die Möglichkeit, eigene Grenzwerte für den Lüfter festzulegen - etwa die Temperatur, bis zu der das Notebook im passiven sprich lüfterlosen Kühlbetrieb verbleiben soll. Leider enttäuscht das kleine Schwarze bei der Akkulaufzeit: Mit dem Standardakku sind die Energiereserven bereits nach knapp zwei Stunden erschöpft. Beim Einsatz des optionalen Hochleistungsakkus ist zwar deutlich mehr drin, doch der kostet satte 200 Euro extra.

Spiel und Spaß

Apropos Spaß: Den kann man mit dem Samsung R70 Aura auch beim Spielen haben. Nvidias GeForce-Grafik 8600M GS sei dank, beschleunigt der moderne Mobilrechner selbst anspruchsvolle Titel noch ruckelfrei. Vorausgesetzt, qualitätssteigernde Maßnahmen wie Kantenglättung und anisotrope Filterung bleiben deaktiviert oder auf ein Minimum beschränkt. Im Vergleich zum Sony Vaio AR, das in puncto Prozessor und Grafik noch auf die vorhergehende Generation setzt und mit Windows XP statt Windows Vista arbeitet, fällt das Urteil zur Spieleleistung jedoch vernichtend aus.

Samsung R70 Aura im Test

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Samsung R70 Aura im Test - An nützlichen Kontakten mangelt es dem tragbaren Mittelklasse-Notebook keineswegs, allerdings sind drei USB-Anschlüsse nicht gerade viel. HDMI ist in dieser Klasse hingegen alles andere als selbstverständlich: Über die Schnittstelle kann nicht nur hochauflösendes Videomaterial, sondern auch raumfüllender Dolby Digital 7.1-Ton übertragen werden.
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An nützlichen Kontakten mangelt es dem tragbaren Mittelklasse-Notebook keineswegs, allerdings sind drei USB-Anschlüsse nicht gerade viel. HDMI ist in dieser Klasse hingegen alles andere als selbstverständlich: Über die Schnittstelle kann nicht nur hochauflösendes Videomaterial, sondern auch raumfüllender Dolby Digital 7.1-Ton übertragen werden.

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Samsung R70 Aura im Test - Mit dem R70 bringt Samsung ein leichtes Schwarzes auf den Markt, dass es in sich hat und dennoch nicht zu teuer ist.
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Mit dem R70 bringt Samsung ein leichtes Schwarzes auf den Markt, dass es in sich hat und dennoch nicht zu teuer ist.

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Samsung R70 Aura im Test - Obwohl ein Haltehaken fehlt, schließt der Deckel fest und sauber mit dem Unterteil ab und gleitet beim Öffnen nahezu unhörbar auf. Ohne eine zweite helfende Hand klappt dabei aber schnell das ganze Gerät nach oben.
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Obwohl ein Haltehaken fehlt, schließt der Deckel fest und sauber mit dem Unterteil ab und gleitet beim Öffnen nahezu unhörbar auf. Ohne eine zweite helfende Hand klappt dabei aber schnell das ganze Gerät nach oben.

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Samsung R70 Aura im Test - Sämtliche Oberflächen überzieht ein leichtes Glitzern, das an Kristallstaub erinnert und sich beim Berühren ein wenig rauh anfühlt, was wiederum bessere Griffigkeit als ein glattes Finish vermittelt.
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Sämtliche Oberflächen überzieht ein leichtes Glitzern, das an Kristallstaub erinnert und sich beim Berühren ein wenig rauh anfühlt, was wiederum bessere Griffigkeit als ein glattes Finish vermittelt.

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Samsung R70 Aura im Test - Typisch für Samsungs Mobilrechner ist die erstklassige Verarbeitung, die beim R70 sowohl innen als auch außen dominiert. Bereits geschlossen bietet es mit seiner wertigen Hochglanzlackierung und dem chromfarbenen Firmenlogo einen edlen Anblick.
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Typisch für Samsungs Mobilrechner ist die erstklassige Verarbeitung, die beim R70 sowohl innen als auch außen dominiert. Bereits geschlossen bietet es mit seiner wertigen Hochglanzlackierung und dem chromfarbenen Firmenlogo einen edlen Anblick.

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Samsung R70 Aura im Test - Per Tastenkombination schaltet das Notebook in den Flüster-Modus und reduziert die Lüfterdrehzahl auf ein nahezu unhörbares Niveau.
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Per Tastenkombination schaltet das Notebook in den Flüster-Modus und reduziert die Lüfterdrehzahl auf ein nahezu unhörbares Niveau.

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Samsung R70 Aura im Test - Einfach gut fühlt sich das Keyboard an, dessen antibakterielle Beschichtung als eine Art Türsteher gegen ungebetene Mikroben-Gäste fungiert. Sämtliche Tasten gehen durch ihre sanft abgerundete Vorderkante und die samtige Oberfläche auf Schmusekurs mit den Fingerspitzen.
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Einfach gut fühlt sich das Keyboard an, dessen antibakterielle Beschichtung als eine Art Türsteher gegen ungebetene Mikroben-Gäste fungiert. Sämtliche Tasten gehen durch ihre sanft abgerundete Vorderkante und die samtige Oberfläche auf Schmusekurs mit den Fingerspitzen.

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Samsung R70 Aura im Test - Durchweg gelungen erscheint auch die Gestaltung des Innenraums, der vorne in eine spitz zulaufende Kante ausufert, in die sieben Status-LED und ein praktischer Sechsfach-Speicherkartenleser eingelassen sind.
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Durchweg gelungen erscheint auch die Gestaltung des Innenraums, der vorne in eine spitz zulaufende Kante ausufert, in die sieben Status-LED und ein praktischer Sechsfach-Speicherkartenleser eingelassen sind.

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Samsung R70 Aura im Test - Bei netzwelt erfahren Sie, ob schwarz in diesem Falle auch schön ist. Für das Design gilt das allemal, denn das R70 ist ein regelrechtes Schmuckstück - außen Hochglanz in Klavierlack-Optik, innen leicht kristallines Mattschwarz, von Samsung treffend als Diamantschwarz bezeichnet.
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Bei netzwelt erfahren Sie, ob schwarz in diesem Falle auch schön ist. Für das Design gilt das allemal, denn das R70 ist ein regelrechtes Schmuckstück - außen Hochglanz in Klavierlack-Optik, innen leicht kristallines Mattschwarz, von Samsung treffend als Diamantschwarz bezeichnet.

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Samsung R70 Aura im Test - Außer Intels neuester Prozessorgeneration beherbergt es noch Nvidias Windows Vista-Grafik GeForce 8600M und eine umfangreiche Serienausstattung.
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Außer Intels neuester Prozessorgeneration beherbergt es noch Nvidias Windows Vista-Grafik GeForce 8600M und eine umfangreiche Serienausstattung.

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Samsung R70 Aura im Test - Ein Samsung R70 Aura mit sauberen Touchpad-Tasten dürfte deshalb wohl kaum zu finden sein, oder aber auf einen Mausbenutzer oder Handschuhträger hindeuten. Glücklicherweise ändert der eher ästhetische Mangel nichts an der hervorragenden Funktionsweise.
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Ein Samsung R70 Aura mit sauberen Touchpad-Tasten dürfte deshalb wohl kaum zu finden sein, oder aber auf einen Mausbenutzer oder Handschuhträger hindeuten. Glücklicherweise ändert der eher ästhetische Mangel nichts an der hervorragenden Funktionsweise.

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Samsung R70 Aura im Test - Seine schlanke Bauweise lässt es trotz gleicher Bildgröße kompakter wirken als andere Notebooks mit 15,4-Zoll-Display, was vom niedrigen Gewicht von 2,7 Kilogramm noch zusätzlich unterstrichen wird.
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Seine schlanke Bauweise lässt es trotz gleicher Bildgröße kompakter wirken als andere Notebooks mit 15,4-Zoll-Display, was vom niedrigen Gewicht von 2,7 Kilogramm noch zusätzlich unterstrichen wird.

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Samsung R70 Aura im Test - Auf der Bildschirmrückseite laden vor allem die sanft abgerundeten Kanten zum Darüberstreichen mit dem Finger ein.
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Auf der Bildschirmrückseite laden vor allem die sanft abgerundeten Kanten zum Darüberstreichen mit dem Finger ein.

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Samsung R70 Aura im Test - Im Interieur wird der gute Ersteindruck konsequent fortgeführt, bloß in einem für Fingerabdrücke und sonstigen Schmutz deutlich weniger anfälligen Mattschwarz.
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Im Interieur wird der gute Ersteindruck konsequent fortgeführt, bloß in einem für Fingerabdrücke und sonstigen Schmutz deutlich weniger anfälligen Mattschwarz.


Bei hohen Qualitätseinstellungen zieht die GeForce Go 7600 gnadenlos mit doppelter bis dreifacher Geschwindigkeit an der GeForce 8600M GS vorbei. Für diese Misere ist entweder die Hardware verantwortlich oder es hapert bei den Grafiktreibern für Windows Vista, deren Leistungsreserven noch nicht voll ausgereizt werden. Für sich betrachtet ist die Spieleleistung keinesfalls schlecht, doch das R70 ist bestimmt nicht das Wunschgerät für Hardcore-Gamer. Positiv fällt beim Display auf, dass es selbst bei schnellen Spielbewegungen keine übermäßigen Schlieren wirft und bei niedrigeren Auflösungen von beispielsweise 1.024 x 768 Pixeln noch ansehnlich bleibt.

Eine weniger gute Figur als der Bildschirm machen die schwachbrüstigen Stereo-Lautsprecher, die mit ihren kratzigen Untertönen an die gute alte Vinyl-Schallplatte erinnern sowie stets schrill und übersteuert klingen. Immerhin liegt mit "AVStation" eine leicht bedienbare Multimedia-Software zur Verwaltung eigener Musik-, Foto- und Video-Bestände bei.