PC-Ersatz mit neuer Technik von Intel und Nvidia
Asus A7S im Test: Santa Rosa-Notebook mit DirectX 10
Benjamin Schnitzler
Schnellerer FSB kein Kaufargument
Im Großen und Ganzen bringt der schnellere Frontside Bus von 800 Megahertz der neuen Intel-Prozessoren kaum bis gar keine nennenswerten Vorteile. Das zumindest zeigt der direkte Vergleich mit anderen aktuellen Notebooks wie dem Asus G1 oder Sony Vaio AR, die auf dem Vorgänger-Chipsatz 945 PM basieren und über einen FSB-Takt von 667 Megahertz verfügen. Bei den reinen CPU-Messungen schneidet das Asus A7S hier nur minimal besser ab. Allerdings gibt es auch andere Mobilrechner wie das Asus W2PC oder W7J, die trotz älterer Technik wiederum knapp vorne liegen.
Auffällig ist jedoch, dass die Transferleistung des Arbeitsspeichers im Schnitt um ein gutes Gigabyte anstieg, was ungefähr dem Niveau eines aktuellen Dual-Core-Notebooks mit AMD-Prozessor wie beispielsweise dem HP Pavilion dv9200 oder Dell Latitude D531 entspricht. Doch nur in den wenigsten Fällen dürfte der Anwender überhaupt einen Unterschied bemerken, bei aufwändiger Multimedia-Bearbeitung etwa. Unter Windows Vista sorgen ein Intel Core 2 Duo mit zwei Gigahertz sowie zwei Gigabyte Arbeitsspeicher ohnehin für ein mehr als ordentliches Geschwindigkeitsgefühl, egal ob ältere oder topaktuelle Technik.

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Vier-Kilo-Filigran: Das A7S sieht leichter aus, als es ist.
Im Normalbetrieb rauscht der Lüfter zwar hörbar, aber nicht allzu aufdringlich daher, was trotz leicht gesteigerter Lautstärke auch für die volle Auslastung gilt. Eine schwache Leistung liefert das A7S in Sachen Akkulaufzeit, zwei Stunden und zehn Minuten bei ausschließlich niederen Arbeiten sind einfach zu wenig.
Schön, dass die eingebaute Nvidia-Grafik GeForce 8400M bereits DirectX 10 beherrscht. Schade nur, dass es ambitionierten Zockern herzlich wenig bringen wird, da sie schon mit dem DirectX-9-Titel "Half-Life 2" schnell überfordert ist. Für ruckelfreien Game-Genuss müssen Qualitätsansprüche und -einstellungen ein gutes Stück heruntergeschraubt werden und es ist nicht davon auszugehen, dass künftige DirectX-10-Spiele weniger hohe Grafikanforderungen stellen. Allerdings hat Nvidia auch noch den flotteren 8600M in petto.
Asus A7S im Test
Für Großbildansicht auf ein Bild klicken.Bei voll aufgedrehten Stereo-Klangkörpern kann das A7S auch schon einmal laut werden, hat dann aber mit übersteuerten Höhen zu kämpfen. Immerhin hört es sich insgesamt besser an als die meisten Mittelklasse-Notebooks, aber in der 17-Zoll-Klasse gibt es auch wohlklingendere Exemplare. Im Standardmodus sorgt das Display für eine unterkühlt grelle Videowiedergabe, dafür erzeugt das voreingestellte "Theater"-Profil deutlich schönere Bewegtbilder. Die vier Tasten zur Wiedergabesteuerung lassen sich auch bei geschlossenem Deckel noch bequem bedienen.
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