Asus A7S im Test: Santa Rosa-Notebook mit DirectX 10

Gefühlvoll

Mehr geht auch in puncto Verarbeitungsqualität kaum. Darauf gibt das A7S bereits im geschlossenen Zustand einen kleinen Vorgeschmack: Das von zwei Haken gehaltene Display liegt bombenfest auf und wackelt nicht, lediglich der hohe mechanische Widerstand stört ein wenig. Im Innenraum setzt sich dieser Eindruck nahtlos fort, offensichtliche Mangelerscheinungen sucht man vergeblich. Positiv fällt außerdem auf, dass trotz des großflächigen Kunststoffeinsatzes nur die wenigsten Bauteile nach billigem Plastik aussehen.

Viel Gefühl vermittelt das sensible und dennoch flinke Touchpad, die wohl edelste Komponente des Desktop-Ersatzes. Wie bei den Werkskameraden der Asus-A6- und A7-Serie umgibt es ein Rahmen aus gebürstetem Aluminium, in den auch die beiden Tasten eingelassen sind. Letztere verwöhnen die Finger durch angenehme Haptik und hochwertige Klickmeldungen, die zwar etwas lauter, aber nicht störend ausfallen. Doch leider tanzt die rechte Taste aus der Reihe, da sie auf den Druck am äußeren rechten Rand überhaupt keine Reaktion zeigt.

Werbung

Asus A7S Santa Rosa im Test

In Sachen Ausstattung könnte kaum mehr drin sein.

Derartige Ausfälle bleiben dem Keyboard glücklicherweise völlig fremd. Abgesehen von der leicht klappernden Akustik der größeren Schalter wie "Enter", "Leer" oder "Backspace" geht es ausgesprochen leise zu Werke, dabei liegt der feste Einrastpunkt der Tasten sehr weit oben an. Im Zusammenspiel mit dem vollwertigen Nummernblock und der trotzdem nicht zu klein geratenen Tastatur ergibt sich ein ausgezeichnetes Schreibwerkzeug für den alltäglichen Gebrauch.

Eingeschärft

Der bedeutungsgeschwängerte Zusatz "Color Shine Glare Type" lässt es schon erahnen, wieder einmal haben wir es mit einem spiegelnden Hochglanz-Display zu tun - mit allen bekannten Vorzügen und Nachteilen. Schlecht sind die heftigen Reflexionen bei unpassenden Lichtverhältnissen, gut die bestechende Schärfe und glaskare Darstellung. Gefallen kann außerdem das angenehm helle Bild, welches je nach Notebook-Standort sogar noch Reserven nach unten lässt, was wiederum der Energieersparnis zugute kommt. Insgesamt zählt die Bildqualität zwar keinesfalls zur schlechten Sorte, doch die Farben könnten ruhig noch etwas kräftiger und gleichmäßiger sein.

Asus A7S im Test

Bild 1 von 14
Asus A7S im Test - Dank dem eingebauten DVB-T-Tuner lassen sich zusätzlich noch digitale TV-Signale aus der Luft greifen. Eine integrierte Webcam inklusive Mikrofon setzt der üppigen Ausstattung die Krone auf.
Bild vergrößern

Dank dem eingebauten DVB-T-Tuner lassen sich zusätzlich noch digitale TV-Signale aus der Luft greifen. Eine integrierte Webcam inklusive Mikrofon setzt der üppigen Ausstattung die Krone auf.

Bild 2 von 14
Asus A7S im Test - Weshalb der separatene Nummernblock trotz der mehr als ausreichenden Platzverhältnisse nicht schon viel früher in ein großes Asus-Notebook kam, kann allenfalls gemutmaßt werden.
Bild vergrößern

Weshalb der separatene Nummernblock trotz der mehr als ausreichenden Platzverhältnisse nicht schon viel früher in ein großes Asus-Notebook kam, kann allenfalls gemutmaßt werden.

Bild 3 von 14
Asus A7S im Test - Von außen kaum beziehungsweise unsichtbar sind die Möglichkeiten zum schnurlosen Datentransfer via Wireless LAN, Bluetooth und Infrarot.
Bild vergrößern

Von außen kaum beziehungsweise unsichtbar sind die Möglichkeiten zum schnurlosen Datentransfer via Wireless LAN, Bluetooth und Infrarot.

Bild 4 von 14
Asus A7S im Test - Zusätzlich wird dieser von einem neuen WLAN-Modul aufgewertet, das dank dem so genannten 802.11n-Standard eine deutlich schnellere oder weitreichendere Datenübertragung per Funk ermöglicht.
Bild vergrößern

Zusätzlich wird dieser von einem neuen WLAN-Modul aufgewertet, das dank dem so genannten 802.11n-Standard eine deutlich schnellere oder weitreichendere Datenübertragung per Funk ermöglicht.

Bild 5 von 14
Asus A7S im Test - Hinten HDMI, analoger Monitorausgang, vier USB-Ports und S-Video, links Speicherkartenleser, ExpressCard, Gigabit-Netzwerk, zahlreiche A/V-Anschlüsse und noch einmal USB.
Bild vergrößern

Hinten HDMI, analoger Monitorausgang, vier USB-Ports und S-Video, links Speicherkartenleser, ExpressCard, Gigabit-Netzwerk, zahlreiche A/V-Anschlüsse und noch einmal USB.

Bild 6 von 14
Asus A7S im Test - Zweifellos macht das anthrazitfarbene Chassis mit seinen silbernen Rändern und edlen Details wie dem Alu-Einschaltknopf oder der schwarz verspiegelten Leiste am vorderen Rand eine Menge her. Weitaus interessanter ist allerdings dessen Inhalt.
Bild vergrößern

Zweifellos macht das anthrazitfarbene Chassis mit seinen silbernen Rändern und edlen Details wie dem Alu-Einschaltknopf oder der schwarz verspiegelten Leiste am vorderen Rand eine Menge her. Weitaus interessanter ist allerdings dessen Inhalt.

Bild 7 von 14
Asus A7S im Test - Es grenzt an eine ingenieurische Meisterleistung, wie viele Anschlüsse hier auf engstem Raum untergebracht wurden.
Bild vergrößern

Es grenzt an eine ingenieurische Meisterleistung, wie viele Anschlüsse hier auf engstem Raum untergebracht wurden.

Bild 8 von 14
Asus A7S im Test - Auf den Schon-wieder-Effekt beim ersten Augenkontakt mit dem A7S folgt nach kurzer Zeit das Aha-Erlebnis. Zwar entspricht das gefällige Design des 17-Zoll-Notebooks weitgehend dem der anderen Vertreter der Asus-A7-Serie, besitzt aber einen entscheidenden Vorzug - einen separaten Nummernblock.
Bild vergrößern

Auf den Schon-wieder-Effekt beim ersten Augenkontakt mit dem A7S folgt nach kurzer Zeit das Aha-Erlebnis. Zwar entspricht das gefällige Design des 17-Zoll-Notebooks weitgehend dem der anderen Vertreter der Asus-A7-Serie, besitzt aber einen entscheidenden Vorzug - einen separaten Nummernblock.

Bild 9 von 14
Asus A7S im Test - Mehr geht auch in puncto Verarbeitungsqualität kaum. Darauf gibt das A7S bereits im geschlossenen Zustand einen kleinen Vorgeschmack: Das von zwei Haken gehaltene Display liegt bombenfest auf und wackelt nicht.
Bild vergrößern

Mehr geht auch in puncto Verarbeitungsqualität kaum. Darauf gibt das A7S bereits im geschlossenen Zustand einen kleinen Vorgeschmack: Das von zwei Haken gehaltene Display liegt bombenfest auf und wackelt nicht.

Bild 10 von 14
Asus A7S im Test - Bei der gebotenen Ausstattung mit massig Arbeits- und Fesplattenspeicher, digitalem Fernsehempfang und HDMI bleibt selbst den meisten ausgewachsenen PCs nur das Nachsehen übrig. Außerdem entdeckte Asus endlich, wie praktisch ein vollwertiger Nummernblock sein kann.
Bild vergrößern

Bei der gebotenen Ausstattung mit massig Arbeits- und Fesplattenspeicher, digitalem Fernsehempfang und HDMI bleibt selbst den meisten ausgewachsenen PCs nur das Nachsehen übrig. Außerdem entdeckte Asus endlich, wie praktisch ein vollwertiger Nummernblock sein kann.

Bild 11 von 14
Asus A7S im Test - Doch nicht bloß das Notebook selbst platzt fast aus allen Nähten, auch das mitgelieferte Zubehörpaket. Dazu gehören außer einer Fernbedienung für das Windows Media Center noch eine Fernsehantenne, ein S-Video-Kabel sowie ein Adapter von HDMI auf Composite.
Bild vergrößern

Doch nicht bloß das Notebook selbst platzt fast aus allen Nähten, auch das mitgelieferte Zubehörpaket. Dazu gehören außer einer Fernbedienung für das Windows Media Center noch eine Fernsehantenne, ein S-Video-Kabel sowie ein Adapter von HDMI auf Composite.

Bild 12 von 14
Asus A7S im Test - Obwohl es schon bei der vorherigen Generation des Core 2 Duo keinen Leistungsmangel zu beklagen gab, setzt Intel noch einen drauf und erhöht den Frontside Bus (FSB) von 667 auf 800 Megahertz. Um die gesteigerte Geschwindigkeit auch ausnutzen zu können, muss ein frischer Chipsatz als Grundlage her, der Mobile PM965.
Bild vergrößern

Obwohl es schon bei der vorherigen Generation des Core 2 Duo keinen Leistungsmangel zu beklagen gab, setzt Intel noch einen drauf und erhöht den Frontside Bus (FSB) von 667 auf 800 Megahertz. Um die gesteigerte Geschwindigkeit auch ausnutzen zu können, muss ein frischer Chipsatz als Grundlage her, der Mobile PM965.

Bild 13 von 14
Asus A7S im Test - Die vier Kunststoffknöpfe unter dem Display wichen einem erheblich wertigeren Metall-Quartett am linken Rand, kombiniert mit vier großen blauen Statusleuchten.
Bild vergrößern

Die vier Kunststoffknöpfe unter dem Display wichen einem erheblich wertigeren Metall-Quartett am linken Rand, kombiniert mit vier großen blauen Statusleuchten.

Bild 14 von 14
Asus A7S im Test - Es gibt nur wenige Dinge, die dieses Notebook nicht hat. Im A7S stecken gleich drei technische Neuerungen auf einmal: schnellerer Intel-Prozessor, flotteres WLAN und sogar DirectX-10-fähige Grafik.
Bild vergrößern

Es gibt nur wenige Dinge, die dieses Notebook nicht hat. Im A7S stecken gleich drei technische Neuerungen auf einmal: schnellerer Intel-Prozessor, flotteres WLAN und sogar DirectX-10-fähige Grafik.


Im optimalen Blickwinkel liefert das A7S-Display einen akzeptablen Schwarzwert, zeigt aber ein stumpfes Glänzen am oberen und vor allem unteren Rand. Bei Abweichungen vom Idealwinkel bleibt die Anzeige von der Seite betrachtet noch recht lange ansehnlich, während es vertikal das typische Notebook-Verhalten an den Tag legt und früh heller beziehungsweise dunkler erscheint. Wer sich nicht mit dem Standardbild zufriedengeben will, kann über die vorinstallierte "Splendid"-Software und den dazugehörigen Knopf zwischen fünf verschiedenen Modi wählen oder ein eigenes Profil mit individuellen Werten für Sättigung und Farbtemperatur anlegen.

Forum

Eigenen Kommentar schreiben

Preisvergleich für diese Produkte